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[Rezept] Ein sommerlicher Gurkensalat mit gelben Tomaten, Pistazien & Kamillenblüten (vegan, laktosefrei, glutenfrei)

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Ihr Lieben, ich habe meinem kleinen Blog in den letzten zwei Wochen einfach mal ein bisschen Hitzefrei gegönnt, Sommerferien quasi. Bei bis zu 35 °C wären dem Laptop am Ende noch die Platinen weggeschmolzen - thihi. Die regenreichen kühleren Tage habe ich mit allerhand Organisatorischem im Leben 1.0 verbracht. Über ein größeres Projekt werde ich euch schon ganz bald mehr erzählen können :) Heute melde ich mich nun aber mit einem Rezept aus dem Hitzefrei zurück. Mit einem Rezept, das absolut und 100%ig hitzetauglich ist, versprochen! Es gibt Gurkensalat! Wer nun aber an Gurkenscheiben, Essig oder Joghurt und Dill denkt, der hat weit gefehlt. Stattdessen gibt's eine herrlich frische Variante aus Minigurkenstreifen, gelben Tomaten, Pistazien und Kamillenblüten. Genau das richtige für heiße Sommertage, wenn jeder Handschlag in der Küche eigentlich schon zu viel und der Herd in die Sommerferien verabschiedet ist :)

Mit Minigurke meine ich nicht die mexikanische Minigurke, die in etwa so aussieht (klick!), sondern die Miniversion der handelsüblichen Schlangengurke. Wer sich jetzt so denkt 'Bitte was? Schlangengurke?' darf sich mit Monsieur zusammentun. Seine Reaktion auf diesen Begriff war eine Mischung aus lautstarkem Gelächter und ungläubigem Schnauben. Nennen wir das Kind also einfach beim Namen: Minigurke bezeichnet in diesem Fall die kleine Version einer null-acht-fünfzehn Salatgurke. Wer mag, kann natürlich auch ein ausgewachsenes Exemplar selbiger zur Hand nehmen :)
Kamillenblüten sind wirklich wunderbare Wildkräuter, die man als erfahrener Kräuterkundler noch bis Ende August prima sammeln (die zum Verwechseln ähnliche Magerite hat übrigens nicht den typischen Kamillengeruch) oder im Biomarkt kaufen kann, die getrockneten Blüten gibt's zum Beispiel in Apotheken oder Reformhäusern.

Und so wird's gemacht:



Habt ihr Wildkräuter oder Blüten, die ihr gern mal in der Küche verwendet? Ich liebe es ja zum Beispiel auch, Lavendel zu verarbeiten. Kamilleblüten waren einfach mal ein kleines Experiment und ich finde, sie passen prima in einen sommerlichen Salat. Auch bei den frische Blüten schmeckt der typische Kamillegeschmack, den man vom klassisch aufgebrühten Tee kennt, durch. Kamillentee ist mir übrigens ein furchtbarer Graus, weil er mich unweigerlich an Magen-Darm-Infekte aus Kindertagen erinnert ;) Geht's euch genauso?

Habt einen schönen Sonntag, meine Lieben!

Alles Liebe,
eure Anne


[Rezept + Produkttest*] Sommerlicher Smoothie aus Maracuja, Honigmelone & Mandelmilch (vegan, laktose- & glutenfrei)

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Heute habe ich euch das Rezept für einen herrlich sommerlichen Smoothie aus den drei großen "Ms" mitgebracht - Melone, Maracuja, Mandelmilch. Yummy! Außerdem erzähle ich euch ein bisschen mehr über das Gerät, in dem das Ganze fröhlich vor sich hin pürierte. Ich durfte nämlich den neuen Personal Blender S30 von Vitamix* (klick!) testen.
Doch beginnen wir von vorn! :) Vor einiger Zeit flatterte eine Einladung zu einem Vitamix Workshop in Hamburg ins Haus, bei dem der neue Blender vorgestellt und allerhand Köstliches mit Superfoods gezaubert werden sollte. Also packte ich meine Kamera ein, setzte mich morgens in den ICE und stattete meiner Herzens-Hansestadt einen kleinen Besuch ab. Über den Dächern Hamburgs und mit einem wunderbaren Blick über das Karolinenviertel trafen wir uns in der "Sturmfreien Bude" - einer großartigen lichtdurchfluteten Location. Nach einer kleinen Runde Yoga zur allgemeinen Entspannung begannen die Mädels von Vitamix, uns alles Wissenswerte rund um den leistungsstarken Blender vorzustellen. Nach dieser theoretischen Einführung durften wir dann selber ran. Was für ein Spaß!

Liora Bels führt in eine gesunde Ernährung ein - ohne großen Zeitaufwand.


Unter der Anleitung der zauberhaften Liora Bels - Health Food Chef, zertifizierte Ernährungsexpertin und Food & Style Consultant - wurden allerlei köstliche und gesunde Smoothies & Dips aus frischen Lebensmitteln und Superfoods gemixt. In einer kurzen Einführung erzählte uns Liora ein wenig von ihrem persönlichen Ernährungs- und Lebensstil, der sich um Vollwertigkeit und qualitativ hochwertige Nahrungsmittel dreht. Es war besonders schön zu sehen, dass sie nicht nur über die Leidenschaft für frische, unbehandelte Zutaten aus biologischem Anbau spricht, sondern sie lebt und liebt. Mit ihrer sympathischen und vergnügten Art hat sie uns einen wunderbaren Tag beschert. Unter den gemixten Smoothie-Köstlichkeiten des Tages waren zum Beispiel dieser knallerköstliche Mango Goodness Smoothie (klick!) mit dem Superfood Chlorella und dieser Banana Bliss (klick!), den ich trotz sonst zwiespältigem Verhältnis zur Banane absolut großartig fand. Glücklicherweise hatte ich das Frühstück ausfallen lassen ;) Im Anschluss an das gemeinsame Wirbeln an den Blendern wurde nämlich noch ein mehr als üppiges Lunchbuffet aufgefahren.

Links: Für all unsere leckeren Mix-Kreationen standen uns zahlreiche frische und gesunde Zutaten zur Verfügung.
Rechts: Tomaten-Basilikum-Cashew-Dip in the making - und ein Dankeschön an Liora für die fotogensten Hände ;)

Smoothie aus Maracuja, Honigmelone und Mandelmilch (vegan, laktose- & glutenfrei)


Ich habe euch heute ein Rezept mitgebracht, das ich nach dem Workshop in der heimischen Küche ausgetüftelt habe. Es ist sommerlich frisch, vegan, laktosefrei und glutenfrei. Die ganze Süße des Smoothies liefert die Honigmelone, da bedarf es keinerlei Zuckerzusätze. Wenn ihr keine Mandelmilch aus dem Supermarkt benutzen wollt, kommt hier schnell noch vorab das easy-peasy-Rezept für hausgemachte Mandelmilch:


200 g Mandeln (blanchiert) ∣ Wasser zum Einweichen ∣ 1 l kochendes Wasser

Zunächst werden die Mandeln in gefiltertem Wasser über Nacht gut 10 Stunden eingeweicht. Anschließend sollten sie gründlich gespült und zusammen mit 1 l kochendem Wasser im großen Behälter des Vitamix (oder in einem anderen sehr leistungsstarken Standmixer) püriert. Schließlich passiert ihr die Flüssigkeit durch ein sehr feines Stofftuch, wringt es am Ende nochmals aus. Fertig! Ein guter Tipp: die getrockneten Überbleibsel aus dem Tuch können prima als glutenfreies Mehl verwendet werden.


Nun aber zu meinen Erfahrungen mit dem Blender S30 von Vitamix*. Gleich eines vorneweg: ich habe nicht zahllose Vergleichsmöglichkeiten, das heißt, zur Leistung und Handhabung im Vergleich zu anderen Blendern kann ich wenig sagen. Daher versteht diese Produktvorstellung bitte als subjektiven Praxistest :)

Der Personal Blender S30 von Vitamix* im Text


Zunächst einige Worte zum Gerät selbst und zum Lieferumfang (alles auch nachzulesen auf der Homepage von Vitamix klick!). Der Blender hat mit den Behältern Maße von etwa 21x15x37 bzw. 39,4 cm, die Klingen sind aus lasergeschnittenem Edelstahl und das Gerät hat eine Leistung von 800-950 Watt bei 220-240 Volt. Im Lieferumfang sind der Motorblock, zwei 0.6-Liter-Mix & Go-Behälter (samt Flip-Top-Deckel), ein 1,2-Liter-Behälter (samt Deckel mit abnehmbarer Verschlusskappe), ein Kochbuch, ein Stößel und eine S-Series Klingenbasis enthalten. Der Zusammenbau des Geräts ist wirklich denkbar einfach. Sehr angenehm ist außerdem, dass das Gefäßelement mit dem kleinen Becher insgesamt nur aus zwei Teilen besteht (zählt man den Dichtungsgummi mit, dann sind es drei Teile) und mit dem großen Behälter aus insgesamt drei Teilen (mit Dichtungsgummi aus vier) zusammengesetzt ist. Bei einigen anderen Standmixern besteht dieses Element gern auch mal aus fünf bis sechs Teilen und mir ist es schon passiert, dass ich beim Zusammenbau etwas vergessen oder falsch montiert hatte ;) Natürlich erleichtert das auch die Reinigung. Hierfür haben uns die Mädels von Vitamix eine elegante Lösung gezeigt: Behälter heiß ausspülen, mit Wasser füllen, einen Tropfen Spülmittel hinein und ab damit auf die Station, Gerät einschalten, einige Zeit laufen lassen, herunter nehmen und den Vorgang mit klarem Wasser wiederholen. Fertig! Für Abwaschmuffel wie mich ein wahrer Segen :D Ansonsten sind die Einzelteile (außer des Motorblocks und des Dichtungsgummis) aber auch spülmaschinenfest.

Links: Der Vitamix Blender mit einem der zwei im Lieferumfang enthaltenen 0,6 Liter Mix & Go Behälter.
Rechts: Liora mixt einen Dip im 1,2-Liter-Behälter und nutzt den Stößel, um die Zutaten nachzuschieben. 


Für alle Farbästheten: Das Gerät gibt's in acht verschiedenen Ausführungen. Wem schwarz also zu langweilig ist, könnte sich auch für Azurblau oder Apfelgrün entscheiden. Mein persönlicher Favorit wäre ja die weiße Variante oder die im Edelstahlook. Darüber hinaus ist der Personal Blender wirklich sehr leistungsfähig und vielseitig einsetzbar. Besonders praktisch finde ich die beiden Mix & Go Behälter, die man nach dem Mixen mit einem Flip-Top-Deckel verschließen kann. So kann man nämlich den Smoothie, das Salatdressing, den Dip, die Suppe oder was auch immer man im Blender gezaubert hat, ganz easy peasy im Kühlschrank lagern und auch am nächsten Tag nochmal verwenden. Außerdem kann man den Behälter natürlich auch prima für unterwegs mitnehmen - sagt ja schon die Produktbezeichnung ;) Ein kleines Manko, das man wohl aber bei dieser Leistungsfähigkeit einfach in Kauf nehmen muss, ist die Lautstärke des Geräts. Auf höchster Stufe macht der Blender - und das hat er mit den Standmixern, die ich bislang benutzt habe gemein - nach meinem Eindruck doch schon ganz schön Lärm, frühmorgendlichen und spätnächtliches Mixen in einer Mietwohnung würde ich vielleicht lieber lassen ;) Außerdem empfehle ich euch, beim Abschrauben der Klingenbasis vom kleinen Mixbehälter ein wenig vorsichtig zu sein. Mir ist es mehrfach passiert, dass sich bei zügigem Öffnen etwas von der Flüssigkeit im Innern über mich ergoss. Da war ich wohl wieder zu ungeduldig. Wahrscheinlich muss man den Druck, der sich während des Pürierens aufbaut, langsam entweichen lassen. Natürlich ist auch der Preis von 499,00 € bis 549,00 € nicht wegzudiskutieren und sicher muss Jede_r für sich selbst entscheiden, ob einem ein Personal Blender das persönlich wert ist. Jedoch gibt Vitamix wie für all seine Produkte ein Qualitätsversprechen und gewährt daher 7 Jahre Garantie für alle Produktelemente, Leistung, Arbeit und Portokosten.

Alles in allem ist der neue Personal Blender S30 von Vitamix für mich ein 1A Standmixer, der leistungsstark und dabei so vielseitig einsetzbar ist. Bevor das Testgerät wieder zurück geht, will ich unbedingt noch ein Eis ausprobiere. Darüber berichte ich euch dann natürlich auch auf dem Blog :)

Alles Liebe,
eure Anne


*Werbung! Der Personal Blender S30 wurde mir nach dem Workshop für eine vierwöchige Testphase kostenlos von Vitamix zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Ein herzlicher Dank gilt der Klenk & Hoursch AG sowie den Mädels von Vitamix für die tolle Organisation eines wunderbaren Events! Alle Bilder (auch die des Blenders) in diesem Beitrag sind mein Eigentum.

[Rezept] Veganer Mandel-Salbei-Dip mit Zitrone für Artischocken (laktosefrei & glutenfrei)

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Heute berichte ich euch von einer kleinen kulinarischen Premiere im Hause Chèvre Culinaire - ich habe mich an eine Artischocke gewagt. An eine ganze (!) Artischocke! Ja genau, dieses blumenähnliche Gewächs, das einem manchmal in der Auslage des Gemüsehändlers begegnet. Nette Anekdote: als ich vergangene Woche an der Kasse wartete, um meine Artischocken zu bezahlen, stand ein netter älterer Herr vor mir. Immer wieder wanderte sein Blick interessiert zu meinem Blütengemüse. Irgendwann schien ihn die Neugier zu überwältigen und er fragte: "Ja sagen Sie, junges Fräulein, sind das diese Artischollen?" Mal abgesehen davon, dass mich seit meiner Mama in Jugendtagen niemand mehr junges Fräulein genannt hat, musste ich auch ziemlich arg schmunzeln. Artischollen - süß! "Ja genau, das sind Artischocken!", antwortete ich also. "Die wollte man mir neulich beim Italiener auch andrehen", kam zurück. "Auf der Pizza, ja?", erkundigte ich mich. "Nein", entgegnete der gute Mann, "als Gemüse." Hätte er das Angebot seines italienischen Kellners mal angenommen, die distelartigen Knospen sind mit dem passenden Dip nämlich nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch supergesund.

Wie man eine Artischocke zubereitet und verzehrt, erfahrt ihr heute von mir allerdings an anderer Stelle. Dieser Beitrag entstand nämlich für den Saisonkalender meiner lieben Lixie (klick!). Sie hat ein ganz wunderbares Projekt ins Leben gerufen, bei dem sie innerhalb eines Jahres zusammen mit vielen anderen Bloggern saisonale Obst- und Gemüsesorten vorstellt. Heute darf ich den Anfang machen und diese tolle Gastbloggerreihe eröffnen. Meinen Beitrag bei Photolixious findet ihr hier:


Der veganen Mandel-Salbei-Dip mit Zitrone, der obendrein auch laktose- und glutenfrei ist, passt ganz wunderbar zum zarten Fleisch der Artischockenblätter und ist bei diesem heißen Wetter eine wunderbar frische Ergänzung zur Artischocke als Vorspeise.

Und so wird's gemacht:

So ihr Lieben, ich werde mich dann wieder mal diesen tropischen Temperaturen hingeben. 38°C lassen mich das erste Wochenende seit langem mal ganz ohne Fotoshooting verbringen. So schön unsere Dachgeschosswohnung auch ist, im Sommer verwandelt sie sich in unsere ganz persönliche finnische Sauna. 38°C Außentemperatur, 48°C Innentemperatur. Ich habe neulich einen herrlichen Spruch bei Facebook gesehen, der prima zu unserer Wohnung passt:

"Also ich will mich ja wirklich nicht über die Hitze in unserer Wohnung beklagen, aber eben waren zwei Hobbits da und haben einen Ring rein geworfen!" - Unknown. :D

Alles Liebe & lasst es euch nicht zu heiß werden,
eure Anne


[Rezept] Veganer Kokos-Zitronengras-Milchreis mit Mangosauce (laktosefrei / glutenfrei)

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Ihr Lieben, ist der letzte Blogbeitrag wirklich schon wieder zwei Wochen her? Ohje! Aber ich kann es erklären ;) In letzter Zeit war nämlich im Leben 1.0 so einiges los. Es mangelt mir nicht an Ideen - im Gegenteil-, aber die Umsetzung gestaltet sich teilweise etwas schwierig. Es ist ja nicht so, dass ich blogmäßig total untätig war. Ich war zum Beispiel letzte Woche auf zwei tollen Event, von denen ich euch schon bald mehr berichten werden. Außerdem habe ich das ein oder andere Rezept ausgetüftelt, gekocht und sogar fotografiert. Da mein Laptop zur Zeit aber eine spätpubertäre Bockphase auslebt, ist das Aufbereiten der Fotos momentan so eine Sache. Allein das Überspielen der Bilder kann durchaus mal drei Anläufe benötigen und ein bis zwei geschlagene Stunden dauern. Hrmpf! Normalerweise gucke ich mir die Bilder nämlich immer während des Fotografierens direkt auf dem Laptop an. So kann ich direkt entscheiden, ob sie top oder flopp sind, und was ich ändern muss. Da hatte Monsieur MacBook allerdings etwas gegen und so musste ich mich für den Moment mit den winzigen Vorschaubildchen auf dem Display der Kamera zufrieden geben. Die waren okay. Aber die großformatige Wahrheit am Bildschirm ließ mich schaudern. Da wäre nicht mal mehr mit Photoshop genug rauszuholen gewesen ;) Kurzum habe ich die Fotos zu unzeigbarem Material erklärt. So wanderten also drei Rezepte samt matschigen Bildmaterials postwendend in die digitale Tonne. Deshalb freue ich mich umso mehr, euch heute dieses vegane Rezeptchen zeigen zu können.

Ich habe euch heute nämlich einen Milchreis mitgebracht. Und alle so: "Laaaangweilig!" Beim Thema Milchreis schießen einem ja doch direkt Bilder vom Mittagessen im Kindergarten durch den Kopf - von breiiger Matschepampe mit einem Klecks Rote Grütze. Nix da! Heute kommt die exotische Variante des Kindergartenklassikers. Mit fruchtig-süßer Mangosauce statt klebriger Rote Grütze und mit einer feinen Note Zitronengras. Außerdem ist mein Milchreis vegan! Er wird nämlich ganz ohne Kuhmilch, sondern mit ungesüßter Kokosmilch zubereitet. Das hat natürlich auch den Vorteil, dass er nicht nur für Veganer, sondern auch für Menschen mit beispielsweise Laktoseintoleranz geeignet ist. Und jetzt kommt der Clou! Dieser Kokos-Zitronen-Milchreis kann bei vielen der aktuell diskutierte Ernährungsformen und -unverträglichkeiten schnabuliert werden: er ist vegan, laktosefrei, glutenfrei, ohne Raffinade-Zucker zubereitet und eignet sich auch für Paleo. Die einzige Süße in Form von Fruchtzucker bringt nämlich die Mango mit.

Und so wird's gemacht:



Den Geschmackstest durch Monsieur Fleischfresserchen hat der Milchreis übrigens auch bestanden. Besser noch, als ich ihm verraten habe, was denn eigentlich alles drin ist, meinte er: "Lecker! Alles, was ich gerne mag!" Manchmal ist er doch wirklich herzig! Also scheut euch nicht, das Rezept mal auszuprobieren. Wer's exotisch mag, wird's lieben :) Wollt ihr eigentlich häufiger Rezepte bei Chèvre Culinaire, die für verschiedene Lebensmittelunverträglichkeiten geeignet sind? Machen wir doch mal eine kleine repräsentative Umfrage unter euch wunderbaren Lesern, wie viele Allergiker hier unterwegs sind ;)

Alles Liebe & einen zauberhaften Sonntag,
eure Anne




[Rezept] Mini-Hochzeitstörtchen in Ombré für Sarah von "Alles und Anderes" (Gastbeitrag)

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Ihr Lieben, heute zeige ich euch einen ganz besonderen Beitrag. Ganz besonders, weil ich ihn für einen außerordentlich besonderen Anlass schreiben und fotografieren durfte. Vielleicht deuten die Farben ja bereits etwas an?! ;) Ganz genau, es geht um den schönsten Tag im Leben einer besonders lieben Blogkollegin. Die wunderbare Sarah von "Alles und Anderes" hat am vergangenen Freitag nämlich ihrem Liebsten das Ja-Wort gegeben. So ein Hochzeitstag verlangt natürlich - besonders in der Zeit kurz vor dem großen Tag - einige Aufmerksamkeit. Anschließend möchte man die Zeit als frisch gebackenes Ehepaar natürlich in vollen Zügen genießen und düst deshalb in die Flitterwochen. So auch Sarah - habt eine gute Reise, meine Liebe, und die allerallerschönsten Flitterwochen Deshalb darf ich sie zusammen mit einigen anderen Bloggerinnen im Juni auf ihrem Blog mit einigen Gastbeiträgen rund um das Thema... ihr ahnt es... Hochzeit unterstützen :)



Das Thema Hochzeit ist ja genau mein Ding. Wäre ich ein bisschen wagemutiger, würde ich wahrscheinlich sogar mein berufliches Glück im Hochzeitsgeschäft suchen. Hochzeitsplanung ist in meiner (vermutlich auch etwas romantisierten) Vorstellung der absolute Traumjob! Man ist den ganzen Tag von per se glücklichen Menschen (Dienstleister ausgenommen ;)) umgeben, darf sie auf dem Weg zu und schließlich auch an ihrem persönlich schönsten Tag des Lebens begleiten und die Vorstellungen und Wünsche von einer traumhaften Feier umsetzen. Deshalb freue ich mich natürlich riesig, dass ich Sarah in dieser spannenden Zeit mit einem kleinen Gastbeitrag zur Seite stehen darf. Ich bin mir sicher, dass die zwei ihren persönlichen Traumtag erlebt haben. Ich durfte auch schon einen winzigen Blick auf ein Hochzeitsfoto werfen und kann sagen: sie sahen auch einfach umwerfend aus, die beiden Frischvermählten.


Nun aber zu der kleinen süßen Köstlichkeit, die ich Sarah mitgebracht habe. Es sind Hochzeitstörtchen in der Miniversion und in zartrosafarbenem Ombré geworden. Weil Sarah mir im Vorhinein verraten hat, dass ihre Hochzeitsfarben ganz in Weiß, Altrosè und Pfirsich gehalten sein werden, war die Farbwahl natürlich obligatorisch ;) Das Rezept gibt es natürlich in ausführlicher Form in meinem Gastbeitrag auf "Alles und Anderes" (klick!). Trotzdem gibt's hier natürlich auch noch mal das Rezeptfoto - der Vollständigkeit halber ;)

Edit: Woran liegt es eigentlich, dass Blogger die Bilder immer wieder so weit runterrechnet, dass am Ende ein kleiner Pixelberg zurückbleibt? Bei dem heutigen Rezeptbild ist es mir ganz besonders aufgefallen!

Und so wird's gemacht:


Liebe Sarah, es war mir ein Fest, auf deinem Blog Gast zu sein. Ich wünsche euch von Herzen alles, alles Liebe und eine wunderbare Zeit! Ich wünsche euch Sonnenstrahlen, Konfettiregen, Bauchkribbeln, Herzklopfen, Sternschnuppennächte & all das, was ihr euch wünscht!

Und euch allen wünsche ich natürlich einen zauberhaften Sonntag. Möge er genauso sonnig wie der Samstag werden, den habe ich nämlich ganztags bei der Arbeit verbracht und lediglich in meinen Pausen durften die Sonnenstrahlen ein bisschen meine Nase kitzeln ;)

Alles Liebe,
eure Anne


[Rezept] Ziegenkäsetarte mit grünem Spargel und Thymian

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Heute wird mal wieder gespargelt! :) Ich hätte da nämlich noch das Rezept für eine wunderbare Ziegenkäsetarte mit grünem Spargel und erntefrischem Thymian für euch. An dieser Stelle muss ich allerdings noch einmal betonen, dass es sich um erntefrischen Thymian handelt. Pardon! Balkonerntefrisch! Ich glaube, ich habe schon einmal erwähnt, dass ich so ziemlich das Gegenteil eines grünen Daumens habe. Alles Lebendgrün stirbt mir unter den Händen weg - Hortensien, Farne, ja sogar Kakteen. Ich habe sie alle auf dem Gewissen! Früher war wohl das Problem, dass mir die Pflänzchen an mangelnder Fürsorge dahingeschieden sind. Einen regelmäßigen Bewässerungsturnus konnte ich einfach nicht einhalten - dabei habe ich mich wirklich bemüht. Heutzutage segnet das Grünzeug wohl eher aufgrund allzu großer Fürsorge das Zeitliche. Wie man's macht, macht man's scheinbar verkehrt. In diesem Jahr ist mir aber ein Coup gelungen. Seit nun mehr mehreren Monaten halten sich auf unserem Balkon wacker einige Kräuter. Lavendel, Rosmarin (obwohl der Blüten treibt - was hat das zu bedeuten?), Salbei, Thymian, Koriander. Nebenbei wachsen und gedeihen zwei Cocktailtomatenpflänzchen ganz prächtig. Mama ist stolz, sag' ich euch! Nun versteht ihr vermutlich auch meine überschwängliche Freude darüber, balkonerntefrischen Thymian in diesem Rezept verwendet zu haben.


Das Rezept an sich ist gar nicht sooo neu. Ich habe es nämlich schon vor einiger Zeit für das neue Online-Magazin von Home24* kreiert (klick!). Aber euch möchte ich es natürlich nicht vorenthalten.

Und so wird's gemacht:


So, ihr Lieben, ich verabschiede mich dann mal wieder - muss die Kräuter auf dem Balkon gießen :)

Alles Liebe,
eure Anne

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[Rezept] Fruchtiges Sorbet ohne Eismaschine - Veganes Erdbeer-Minz-Eis

Kommentare:

Heute heißt es "Eis, Eis, Baby", ihr Lieben! Ich habe mich nämlich meinem persönlichen Angst-Fotoobjekt und Foodphotography-Endgegner gestellt und das erste Eis in etwas über 1 ½ Jahren Chèvre Culinaire fotografiert. Halt, nein! So ganz stimmt das nicht - im vergangenen Jahr hatte ich bereits vegane Frozen Yoghurt Törtchen vor der Linse (klick!). Damals war das Fotografieren allerdings noch lange nicht so zeitaufwendig wie heute und deshalb wurde mir auch die unsägliche Tatsache, dass Eis außerhalb des Tiefkühlers binnen ziemlich kurzer Zeit seinen Aggregatzustand ändert, nicht gefährlich. Dieses Mal ging mir dieser physikalische Vorgang allerdings ab und an gehörig auf die Nerven! Glücklicherweise ist der Weg zwischen Wohnzimmer aka Homefotostudio und Küche aka Kochnische nicht sonderlich weit :)

Der Grund, weshalb ich mich an dieses knifflige Fotoobjekt gewagt habe, ist eine wirklich unschlagbare Eis-Kombi. Erdbeeren und Minze passen einfach herrlich zusammen! Und psst! - mit eiskaltem Sekt aufgegossen, wird aus dem dem Sorbet ein herrlicher Sommer-Drink :) Ein weiteres unschlagbares Argument: dieses fruchtige Eis lässt sich trotz fehlender Eismaschine ganz ohne lästige Eiskristalle herstellen und man muss dennoch die Masse nicht ständig umrühren. Wen das immer noch nicht überzeugt hat: ihr benötigt nur zwei Zutaten. Easy peasy, oder? Also spricht ja gar nichts gegen Ausprobieren :)

Und so wird's gemacht:


ACHTUNG: gefrorene Früchte sollten wirklich nur in Standmixern püriert werden, die dafür geeignet sind. Meist haben diese Geräte sogar eine Extrafunktion, die mit "Ice" bezeichnet ist. Wenn ihr euch nicht sicher seid, empfiehlt sich ein Blick in das Handbuch des Geräts. Habt ihr keinen geeigneten Mixer zu Hause, könnt ihr natürlich auch die Beeren vor dem Frosten pürieren. Dann solltet ihr die Eismasse während des Frierens aber doch ab und an durchrühren.
Wer mag, kann für die Herstellung des Eis' natürlich auch frische Minzblätter verwenden. Hierzu wascht und hakt ihr einfach ca. 20 Minzblättchen (ohne Stängel) und gebt sie beim Pürieren mit dazu. Bedenkt aber, dass das Eis ohne Sirup vielleicht ein wenig Süße vertragen könnte :)
Habt ihr denn auch ein paar eins-fix-drei-Eisrezepte, die sich ganz ohne Maschine zaubern lassen? Ich würde mich freuen, wenn ihr sie mir verratet. 

Und nun wünsche ich euch den allerschönsten Feiertag!

Alles Liebe,
eure Anne