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[Blogevent] Zuckersüße Zusammenfassung, peinliche Photoshoppannen + Give away GEWINNER

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Ihr Lieben, ich bin hin und weg! So viele knallermäßige Beiträge für meinen "Happy Birthday, Chèvre Culinaire!"-Sweet table haben mich erreicht. Ich liebe jeden einzelnen von ihnen! Natürlich möchte ich euch die vielen Einsendungen nicht vorenthalten und habe deshalb mal eine kleine Zusammenstellung vorbereitet. Wahrscheinlich hätten die vielen zuckersüßen Köstlichkeiten nicht einmal alle auf einem Sweet Table Platz gefunden. Mit einem Klick auf die einzelnen Bilder der folgenden 2x3-Collagen gelangt ihr übrigens zu den Blogs, auf denen das jeweilige Rezept veröffentlicht wurde und könnt sie euch noch einmal ganz in Ruhe anschauen! :)

Ursprünglich sollte es ja eine richtige Sweet-Table-Collage mit allen süßen Leckereien in Ton und Bild werden. Dafür wollte ich all mein rudimentäres Photoshop-Halbwissen reaktivieren, mich hinter einen Uni-PC klemmen und kräftig drauf los retuschieren. Klassischer Fall von gut gedacht, schlecht gemacht. Ich habe tatsächlich mein Bestes gegeben, alle Bildbearbeitungstools heiß laufen lassen... und war mit dem Ergebnis weniger als gar nicht zufrieden. Ich war einfach nicht in der Lage, die verschiedenen Lichtverhältnisse, Perspektiven und Bildkompositionen der Fotografinnen auf einen ansehnlichen Nenner zu bringen. Einige Wutanfälle und Nervenzusammenbrüche später entschied ich: nix mit Sweet-Table-Collage! Die wird einfach mal gestrichen - basta! Wenn's nicht geht, dann geht's eben nicht :) Technik 1, Anne 0!

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Ich bin wirklich froh, dass ich mich nicht für die schönste, beste, leckerste, kreativste, mintigste, zauberhafteste, wunderbarste und schlichtweg grandioseste Kreation entscheiden muss. Diese Verantwortung gebe ich nämlich mal ganz galant an die Teilnehmer selbst ab, die bis zum 25. Oktober ihren Liebling wählen dürfen. Jeder kreative Kopf bekommt dabei drei Stimmen, die er ganz beliebig auf die Rezepte verteilen kann. Am Sonntag, den 26. Oktober gebe ich dann die Gewinnerin bekannt, die sich ihr persönliches Herzensstück aus der Mynte-Serie von Ib Laursen* bei Nostalgie im Kinderzimmer (klick!) aussuchen darf.

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Zu guter Letzt kommt nun noch das Ergebnis der Verlosung von zwei Lieblingsstücken aus der Mynte-Serie von Ib Laursen. Ich freue mich riesig, über eure zahlreichen Kommentare, die zauberhaften Glückwünsche und wunderbaren Worte über meinen Blog. Ich muss es noch einmal sagen: ihr seid die Besten!  Nun habe ich also via Random.org unter allen Losen (und natürlich auch unter Beachtung aller Zweit- und Drittlose) diese glücklichen Gewinnerinnen ermittelt:

Hinter der Losnummer 29 versteckt sich Ilka. Die Losnummer 18 steht für Sylvie von Sylvislifestylevintage. Herzlichen Glückwunsch, ihr zwei! Ihr dürft euch nun jede ein Mynte-Lieblingsstück eurer Wahl bei Nostalgie im Kinderzimmer (klick!)* aussuchen. Ich werde euch ganz bald per Email kontaktieren und alle Modalitäten klären :)

Alles Liebe, eure Anne

Kracherkaramell, Traumtoffee, zauberhafter Zuckerschock - Toffeepancakes mit Dulce de leche

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Ich habe ja eine große Schleckermäulchen-Schwäche - Karamell! Ob als Toffee, Bonbon, Sauce oder Sirup - ich liebe diese cremige Kalorienbombe. Chips, Schoki und Gummibärchen? - Lasse ich alles links liegen! Aber Karamell kann ich nur sehr schwer widerstehen! Ewig lange stand es auf meiner To-do-Liste und nun habe ich mich endlich an meine erste hausgemachte Dulce de leche gewagt - was soll ich sagen, ich liebe sie!


Und mit diesem Knallerrezept unterstütze ich nebenbei auch noch gern meine liebe Mareike bei ihrem Waffel-Mania-Blogevent (klick!) - mit Dulce de leche zu Toffeepancakes! :) Man gönnt sich ja sonst nichts, was? Ab und an ist ja auch wirklich nichts gegen eine ordentliche Kalorienbombe einzuwenden. Übrigens habt ihr noch bis Ende Oktober Zeit, ebenfalls ein leckeres Waffel-, Crepes- oder Pancakerezept bei Mareike einzureichen. Ihr erstes Blogevent wurde direkt mal um ein paar Wochen verlängert! Also nutzt eure Chance und ran ans Waffeleisen! Etwas Feines gibt es auch noch zu gewinnen - schaut unbedingt mal in der Biskuitwerkstatt vorbei.


Im Vorfeld habe ich das ganze Internet nach Tipps und Tricks für die einfachste Herstellungsmethode und das allerbeste Ergebnis für die perfekte Karamellcreme durchforstet. Schließlich habe ich es mal mit diesem Tipp auf Chekoch.de versucht (klick!). Ich kann euch sagen: es funktioniert wirklich! Man braucht lediglich einen Topf, der zu ⅔ mit Wasser gefüllt wird, eine Dose gezuckerte Kondensmilch und ca. 3 Stunden Zeit. Fertig! Diese köstliche Karamellcreme ist so wahnsinnig lecker, dass ich mich direkt reinlegen könnte. Weil das aber nicht so gut für Hüftumfang und Kleidergröße wäre, bleibt's mal eine zuckersüße Ausnahme :) Der Geschmack ist aber wirklich unschlagbar. Kennt ihr das Dulce de leche Eis von Häagen Dazs? Diese eins-fix-drei-Creme schmeckt ganz genau so - eine kleine zuckersüße Sünde, die jede Kalorie wert ist!

Wir brauchen

300 g Mehl
5 EL Zucker
2 TL Natron
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
400 ml Milch
5 EL Öl
ca. 200 g weiches Sahnetoffee
Butter zum Anbraten

sowie eine Dose gezuckerte (!) Kondensmilch für die Dulce de leche

Schmeißt einfach alle Zutaten zusammen und lasst die Maschine den Rest tun. Entweder verrührt ihr die Zutaten mit dem Handrührgerät oder mit der Küchemaschine zu einem glatten Teig. Nun lasst ihr den Teig ein wenig quellen. Währenddessen werden die weichen Sahnetoffees in Scheiben geschnitten, schließlich zum fertigen Teig hinzugegeben und etwas untergehoben.
Nun werden die kleinen Pancakes in etwas Butter (oder Margarine) goldgelb ausgebacken. Wenn die kleinen Racker schön gleichmäßig werden sollen, benutze ich gern eine Mini-Pfanne (diese süßen kleinen Dinger für Spiegeleier). Das dauert zwar etwas länger, weil man jeden Pancake einzeln backen muss, aber sieht anschließend besonders hübsch aus - Foodbloggerneurosen und so.

Seid ihr auch so verrückt nach dieser zuckersüßen Karamellcreme? Für diesen Fall solltet ihr's unbedingt mal mit der Dosenmethode versuchen - spitzenknallermäßig, sag' ich euch!

Alles Liebe, Anne


Happy Birthday, Chèvre Culinaire! - Geburtstagsblogevent

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Kinder, wie die Zeit vergeht! Ich kann's kaum glauben aber genau heute vor einem Jahr ging der allererste Blogpost bei Chèvre Culinaire online. Seitdem sind mir mein kleiner Blog und ihr, meine allerliebsten Leser, richtig doll ans Herz gewachsen. Das Bloggen ist zu einem geliebten Hobby geworden, ich habe so zauberhaften Menschen dadurch kennen und immer wieder Neues dazu gelernt. Und deshalb lassen wir heute gemeinsam die virtuellen Korken knallen und haufenweise Pixelkonfetti regnen :) Happy Birthday, Chèvre Culinaire! Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Und feiern tut man am Besten mit den lieben Menschen, die einen umgeben. In diesem Fall seid das natürlich ihr, ihr zauberhaften Leserlein. Mit euch gemeinsam möchte ich eine richtig große Geburtstagssause auf die Beine stellen... und da hab' ich doch mal direkt was vorbereitet.

Womit ließe sich das erste Jubiläum eines Foodblogs besser feiern, als mit einem üppigen Sweet Table? Ich habe ein paar Vorbereitungen getroffen und alles fein hergerichtet. Allerdings sieht der Sweet Table noch ein bisschen leer aus, oder? Richtig! Und ihr sollt ihn füllen. Im Laufe der nächsten drei Wochen suche ich allerhand Süßes und Gebackenes von euch, um die Tortenplatten zu befüllen. Einzige Bedingung: es muss irgendwie in das Farbkonzept Weiß-Türkis-Mint passen - ganz im Sinne meiner Blogfarben. Und natürlich könnt ihr am Ende auch noch etwas Feines gewinnen. Zusammen mit Nostalgie im Kinderzimmer (klick!) darf ich drei Lieblingsstücke aus meiner allerliebsten Geschirrserie von Ib Laursen "Mynte" verlosen. Ich liebe die zarten Pastelltöne, die klassisch-romantischen Designs und die Auswahl der Produkte. Deshalb durften meine Mynte-Schätze* auch alle mit auf den Sweet Table. Sichert euch mit eurer eigenen Sweet-Table-Leckerei eine Tortenplatte* oder eine Rührschüssel* oder die zauberhaften Dessertteller* oder, oder, oder. Ihr dürft euch aus dem gesamten Mynte-Sortiment (klick!) euer eigenes Herzensstück aussuchen. Alle Details zum Event und zu den Teilnahmebedingungen findet ihr am Ende des Post!

Schon im Vorfeld zu diesem Geburtstagssausen-Blogevent haben mir einige zauberhafte Bloggerinnen ihre Unterstützung zugesagt. Ich freue mich riesig, Mädels! Denn so werdet ihr in den nächsten drei Wochen ganz regelmäßig auf ihren Blogs mit den Leckereien für meinen Sweet Table verwöhnt. Ihr dürft gespannt sein, wer Chèvre Culinaire so alles einen virtuellen zuckersüßen Geburtstagsgruß sendet :) Hach, ich freu' mich so! Happy Birthday, mein kleines Blöggchen, und hab' vielen Dank für die vielen kreativen Stunden die wir miteinander verbringen. Und ein großes Dankeschön an all meine Leser und meine liebsten Weggefährten, ihr seid die Besten!

Nun schaut euch schnell noch die Gewinnchancen und die Teilnahmebedingungen weiter unten an und  dann an die Herde, fertig, los! Und fleißig kommentieren! Ich bin schon furchtbar gespannt, wie unser gemeinsamer Sweet Table am Ende aussehen wird!

Alles Liebe, eure Anne

Das Blogevent

Zwei der insgesamt drei Ib Laursen Mynte Lieblingsstücke werden via Zufallswahl unter allen Kommentaren unter diesem Post verlost, die Teilnahmebedingungen folgen.

Das dritte Lieblingsstück verlose ich unter allen Teilnehmer_innen des Blogevents! Wer also bis einschließlich Sonntag, den 19. Oktober, eine kleine Leckerei für meinen Geburtstags-Sweet-Table backt, es samt Banner und Verlinkung auf dem eigenen Blog veröffentlicht oder (für alle ohne Blog) mir ein Foto des zuckersüßen Leckerbissens an chevre-culinaire@yahoo.de schickt, hat außerdem die Chance, sich seinen persönlichen Mynte-Liebling auszusuchen. Die Entscheidung für den kreativsten und köstlichsten Beitrag treffen alle Teilnehmer_innen in der Woche vom 20. bis 26. Oktober selbst. Am Ende des Blogevents wird der Sweet Table im Idealfall virtuell mit euren Leckereien gefüllt :)

Teilnahmebedingungen

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich Sonntag, den 19. Oktober. Teilnehmen kann jede natürliche Person mit Wohnsitz in Deutschland. Ihr müsst nicht unbedingt einen Blog haben. Wenn ihr anonym kommentiert, gebt nur bitte zusätzlich eine Email-Adresse mit an, unter der ich euch im Gewinnfall erreichen kann. Kommentare ohne Namen und Email-Adresse werden nicht berücksichtigt. Des Weiteren willigt ihr durch eure Teilnahme ein, dass ich im Gewinnfall eure Adresse an Nostalgie im Kinderzimmer (klick!) weiterleiten darf. Der Gewinner wird per Zufallswahl ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
Alle Gewinne* werden mir freundlicher Weise von Nostalgie im Kinderzimmer (klick!) zur Verfügung gestellt.

1. Los: Ein Los im Lostopf erhaltet ihr durch euren Kommentar unter diesem Post (Kommentarfunktion in der Kopfleiste unterhalb des Posttitels). Dort verratet ihr mir, welches euer liebstes Ib Laursen Produkt aus der Mynte Serie ist.

2. Los: Jeder, der darüber hinaus den "Gefällt mir"-Button auf Chèvre Culinaires Facebookseite (klick!) drückt und mir so ein Däumchen da lässt, bekommt zusätzlich ein zweites Los und verdoppelt so seine Gewinnchancen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Follower auf Instagram (klick!).

3. Los: Wer diesen Link außerdem auf seinem Blog oder seiner Facebook- bzw. Instagramseite teilt (gern könnt ihr die letzten Bilder mitnehmen), erhält ein 3. Los und verdreifacht seine Gewinnchancen.


Alle Kommentare, die bis einschließlich Sonntag, den 19. Oktober, abgeben werden, hüpfen in den Lostopf. Wer weitere Lose durch die oben genannten Aktionen erhält, vermerkt dies bitte im Kommentar :)



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*sponsored




Herzlich Willkommen, du kleiner Küchenschatz - Kuchenklassiker: Frankfurter Kranz

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Es ist ja so: ich bin uneingeschränkt begeisterungsfähig. Wer sich mal die 10 Kleinigkeiten über mich durchgelesen hat (klick!), der weiß das. Ich kann mich so sehr über kleine und große Dinge freuen, dass ich nicht selten zu hören bekomme: "Herrje, über was du dich so alles freuen kannst!" Ich kann mich eben auch über die kleinsten Gesten unheimlich doll freuen. Nun stellt euch mal vor wie es ist, wenn mir ein langgehegter Riesenwunsch erfüllt wird. Richtig! Ich könnte vor Freude vom Stuhl kippen und hyperventilieren. So beinahe geschehen zu meinem Geburtstag im August. Das Fleischfresserchen hat sich dafür etwas ganz besonderes ausgedacht. Er hat mir so mir nichts dir nichts kam nämlich einfach mal so mir nichts dir nichts mit einer KitchenAid um die Ecke. Das eröffnete er mir beim Geburtstagsessen im chinesischen Restaurant und provozierte damit, dass ich erstmal ein paar Freudentränchen verdrückte. Auch wenn mir öffentliche Gefühlsausbrüche tendenziell eher unangenehm sind, konnte ich in diesem Fall nicht an mich halten. Wer jetzt denkt "Die Alte hat doch einen Schuss, ist doch nur 'ne Küchenmaschine!", mag vielleicht Recht habe. Aber für mich ist es das allertollste Küchengerät, was ich mir je wünschen konnte. Und deshalb bin ich immer noch jedes Mal begeistert, wenn ich in die Küche gehe und mein weißes Wunderwerk da stehen sehe. Und diese Begeisterung ist meiner Meinung nach auch völlig gerechtfertigt. Basta! ;)
Diese Maschine erleichtert mir nämlich seit dem ersten Tag das Backleben wie keine andere.

So war auch die Geburtstagstorte für meine Mama vor ein paar Tagen kein Problem! Sie liebt nämlich Frankfurter Kranz und dieses süße Schätzchen mit Biskuit und Buttercreme ist normalerweise ein wahrer Abwasch-Produktion-Gigant. Ich persönlich finde ja, dass das Abwaschen beim Backen immer die lästigste und zuweilen auch zeitintensivste Aufgabe ist. Mit der KitchenAid rückt man diesem Problem allerdings zuleibe. Einfach alles in der Schüssel abwiegen, passenden Aufsatz ran und das Maschinchen machen lassen. Höhö! Der Abwasch: die Rührschüssel, der Aufsatz, ein Teigschaber, ein Palettenmesser und die Backform. So oder so ähnlich. Fertig! Herrlich, sag' ich euch.

Wir brauchen neben einer Frankfurter Kranz Backform

4 Eier
4 EL kaltes Wasser
200 g Zucker
80 g Speisestärke
120 g Mehl
1 TL Backpulver
500 ml Vanillepudding
250 g Butter
200 g Haselnuss Krokant
200 g Kirschgelee
ca. 8 Belegkirschen

Zunächst werden für den Biskuitteig, den ihr übrigens auch gut einen Tag zuvor vorbereiten könnt, die Eier getrennt und das Eiweiß zusammen mit dem Wasser schaumig geschlagen. Anschließend lasst ihr den Zucker einrieseln, gebt die Eigelbe hinzu und schlagt fleißig weiter. Bzw. lasst fleißig weiterschlagen. Nun gebt ihr nach und nach Stärke, Mehl und Backpulver hinzu. In den meisten Rezepten steht ja, dass man die trockenen Zutaten vorher mischen soll. Ich finde diesen Schritt überflüssig und lasse ihn einfach weg... spart ja schließlich auch den Abwasch der separaten Schüssel. Ähem, ich Faultier! :) Der fertige Teig kommt in die gefettete und bemehlte Backform (ich habe eine aus Silikon genommen und das ging wunderbar) und für 20-30 Minuten in das vorgeheizte Backgerät. Stäbchenprobe, ihr wisst ja! Nun muss der Boden ordentlich auskühlen. Wenn's soweit ist, wird er einmal längs durchgeschnitten und der untere Teil schön kräftig mit dem Kirschgelee bestrichen.


Anschließend wird die Buttercreme in Angriff genommen. Hierfür kocht ihr 500 ml Vanillepudding, lasst ihn auf Zimmertemperatur herunterkühlen und verkneten ihn zusammen mit der ebenfalls zimmertemperaturwarmen Butter zu einer Creme. Davon streicht ihr ein wenig auf das Kirschgelee, füllt ca. 3 EL in einen Spritzbeutel ab und setzt schließlich den zweiten Teigboden oben drauf. Nun wird der gesamte Kuchen ordentlich mit Buttercreme mittels eines Palletenmessers eingekleistert und anschließend mit dem Haselnuss Krokant verziert. Ich warne an dieser Stelle vor. Dieser Arbeitsschritt ist eine riesen Sauerei. Ich hatte zwei Küchentücher auf dem Boden ausgebreitet, die Tortenplatte drauf gestellt und dann fröhlich drauf los gemanscht. Wer eine bessere Idee hat: immer her damit! Abschließend tupft ihr dekorative Buttercremeklekse auf den oberen Rand und toppt sie mit je einer Belegkirsche. Fertig!

Was ist euer liebster Kuchenklassiker? ...und habt ihr auch so ein tüchtiges Küchenschätzchen?

Alles Liebe, eure Anne


Ich bin wieder da - und mit mir eine exotische Kürbissuppe

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Ihr lieben, lieben Leserlein, was hab' ich euch vermisst! Und das meine ich ganz ehrlich. Wochen lang war ich in der Abschlussarbeit-Versenkung verschwunden. Freunde fragten sich bereits, wie ich nochmal gleich aussehen und meine Tante meine mal ganz charmant zu mir: "Du siehst aber schlecht aus!" Danke! Aber Recht hat sie gehabt. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich Prüfungsstress nicht ganz so gut vertrage. Ich mache mir immer tausend und einen Gedanken zu viel und bin eigentlich nie mit meinen Arbeiten zufrieden. Nun ist die Arbeit geschrieben, gedruckt, gebunden und abgegeben. Die letzte - alles entscheidende Klausur - liegt auch hinter mir und ist bereits mit einem erlösenden "Bestanden!" korrigiert. Man könnte sagen: ich bin frei! Nun ja, ganz so unbeschwert und frei dann doch nicht - aber doch immerhin frei, all die schönen Dinge im Leben wieder machen zu können. So auch, mich um meinen lieben kleinen Blog zu kümmern, den ich in den vergangenen Wochen so sträflich vernachlässigt habe. Und ich meine es wirklich ernst, wenn ich sage, dass ihr und die Bloggerei mir wahnsinnig gefehlt haben. Indianerehrenwort!

Außerdem bin ich schon ganz kribbelig, weil ich euch soooo viel zu zeigen habe. Beispielsweise einen neuen Küchenbewohner, den ich bereits nach kürzester Zeit ganz fest in mein Herz geschlossen habe. Ein Geburtstagsgeschenk, das mir die Freudentränchen in die Augen getrieben hat. Außerdem schwirrt mir der Kopf vor lauter toller Backideen, die in den nächsten Wochen realisiert werden sollen. Oben drauf gibt's Anfang Oktober auch noch eine riesengroße Feierei hier bei Chèvre Culinaire. Zudem bin ich seit kurzer Zeit auch bei Instagram (klick!) vertreten und teile dort ein paar persönlichere Einblicke mit euch. Ich würde mich freuen, viele von euch auch dort zu begrüßen!
Puh! Ihr merkt schon, es gibt viel zu tun! Und ich freue, freue, freue mich wie ein Keks auf das, was kommt. Heute macht erstmal diese grandiöseste exotische Kürbissuppe den Anfang.

Ich nenne sie exotisch, weil ihr Curry, Ingwer und Kokosmilch diesen besonderen Pfiff verleihen. In Anbetracht des nahenden Herbstes, ist dieses Süppchen das Beste für Leib und Seele. Noch dazu ist sie ganz fix gemacht und eignet sich genauso gut als Massenverpflegung für Geburtstage und andere feierliche Anlässe :) Deshalb sind die Mengen nun auch für großzügige 8 Portionen berechnet.

Wir brauchen für 8 Personen

2 kg Hokkaido Kürbis
1,5 kg Möhrchen
3 große Zwiebeln
2 daumengroße Stück Ingwer
etwas Chiliöl
5 Zehen Knoblauch
1,5 l Gemüsebrühe
1 TL Chiliflocken
2 EL Curry
1 EL gemahlenen Koriander
1-2 Dosen Kokosmilch
Salz+Pfeffer
Kürbiskerne zum Garnieren

Zunächst wird der Hokkaido Kürbis geteilt, das Kerngehäuse entfernt und das Fruchtfleisch in kleine Würfel geschnitten. Für diese Arbeit empfehle ich den Mädels wärmsten, auf einen starken Mann zurück zu greifen. Das Fleischfresserchen hat die Arbeit ganz wunderbar ausgeführt und - anders als ich - danach nicht über schmerzende Handgelenke geklagt (herrje, was bin ich nur für eine Mimi!). Anschließend schält ihr die Möhrchen und schneidet sie ebenfalls grob zurecht. Nun schält und würfelt ihr Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein und dünstet alles zusammen in einem großen Topf in etwas Chiliöl an. Nun gebt ihr Kürbis und Möhrchen hinzu und schwenkt nochmals alles gut durch. Lasst das Gemüse ruhig noch ein wenig mitdünstet, das gibt am Ende ein wunderbares Aroma. Nun gießt ihr das Ganze mit der Gemüsebrühe auf und lasst es ca. 20 Minuten köcheln. Gebt am Ende die Chiliflocken hinzu und testet, ob das Gemüse gar ist. Nun kann die Suppe ordentlich püriert werden. Gießt sie schließlich mit einer Dose Kokosmilch auf und würzt sie. Je nach Belieben, könnt ihr noch eine weitere Dose Kokosmilch hinzugeben. Bedenkt nur, dass die Milch den Geschmack der Suppe merklich neutralisiert. Ihr müsst ggf. nochmal kräftig nachwürzen. Fertig!
Was ist euer liebstes Kürbissuppenrezept?

Alles Liebe, eure Anne (von der ihr nun wieder regelmäßiger lesen werdet)

Von windigen Kerlchen & Szenen einer Foodbloggerei - Hausgemachte Windbeutel mit Stachelbeeren

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Eines gleich vorweg: unter dem Deckmantel dieser köstlichen Windbeutel wird es heute einen sehr textlastigen Post mit einem Schwank aus dem Leben einer studierenden Foodbloggerin geben. Wer so viel Schwafelei nicht durchackern möchte, erfreue sich bitte lediglich an den Bildern und dem Rezept (das diesmal nicht aus meiner eigenen Küche kommt, sondern geborgt ist). :)

Im Moment trifft man mich meist bei meinen Eltern an. Da sitze ich am Wohnzimmertisch - vergraben unter Bücherstapeln - und bearbeite meine Laptoptastatur. Zwischendurch hole ich mir etwas zu Trinken oder kraule den Hund aber sonst spielt sich eigentlich mein ganzer Tag in mehr oder weniger produktivem Brüten über jenem garstigen Schriftstück ab, das sich Abschlussarbeit schimpft. An der schreibe ich übrigens bei meinen Eltern, weil mich zu Hause so ziemlich alles (!) ablenken würde (auf einmal wird nämlich Putzen super dringlich oder der Schrank muss schleunigst aufgeräumt werden oder die Schuhe müssen sortiert oder der Flur umgestellt oder dieses oder jenes getan werden). Ich hatte mir vergangene Woche sogar einen dreitägigen Rückzug ins Elternhaus verordnet - das kann ich übrigens nur jedem empfehlen. Ich habe unglaublich produktiv arbeiten können und durfte alle Annehmlichkeiten einer mütterlichen Pflege genießen (danke Mama )!
Ab und zu muss man sich aber auch mal eine Auszeit gönnen. Und wenn die liebste Foodblogger-Verbündete nach einer Begleitung für den Baumarkt und Möbelschweden sucht, nimmt man sich mal frei. So geschehen vergangenen Dienstag. Ich kann euch sagen, nichts macht so viel Spaß wie mit einer anderen Foodbloggerin in die Fundgrube beim Blaugelben zu spazieren. Niemand versteht nämlich so gut die unbedingte Dringlichkeit, zwei riesengroße Regalböden in weiß und grau für gerade einmal 3 € pro Stück nach Hause zu schleppen. Denn niemand weiß so gut, dass genau diese zwei Regalböden irgendwann mal den perfekte Fotohintergrund bilden würden. Tihi!


Und ganz nebenbei versteht auch niemand besser, weshalb man auf dem Flohmarkt unbedingt diese unglaublich tolle und etwas abgeschrammelte mintgrüne Waage kaufen muss, bei der bereits die Farbe bröckelt und deren Inneres dezent verrostet ist! Bei diesem Traumstück hat übrigens mal nicht Monsieur den ersten abfälligen Kommentar abgegeben (meist ja im Sinne "Wo willst du das denn noch hinstellen, unsere Wohnung platzt bereits aus allen Nähten!"). Nein, in diesem Fall war es mein Brüderchen: "Was willst du denn mit diesem Schrotthaufen?" Waaaas? Wie kann er es wagen? Dieses Schmuckstück einer alten Küchenwaage gibt mit etwas Putzen und viel Liebe das perfekte Accessoire für das ein oder andere Foodfoto ab. Oder was meint ihr? ;) Nach diesem niederschmetternden Kommentar meines gehässigen Blutsverwandten habe ich direkt mal eine Whats app mit Bild der Waage im - Achtung! nix hier Schrott - shabby chic Look an meine Verbündete geschickt. Ihre Reaktion: "Oh mein Gott, wie schön!". Ha! Da seht ihr mal, warum Foodbloggerfreundinnen richtige Goldstücke sind!


Bei all der Lese- und Lernerei kommt auch mein kleiner Blog ein bisschen zu kurz. Ich habe zwar im Voraus des Abschlussarbeit-Endspurts schon ein bisschen was vorbereitet, aber davon kann man ja auch nicht ewig zehren. Außerdem ist es wirklich ein Jammer, wenn einem der Kopf voller toller Ideen steckt und man einfach nicht die Zeit hat, um alle auf einmal zu realisieren. Die Sache mit den hausgemachten Windbeuteln trieb mich aber schon derart lange Zeit um, dass ich einfach nicht widerstehen konnte, als der Backbube neulich dieses Rezept rausgehauen hat (klick!). Und dann auch noch mit diesem Traum von einem mintgrün-türkisen Fotohintergrund. Es war um mich geschehen! Also ließ ich mich wieder einmal vom Wissenschaftsblabla ablenken und produzierte meinen allerersten Brandteig nach Markus' Rezept. Wenn ihr es ebenfalls mal ausprobieren wollt, findet ihr die Anleitung heute mal beim Backbuben und nicht bei mir. Ich spreche allerdings eine unbedingte Backempfehlung aus, denn diese windigen Kerlchen waren der Hammer! Anders als Markus habe ich eine Vanille-Sahne für die Zubereitung gewählt und das Ganze mit Stachelbeeren serviert.

Für die Vanillesahne brauchen wir:

400 ml Schlagsahne
2 Tütchen Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker
500 g Stachelbeeren

Zunächst wird die Sahne etwas angeschlagen und das Sahnesteif mit dem Vanillezucker vermengt. Nun schlagt ihr die Sahne mit den Schneebesen des Handrührgeräts vollständig auf und lasst währenddessen die Zuckermischung einrieseln. Leider habe ich auf den letzten Drücker nirgendwo frische Stachelbeeren bekommen (Hrmpf!). Sonst hätte ich sie mit 150 g Zucker, 125 ml Wasser und dem Mark einer Vanilleschote zu einem Kompott eingekocht. Stattdessen habe ich dieses Mal mit den Stachelbeeren aus dem Glas Vorlieb nehmen müssen und die sind ja bekanntlich schon gezuckert. Geschmeckt hat's trotzdem! :)



So, nun muss ich mich aber mal wieder an die Arbeit machen - es wollen noch einige Seiten sinnvoll gefüllt werden. Ich hoffe ja eigentlich, dass ich das Prachtstück bis zu meinem Geburtstag nächste Woche fertig bekomme. Das wäre mal das schönste Geschenk, das ich mir selber machen könnte :)
Und wenn's dann endlich gepackt ist, habe ich sooo viele tolle Ideen im Kopf, die ich euch alle direkt zeigen muss. Also kremple ich jetzt sprichwörtlich die Ärmel hoch und auf in den Kampf. Falls mich aber jemand mit einem Besuch im Möbelhaus oder einem großartigen Rezept ablenken möchte... nur allzu gerne. Hihi! Und eines muss ich noch kurz erwähnen: allerliebsten Dank für 200+ Facebookfreunde (klick!). Ich freu' mich wie Bolle, dass ihr alle da seid und immer wieder vorbeischaut!

Alles Liebe und lasst es euch gut gehen, eure Anne



Melonensalat mit Erdbeeren und Büffelmozzarella

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Dieses Rezept klingt auf den ersten Blick ja erstmal recht abenteuerlich. Wie ein Gericht, dass sich nicht entscheiden konnte, was es nun eigentlich werden wollte. Eine sommerliche Vorspeise oder vielleicht doch ein frisches Dessert? Ich sage euch: ist doch piepegal! Und wenn's als Mitternachtssnack serviert werden würde. Dieser Melonensalat mit Erdbeeren und Büffelmozzarella schmeckt nämlich knallermäßig köstlich! Einfach und dabei sooo wirkungsvoll, dass ich ihn aus meiner Sommerküche nicht mehr wegdenken möchte.
Monsieur Fleischfresserchen war ja anfangs wieder etwas skeptisch. Ich glaube, ihn hat schon der Begriff "Büffelmozzarella" etwas abgeschreckt. Denn obwohl's ja nun wirklich das Feinste ist, was es in puncto Mozzarella käuflich zu erstehen gibt, klingt das Büffelige nun nicht unbedingt sooo deliziös. Und ich denke, es ist wie mit Ziegenkäse. Der etwas strenge Nachgeschmack ist nicht jedermanns Sache. Wer's aber mag, wird dieses Rezept lieben. Denn die Kombi mit den Sommerfrüchtchen ist unschlagbar. Scheinbar hat sie am Ende auch das Fleischfresserchen überzeugt, denn er hat direkt mal nach einem Nachschlag verlangt :)


Wir brauchen:

½ Wassermelone (kernarm)
½ Galiamelone
500 g Erdbeeren
500 g Mini-Büffelmozzarella

Zunächst werden die Melonenhälften von der Schale befreit und in kleine Würfel geschnitten. Nun wird das Grün der Erdbeeren entfernt und die Früchte gleichmäßig geviertelt. Gießt anschließend die kleinen Büffelmozarella Kügelchen ab und halbiert sie. Alle Zutaten werden in einer großen Salatschüssel kräftig durchgemengt. Für mich ist der Salat damit schon durchaus fertig. Die Süße der Früchte und das Herzhafte des Mozzarellas bilden einen leckeren Kontrast. Man kann allerdings noch optional ein gutes Bund Rucola hinzu geben und das Ganze mit einem Dressing aus 4 EL Olivenöl, 1 EL Limettensaft, 1 EL Agavendicksaft (oder Honig), Salz und Pfeffer abrunden. Außerdem passen frische Minze oder Basilikum herrlich dazu. Ich habe ihn auch schon mit gerösteten Salatkernen (Kürbis, Pinie und/oder Sonnenblume) serviert - wer's gern crunchy im Mund hat, sollte das unbedingt mal ausprobieren.


Da mich Chrissi von Chrisstitally neulich zu ihrem aktuellen Blogevent (klick!) eingeladen hat, möchte ich sie heute mit meinem Melonensalat auf der Suche nach dem gesündesten Sommerrezept unterstützen. Das ist nämlich der schöne Nebeneffekt dieses grandiosen Rezepts: nicht nur easy-peasy, sommerlich und frisch, sondern obendrein auch noch total gesund. Liebe Chrissi, viel Spaß und Erfolg bei deiner weiteren Suche! Ich hoffe, dir gefällt das Rezept und vielleicht klappt's ja mit dem wundervollen Buch von Lisa Lemke :)

Alles Liebe, eure Anne