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[DIY] Weihnachtspost, Geschenkanhänger & Geschenkverpackungsidee

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Ich bin ja - offen gestanden - kein großer Freund von Weihnachtsemails mit semilustigen Videos und hüpfenden Emoticons. Dafür bin ich aber eine glühende Verfechterin von handgeschriebenen Grüßen. Wenn sie dann noch auf handgemachten Kärtchen daher kommen, erfreut das mein Selbstmach-Herz :) Ich finde, dass Selbstgemachtes immer von der Wertschätzung des Gegenübers zeugt. Es zeigt, dass man sich Zeit genommen, Gedanken gemacht hat und eigenhändig aktiv geworden ist, um dem Beschenkten eine kleine Freude zu machen. Deshalb hat es im Hause Chèvre Culinaire Tradition, vielen der gekauften Geschenke auch etwas Selbstgemachtes beizulegen - ob geschrieben, gebacken, gekocht, geschnibbelt, gestrickt oder genäht!
Übrigens funktioniert diese Überzeugung auch anders herum - wenn einige handgeschriebene Zeilen bei mir hereinflattern, freue ich mich wie ein Schneekönig darüber. Urlaubspostkarten sind für mich das Schönste. Oder im vergangenen Jahr zum Beispiel hat mein sonst eher schreibfaules Bruderherz meinem Geschenk eine handgeschriebene Karte mit vielen lieben Worten beigelegt - da kullerten beim schwesterlichen Wasserwerk an Heiligabend erstmal prompt die Tränen :)

Nun aber zurück zu meiner diesjährigen Weihnachtspost! Im vergangenen Jahr gab es diese Wimpel- und Häuschenkarten in verschiedenen Farben (klick!). Dieses Jahr sollten es ganz schlichte Postkarten in Rot und Naturtönen werden - ohne viel Schischi und ein bisschen rustikal. Solltet ihr noch eine blitzschnelle Last-minute-Idee für eure Weihnachtspost suchen, lege ich euch dieses DIY unbedingt ans Herz.

Wir brauchen für 1 Karte

1 dunkelroten Kartenrohling
14 x 10 cm Papier im Naturton
11 x 7 cm Papier im Naturton
schwarzer Fineliner 0,4 mm
schwarzer Fasermaler Stabilo Pen 68
Klebestift
Nähmaschine (helles Garn für Ober- und Unterfaden)
Dymo Prägegerät mit schwarzem Band

Zunächst schneidet ihr die Papierrechtecke zurecht. Anschließend beschriftet ihr das kleinere mit "Merry Christmas". Ich habe das frei per Hand gemacht. Schreibt dazu einfach den Schriftzug mit dem dünnen Fineliner und zieht hinterher die linken senkrechten Linien der Buchstaben mit dem breiteren Fineliner nach. Wenn ihr mögt, kann ich euch gern noch nachträglich eine Vorlage für meinen handgeschriebenen Schriftzug hochladen.
Nun befestigt ihr das Papierrechteck in gewünschter Position mit einem kleinen Klebestiftpunkt auf dem Kartenrohling (damit es euch beim Nähen nicht verrutscht). Anschließend wählt ihr an eurer Nähmaschine das Zickzack Stichprogramm in ca. 5 mm breite. Näht nun das Papierrechteck entlang der Kanten an. Macht das in einem Zug. Das heißt, wenn ihr an einer Ecke angekommen seid, lasst ihr die Nadel stecken, hebt den Fuß und dreht die Karte um 90 °, sodass ihr an der nächsten Kante entlang nähen könnt. Ich hoffe, das war für weniger erfahrene Nähmaschinenneulinge auch verständlich :) Nehmt die Fadenenden auf der Rückseite der Karte zusammen, schneidet sie knapp ab und klebt das größere Papierrechteck darüber. Am Ende könnt ihr mit dem Dymogerät das "happy new year" prägen, auf die Vorderseite kleben und die Karte auf der Rückseite beschriften. Fertig!

Passend zu den Karten habe ich auch gleich noch ein paar Geschenkanhänger gezimmert. Hierfür habe ich eine tolle Idee von Vera aufgenommen: siebenzackige Sterne aus Tafelfolie (klick!). Hach, ich liebe sie! Außerdem machen sich die Geschenkanhängerchen ganz wunderbar an meiner liebsten Verpackungsidee in diesem Jahr. Dieses knallermäßige Kartonhäuschen habe ich vor einiger Zeit bei Tiger gekauft. Leider gibt's sie nicht mehr und einen adäquaten Ersatz habe ich nirgendwo gefunden. Wer also irgendwo genau so ein Häuschen sichtet, darf mir sehr gern ein Zeichen geben :) Das Kartonhaus ist ganz weiß und ich habe es nachträglich mit Fensterchen aus Tafelfolie beklebt. Für wen dieses Geschenk ist, darf ich natürlich noch nicht verraten. Aber ich hoffe, es gefällt ihr/ihm genauso gut wie mir!

Was sind eure Weihnachtspost-, Geschenkanhänger- & Verpackungsideen für dieses Jahr?

Alles Liebe, eure Anne

P.s.: Wenn ihr auch eines der Kärtchen mit persönlicher Botschaft von mir haben möchtet, denkt unbedingt an das DIY-Give-away, das noch bis Sonntag läuft (klick!).





[Give away] Advent, Advent, ein DIY-Präsent & Zimtsterne

Kommentare:

Herrje, mein armer kleiner Blog wird mal wieder ganz schön vernachlässigt. Manchmal fühle ich mich wie eine Rabenmutter, die sich dem Neugeborenen mehr widmet als dem großen Geschwisterchen, allerdings übermannt mich angesichts dieser Ungerechtigkeit immer wieder das schlechte Gewissen. Mein "Neugeborenes" ist allerdings das Leben 1.0, das ich ja bekanntlich seid 24 Jahren führe, und diese unsäglich kurze Vorweihnachtszeit, in der man ja prinzipiell keine Zeit für gar nichts hat. Ihr merkt, der Vergleich hinkt ein wenig, aber ihr wisst ja, was ich meine :) Nichtsdestotrotz habe ich es immerhin geschafft, bereits Ende November 2 (in Worten Z-W-E-I) Weihnachtsgeschenke zu kaufen - angesichts jahrelanger Last-minute-Geschenke kurz vor knapp ist das wirklich eine überragende Leistung! Genau genommen habe ich sogar ein weiteres Geschenk bereits überreicht - genauer gesagt einen ganzen Geschenkekarton gefüllt mit einigen Leckereien aus meiner heimischen Küche.

Vor einiger Zeit lud Annette von Blick7 (klick!) nämlich zum DIY-Nikolauswichteln. Eine großartige Idee! Ich liebe es, Selbstgemachtes zu verschenken. Meist ergänze ich auch gekaufte Geschenke durch eine passende Kleinigkeit, die ich selber gemacht habe - ob in der Küche, an der Nähmaschine, mit dem Stift oder der Schere. Ich finde es schön, wenn jedes Präsent auch eine persönliche Note des Schenkenden trägt.  Und was soll ich euch sagen? - Annette wurde schließlich sogar meine Wichtelpartnerin. Natürlich habe ich mich da ganz besonders gefreut, dass ich sie im Vorfeld auf der Blogst 2014 kennen lernen durfte. Angesichts meiner Affinität zu allem, was man am Herd oder im Ofen zaubern kann, war schnell klar: Annette bekommt eine kleine Komposition aus meiner Küche. Also habe ich einige Kleinigkeiten zusammengestellt. Hier werde ich euch bis Weihnachten alle Komponenten nach und nach verraten. Den Anfang machen meine allerliebsten Weihnachtskekse - zauberhafte Zimtsterne.


Und weil ja nun Weihnachten bald vor der Türe steht und ich euch allen einfach mal "Danke!" sagen möchte für die vielen Klicks, Kommentare und Komplimente, verlose ich unter allen Kommentaren unter diesem Blogpost genau so ein Päckchen, wie es Annette von mir zu Nikolaus bekommen hat!

Teilnahmebedingungen

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich Sonntag, den 21. Dezember (damit das Päckchen nämlich noch pünktlich an Heiligabend unter eurem Weihnachtsbaum liegen kann). Teilnehmen kann jede natürliche Person mit Wohnsitz in Deutschland. Ihr müsst nicht unbedingt einen Blog haben. Wenn ihr anonym kommentiert, gebt nur bitte zusätzlich eine Email-Adresse mit an, unter der ich euch im Gewinnfall erreichen kann. Kommentare ohne Namen und Email-Adresse werden nicht berücksichtigt. Der Gewinner wird per Zufallswahl ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

1. Los: Ein Los im Lostopf erhaltet ihr durch euren Kommentar unter diesem Post (Kommentarfunktion in der Kopfleiste unterhalb des Posttitels).

2. Los: Jeder, der darüber hinaus den "Gefällt mir"-Button auf Chèvre Culinaires Facebookseite (klick!) drückt und mir so ein Däumchen da lässt, bekommt zusätzlich ein zweites Los und verdoppelt so seine Gewinnchancen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Follower auf Instagram (klick!).

3. Los: Wer diesen Link außerdem auf seinem Blog oder seiner Facebook- bzw. Instagramseite teilt (gern könnt ihr die letzten Bilder mitnehmen), erhält ein 3. Los und verdreifacht seine Gewinnchancen.

Alle Kommentare, die bis einschließlich Sonntag, den 21. Dezember, abgeben werden, hüpfen in den Lostopf. Wer weitere Lose durch die oben genannten Aktionen erhält, vermerkt dies bitte im Kommentar :)

Alles Liebe, eure Anne



[Rezension] "Wie eine Wohnung ein Zuhause wird"

Kommentare:


Heute gibt's was Neues bei Chèvre Culinaire! Jippi! Ich liebe neue Ideen und spannende Projekte! Ab sofort werde ich euch in einer niegelnagelneuen Rubrik einige meiner aktuellen Lieblingsbücher vorstellen. Ich habe euch ja bereits gestanden, dass ich schönen Koch- und Backbüchern nur allzu gern ein geborgenes Zuhause gebe - großherzig, wie ich nun einmal bin ;) Hübsch gestalteten Büchern kann ich nur schwer widerstehen. Und deshalb verrate ich euch jetzt ab und an, was es Neues in meinem Regal gibt. Heute geht's aber nicht mit einem Koch- oder Backbuch los, sondern den Anfang macht ein wunderbares Wohnbuch, in das ich mich direkt verliebt habe!

Bei der Wohnungsauflösung meiner Großeltern habe ich drei gedrechselte Beistelltische aus Buchenholz gerettet, weiß angestrichen und nun erinnern sie mich immer wieder an geliebte Menschen! 
Vor einiger Zeit hat die liebe Nadine von Sweet Pie diesen Beitrag über das tolle Buch von Stefanie Luxat und ihre persönliche Wohnungsgeschichte geschrieben (klick!). Das kam mir gerade recht! Irgendwie bin ich momentan nämlich ein bisschen grumpy mit unserer an sich sehr schönen Wohnung. Zur Einordnung mal ein paar Eckdaten: wir bewohnen eine 82 qm große Dachgeschoss-Maisonette-Wohnung, 3 Zimmer, Galerie, Küche, Bad.  Als wir - das Fleischfresserchen und ich - uns vor gut zwei Jahren auf Wohnungssuche machten, bekamen wir die ganze Wucht des Berliner Immobiliengrauens zu spüren. Wenig freier Wohnraum, hohe Mieten in guten Lagen und viele Mitbewerber. Monsieur wohnte vorher in Bestlage direkt am Ku'Damm in einer 1-Zimmer-Single-Wohnung. Von der Idee, in dieser Gegend zu bleiben, konnten wir uns ziemlich fix verabschieden. Alle Wohnungen, die wir uns in der City West angesehen haben, waren entweder richtige Bruchbuden oder nicht in unserem Budget oder viel zu klein oder viel zu dunkel oder, oder, oder...

Die hübschen Emaillebecher vom Flohmarkt sollten ihr Dasein nicht hinter verschlossenen Schranktüren fristen. Also habe ich sie ordentlich geschrubbt und an die Haken des Wandregals im Wohnzimmer gehängt.
Unseren absoluten Tiefpunkt erreichten wir in einer Wohnung, die den Titel "Gruselkabinett" wirklich verdient hätte. Ohne Witz! Wir haben uns mal eine Altbauwohnung in einem typischen Berliner Hinterhaus angesehen, die komplett mit Spiegeln und Spiegelfliesen ausgekleidet war. Ob Flur, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Badewanne oder Dusche - man konnte sich einfach Ü-B-E-R-A-L-L spiegeln. Ich möchte lieber nicht so genau wissen, was der Vormieter für Vorlieben hatte. Am Ende haben wir in einem Randbezirk unsere bezahlbare Traumwohnung gefunden. Gleich bei der ersten Besichtigung hat's gefunkt - wir waren verliebt in unsere Muckelbude! So war die Freude natürlich auch riesengroß, als wir die Zusage bekamen. Einzige Wermutstropfen: innenliegendes Bad und 4 qm kleine Küche. Lange Rede kurzer Sinn: was am Anfang unsere absolute Traumwohnung war, geht mir nun manchmal ein bisschen auf den Keks. Wir haben zwar drei Zimmer und eine Galerie aber die Räume sind dementsprechend verhältnismäßig klein. Und wie ihr ja wisst, hege ich eine große Zuneigung für alle erdenklichen Geschirrschätze, Koch- und Backbücher, Stehrümchen, Blogkrempelei und - wie ihr vielleicht noch nicht wisst - Kleidung, Schuhe & Co. Und so füllt sich eine Wohnung in Nullkommanix, sag' ich euch! Besonders die 4 qm Küchenhöhle ist voll bis unter die Decke. Wenn ich jetzt mal so drüber nachdenke, geht mir wahrscheinlich weniger unsere Wohnung auf den Keks, sondern vielmehr meine Sammelleidenschaft schöner Dinge :) Also habe ich kurzerhand beschlossen: da wird jetzt was geändert. Ausmisten, umräumen, streichen - die Devise für die nächsten Wochen. Und nun kommt Stefanie ins Spiel, ihr feines Buch ist nämlich wirklich richtiges Inspirationskonfetti!

Die Treppe zum zweiten Stock mitten in unserem Wohnzimmer ist ohne Frage ein Platzdieb, kann aber mit dem richtigen Anstrich auch als schönes Wohnaccessoire in den Raum integriert werden.
Stefanie Luxat ist Journalistin, Bloggerin bei Ohhhmhhh! (klick!), seit Kurzem Mama und eben auch Buchautorin. "Wie eine Wohnung ein Zuhause wird", ist bereits ihr drittes Buchprojekt. Auf 192 buntgefüllten Seiten lässt uns Stefanie in allerlei private Wohnträume ihrer Freunde und Bekannte spinksen und steht dem Leser dabei mit Rat und Tat zur Seite. Ich nehme dieses Buch immer wieder zur Hand, blättere mich durch die 85 Quadratmeter Skandinavien von Simone, bewundere das großzügige Loft von Frederike oder verliebe mich immer wieder aufs Neue in den Flur von Lilly und Tom. Außerdem habe ich den Eindruck, dass die geballte Kreativität dieses Buches abfärbt! Ich habe zwar noch kein Vogelhaus in die Wohnung gebaut (wie es der Designer Thomas Ehgartner für Thommas Kinderzimmer entworfen hat), ähnlich zauberhafte Strand-Umkleidekabinen-Schränke (wie sie Familie de Waal von einer Behindertenwerkstatt erstanden hat) habe ich leider auch noch nicht entdeckt und für die bunten Wohnaccessoires von Charlotte Gueniau und ihrer Familie fehlt mir ein bisschen der Mut. Aber trotzdem habe ich die Ärmelchen hochgekrempelt und schon ein paar Dinge in unserer Wohnung verändert.
Kennt ihr dieses Gefühl, dass einem die Behausung plötzlich ein bisschen auf den Wecker geht und wie wirkt ihr dem entgegen?

Alles Liebe, eure Anne

Stefanie Luxat ❘ Wie eine Wohnung ein Zuhause wird ❘ 192 Seiten ❘ ISBN-Nummer: 978-3-7667-2111-2 ❘ 29,95 EUR

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Callwey Verlag (klick!) entstanden. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst und bleibt meine eigene. Vielen Dank für dieses schöne Rezensionsexemplar!

Burger, Bummel, Blogst-Wochenende 2014 in Hamburg

Kommentare:

Burger, Bummel, Blogst - mein vergangenes Hamburg-Wochenende, ziemlich gut auf den Punkt gebracht! :) Bombige Burger gab's am Freitag im wunderbaren "Hans im Glück!" (klick!), bestens gebummelt wurde anschließend in der quirligen Sternschanze (klick!) und die Blogst 2014 (klick!) war natürlich das Highlight! Nachdem ich euch während des Wochenendes ja bereits mit einigen Eindrücken via Instagram versorgt habe (klick!), erzähle ich euch heute einige "schmutzigen" Details ;)

"Do what you love - share your knowledge - work hard, dream big." - Kirsten Jassies

So schloss die inspirierende Präsentation "The future of blogging" der bezaubernden Niederländerin Kirsten Jassies, 40-jähriges Allroundtalent und Blogcoach, am vergangene Blogst-Wochenende in Hamburg. Sie war eine der tollen Speaker (klick!), die unsere Blogst-Muddis Clara und Riccarda für dieses Jahr gewinnen konnten. An den Konferenztagen haben wir so viele wunderbare Vorträge hören dürfen. Zu meinen persönlichen Favoriten zählten neben Kirstens Zukunftsmusik auch die 100% leidenschaftliche Keynote der SisterMAG Schwestern Theresa und Antonia (klick!) inklusive charmantestem Akzent. Genauso wie der Ausflug in die Sketchnote-Welt der rasend schönen und dabei so herzerfrischenden Frau Hölle (klick!) mitsamt eigenen zaghaften Versuchen am Fineliner. Ein weiteres Highlight war für mich außerdem der Vortrag des mordsmäßig sympathischen Juristen Christian Solmecke (klick!) über Impressum, Urheberrecht und Co. Am zweiten Tag ging's dann unter anderem mit Anna Neumann, zauberhafter Lockenkopf von Pinterest, weiter (klick!). Und mit Anna Luz de Leon, der Berlinmittemom (klick!). Psst! - verratet's keinem - Annas Plädoyer für mehr Mutbloggen war mein allerliebster Beitrag des Wochenendes. So herzlich, so ehrlich, so inspirierend!


Ganz, ganz toll war es für mich auch, so viele liebe Blogger kennenzulernen, die ich teilweise noch gar nicht und teilweise nur aus der virtuellen Welt kannte. Sie alle haben dafür gesorgt, dass das Wochenende riesig viel Spaß gemacht hat und man so viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen konnte. Mädels, ich hoffe, wir bleiben in Kontakt! Auch die zahlreichen Sponsoren haben uns die Tage mit allerhand großartigen Aktionen, kleinen Geschenken und vor allem ganz lieben Vertreter_innen versüßt! Eine tolle Idee hatte zum Beispiel DaWanda (klick!), die ein Bloggerfreundebuch im Gepäck hatten. Aber der Photobooth vom Dealhunter war natürlich auch der Knaller (klick!). Und mein Gewinn von design3000.de (klick!) passt zu mir - wie sagt man doch so schön? - wie Arsch auf Eimer :) Ich lieb's und zeig ihn euch definitiv noch später! Vielen Dank also an all die vielen Sponsoren (klick!), die uns Blogger mit so viel Mühe und Liebe begegnet sind. Und natürlich geht auch ein riesengroßes Dankeschön an die Blogstmuddis Clara und Riccarda, die ein tolles Wochenende für uns auf die Beine gestellt haben.

Nun ist es leider schon wieder vorbei, dieser grandiose Wochenende, auf das wir so lange gewartet haben. Es war laut und lustig, allerliebst und auch ein bisschen anstrengend, irrewitzig und informativ, herzlich und herzig, toll und tumultig! Jedem Blogger, der sich gern vernetzt und begeistert neue Menschen trifft, kann ich die Blogst wirklich nur ans Herz legen. Eine tolle Erfahrung - von der mir so viele schöne Erinnerungen bleiben werden!

Alles Liebe, eure Anne


Saftigster Mohnkuchen, der auch bestimmt nicht doof macht!

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"Mohn macht doof!", behauptet ja der Volksmund. Ich sag': und wenn schon?! Ich bin nämlich keineswegs gewillt, deshalb auf meinen geliebten Mohnkuchen zu verzichten. Tzz! Ich liiiebe Mohnkuchen - genauso wie das Fleischfresserchen. Neulich schlug ich ihm in einem Anflug grenzenloser Herzengüte vor, dass ich ihm zum Feierabend einen Nachtisch seiner Wahl zubereiten würde. Drei Mal dürft ihr raten, was er sich ausgesucht hat - Mohnkuchen, logo (Gott sei Dank hat er nicht "Donuts!" gesagt, denn ich habe noch immer keine Donutsbackform besorgt, ähem... Schande über mein Haupt)! Dieses Mohnküchlein ist jedenfalls der Knaller... das Rezept habe ich vor Jahren mal im Internet entdeckt. Mohnfans sollten es unbedingt ausprobieren.
Monsieur war auch zufrieden. Allerdings habe ich ihm wieder einiges abverlangt. Nachdem ich ihm nämlich am Abend ein Stückchen Kuchen auf den Teller legte und den Rest fein säuberlich im Kühlschrank verstaute, empörte er sich postwendend: "Was soll das denn werden?" - "Ist kein Licht mehr zum Fotografieren da, tut mir leid! Den Rest kannst du morgen vernichten, wenn die Bilder im Kasten sind!" Ich glaube, manchmal ist das Leben mit einer Foodbloggerin wirklich nicht einfach ;)


Wir brauchen neben einer Springform (∅ 28 cm)

Für den Teig
180 g Mehl
2 TL Backpulver
70 g Butter
70g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Füllung
500 ml Milch
3 TL Zucker
1 Prise Salz
50 g Weichweizengries
50 g Butter
1 Packung Backmohn
1 Ei
1 reife Birne

Zunächst knetet ihr aus den erstgenannten Zutaten einen Mürbeteig zusammen, der anschließend für eine Stunde in den Kühlschrank wandert! In der Zwischenzeit könnt ihr euch nun der Füllung widmen. Zunächst wird die Milch unter ständigem Rühren in einem kleinen Topf mit 3 TL Zucker und 1 Prise Salz aufgekocht, dann wird der Gries eingerührt und alles auf niedriger Stufe etwa fünf Minuten köcheln lassen, vergesst das Rühren nicht ;) Solange der Griesbrei noch warm ist, werden anschließend Butter und Backmohn eingerührt. Lasst ihn nun etwas abkühlen und schält, entkernt und würfelt in der Zwischenzeit die Birne - sie wird schließlich zusammen mit dem Ei unter die Gries-Mohn-Masse gehoben. Bevor es nun mit dem Mürbeteig weitergeht, solltet ihr den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Nun sollte der Teig ausreichend gekühlt sein. Rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus, legt ihn anschließend in die vorbereitete Springform und drückt unbedingt auch einen Teigrand hoch. Anschließend füllt ihr die Gries-Mohn-Masse in die Form und schiebt alles für ca. 60 Minuten in den Ofen (200° C Ober-/Unterhitze) - nach 30 Minuten solltet ihr den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er am Ende nicht knusprig schwarz wie ein Kohlebrikett ist :) Fertig!

Alles Liebe, eure Anne

P.s.: Was sagt ihr eigentlich zu den Düsterbilder dieses Beitrags? Eigentlich mag ich ja ganz viel Weiß auf meinen Fotos - je heller, desto besser (ich weiß, manchmal reize ich es bei der Bearbeitung etwas zu sehr aus). Aber passend zur dunkelrumpel Jahreszeit (16.30 Uhr Zappenduster? - Ihh bah!) habe ich das Mohnküchlein mal ein bisschen düsterlich in Szene gesetzt. Irgendwie passt es ja... und jetzt habe ich auch richtig Lust bekommen, mich in Zukunft mal ein bisschen in Mystic light food photography (googlet das mal, da gibt es feinste Fotos zu bestaunen) zu probieren :)


Mandarinen-Schmand-Törtchen samt Pleiten, Pech & Pannen

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Manchmal könnte man ja meinen, dass das freizeitliche Leben einer handelsüblichen Foodbloggerin aus gut beschürzter Dauerbackerei mit anschließendem Kaffeekränzchen im Kreise der Liebsten besteht. Dass die einzige Querele dabei der zarte Mehlstaub ist, den es sich verschmitzt vom Handrücken zu pusten gilt. Das mag so sein - in diesem Fall bin ich jedoch keine handelsübliche Foodbloggerin. Ich wäre da die Ausnahme von der Regel, sozusagen das schwarze Schäfchen der Familie ;)
Neulich steh' ich abends nach der Arbeit in meiner Winzküche und erkenne die unbedingte Dringlichkeit, endlich mal wieder einen Kuchen backen zu müssen. Einen Mandarinen-Schmand-Kuchen. Den könnte man nämlich am nächsten Tag ganz wunderbar zum Kaffeekränzchen bei Mama und Papa mitbringen. Der muss aber im Kühlschrank ordentlich durchkühlen, das könnte mit dem Backen am nächsten Morgen etwas knapp werden. Also stelle ich mich so gegen 20 Uhr auf einen Samstag nach 9 Stunden Arbeit in die Küche und backe einen Mandarinen-Schmand-Kuchen - Tortenring, Teig, Füllung, 1 Stunde Ofen, fertig! Sollte man meinen!


Nach einer Stunde im Ofen sollte der Kuchen fertig sein. Ich schau' mir das Ergebnis also an, bin mit der Optik schonmal relativ zufrieden. Vorsichtshalber rüttle ich noch ein wenig an dem Tortenring rum - fühlt sich fest an. Also nehme ich den Kuchen beherzt aus dem Ofen und es macht "FLATSCH!". Leider hatte ich mich statt für eine Springform für einen bodenlosen Tortenring entschieden. Und leider hatte sich der Kuchenboden kurzfristig dazu entschlossen, sich vom Rest des Kuchens abzunabeln und auf Nimmerwiedersehen zu verabschieden. Argh! 9 Stunden Samstagsarbeit, Teigkneterei, Füllunggerühre und dann das! Samstagabend - Nervenzusammenbruch, Wutanfall, Kreischalarm, Heulkrampf. In diesem Moment waren das durchaus attraktive Optionen. Stattdessen habe ich Monsieur höflich aus der Küche komplimentiert ("Ich glaube, es wäre jetzt besser, wenn du die Küche verlässt!"), einfach mal kräftig und lautstark durchgeatmet und aus der Not eine Tugend gemacht. Drei Dessertringe zur Hand, Boden ausgestochen, Mandarinen-Schmand-Pampe vom Backblech geklaubt und alles nochmal ab in den Ofen. Am nächsten Tag meinte meine Mama: "Wenn du niemandem erzählst, dass es mal ein Kuchen werden sollte, könnte man doch meinen, die Törtchen müssen so." Also vergesst das Gelesene. Ich präsentiere euch stolz diese Mandarinen-Schmand-Törtchen, die genauso geworden sind wie sie sollten :D


Wir brauchen neben einer mittleren Springform (!)

Für den Teig:
120 g Mehl
60 g Zucker
60 g weiche Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 ml Sahnepudding (frisch)
2 Becher Schmand
2 Dosen Mandarinen

Zunächst wird der Ofen auf 180 °C vorgeheizt. Nun könnt ihr den Pudding kochen, damit er vor der Weiterverarbeitung ein wenig abkühlen kann. Dann werden die Zutaten für den Teig ordentlich miteinander vermengt und das Ergebnis in eine gefettete und bemehlte Springform (!) gegeben. Drückt außerdem etwas von dem Teig zu einem Rand hoch. Nun werden Sahnepudding und Schmand verrührt und am Ende die gut abgetropften Mandarinen untergehoben. Füllt schließlich die Schmandmasse in die Backform und schiebt das Ganze für ca. 60 Minuten in den Ofen. Aus Erfahrung wird man ja bekanntlich klug: macht vielleicht doch lieber 70-80 Minuten draus ;) Der abgekühlte Kuchen kommt schließlich noch für 2-3 Stunden in den Ofen. Fertig!

Habt ihr auch von so einer "nette" Backpanne zu berichten? Dann bitte immer her damit ;)

Alles Liebe, eure Anne



P.s.: Was sagt ihr eigentlich zu den zauberhaften Acryllöffeln von Sabre auf dem ersten und dem letzten Bild? Ich bin ja mal wieder schwerst verliebt Immer wieder habe ich sie bei Vera angeschmachtet und schließlich die Löffelchen bei ihrer wunderbaren Frau Kockerols (klick!) bestellt. Wenn ich jemals in Ahrweiler vorbeischauen kann, dann statte ich Ihnen definitiv einen ausgiebigen Besuch ab, liebe Frau Kockerols. Haben Sie vielen Dank für den netten Kontakt und natürlich für diese bezaubernden Löffel :)

Ein kleines Ombrétörtchen im Glas + Blogevent Gewinnerin

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Heute gibt's den allerletzten "Happy 1st Birthday, Chèvre Culinaire!"-Post. Und zur Feier des Tages habe ich euch mal das Rezept für ein Törtchen der Marke "Einfach aber wirkungsvoll" und natürlich die Gewinnerin des großen Sweet-Table-Blogevents mitgebracht.
Bei all denn tollen Leckereien, die für den Geburtstags-Sweet-Table eingereicht wurden, konnte ich natürlich nicht mit leeren Händen da stehen. Wie hätte das denn ausgesehen? :) Also habe ich fix dieses kleine Ombrétörtchen im Glas gezaubert. Es ist schnell gemacht und sieht dabei so hübsch aus, findet ihr nicht?

Wir brauchen für ca. 4 Gläser (∅ 7 cm)

Zutaten für einen Biskuitboden (klick!)
500 g Vanillepudding
250 g Butter

Zunächst wird der Biskuitboden wie hier (klick!) beschrieben angerührt und gebacken. Streicht ihn am Besten auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder eingefettetes und bemehltes tiefes Backblech. Lasst ihn  anschließend gut auskühlen! Aus dem fertigen Biskuit werden schließlich drei Teigkreis pro Glas (also insgesamt 12 Kreise) ausgestochen. Wenn ihr perfekt zylindrische Gläser nutzt, könnt ihr sie direkt auch zum Ausstechen nehmen. Wenn eure Gläser (wie meine) nach unten hin etwas schmaler werden, nutzt ihr am Besten eine runde Ausstechform mit dem Durchmesser des Glasbodens.
Anschließend wird die Buttercreme in Angriff genommen. Hierfür kocht ihr 500 ml Vanillepudding, lasst ihn auf Zimmertemperatur herunterkühlen und verkneten ihn zusammen mit der ebenfalls zimmertemperaturwarmen Butter zu einer Creme. Nun wird der Creme etwas türkisfarbene Lebensmittelfarbe hinzu gegeben und alles kräftig verrührt. Füllt dann ⅓ der Creme in einen Spritzbeutel ab. Gebt wieder ein bisschen Lebensmittelfarbe zur restlichen Buttercreme, verrührt sie und füllt erneut die Hälfte in einen weiteren Spritzbeutel ab. Nun färbt ihr die dunkelste Buttercremeschicht ein und gebt sie in einen dritten Spritzbeutel.
Zum Schluss wird fröhlich ins Glas geschichtet: Teigboden - helle Buttercreme - Teigboden - mittlere Buttercreme - Teigboden - ein dekorativer Spritzer der dunkelsten Buttercreme. Fertig!


So, nun aber schnell noch zur Verkündung der Blogeventgewinnerin - die Mädels sind bestimmt schon ganz kribbelig! Ich muss es aber vorher einfach nochmal sagen: vielen liebe Dank für all die großartige Unterstützung, die knallermäßigen Leckereien und all eure lieben Worte - schnüff! Ich bin direkt ein bisschen traurig, dass nun alles vorbei ist. Aber mit etwas Glück und eurer Hilfe wird Chèvre Culinaire ja vielleicht noch einen zweiten, dritten und vierten Geburtstag feiern können und dann wird es wieder eine große Sause hier auf dem Blog geben, Indianerehrenwort :)
Und nun - tadaaa - Vorhang auf für die Ergebnisse des Teilnehmervotings! Noch am letzten Tag der Abstimmung wurde es richtig spannend, weil eine Teilnehmerin all ihre drei Stimmen einem einzigen Beitrag gewidmet hat! So wurde es am Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Mandel-Schmand-Törtchen von Emma und den Cake Pops von Jana! 


Gewonnen hat mit 22 % der Stimmen: Emma von Emma's Lieblingsstücke! Herzlichen Glückwunsch, meine Liebe! Dein tolles Törtchen hat's sich aber auch sowas von verdient! Ich bin ja so froh, dass ich diese Entscheidung nicht treffen musste, denn ich finde alle Beiträge so zauberhaft, dass ich mich wahrscheinlich niemals für drei hätte entscheiden können! Deshalb geht ein großes Dankeschön an all die wunderbaren Mädels! Und natürlich ein dicker Drücker an Emma, die sich nun ein Mynte-Lieblinsstück* ihrer Wahl bei Nostalgie im Kinderzimmer aussuchen darf (klick!).

Alles Liebe, eure Anne

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