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Mandarinen-Schmand-Törtchen samt Pleiten, Pech & Pannen

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Manchmal könnte man ja meinen, dass das freizeitliche Leben einer handelsüblichen Foodbloggerin aus gut beschürzter Dauerbackerei mit anschließendem Kaffeekränzchen im Kreise der Liebsten besteht. Dass die einzige Querele dabei der zarte Mehlstaub ist, den es sich verschmitzt vom Handrücken zu pusten gilt. Das mag so sein - in diesem Fall bin ich jedoch keine handelsübliche Foodbloggerin. Ich wäre da die Ausnahme von der Regel, sozusagen das schwarze Schäfchen der Familie ;)
Neulich steh' ich abends nach der Arbeit in meiner Winzküche und erkenne die unbedingte Dringlichkeit, endlich mal wieder einen Kuchen backen zu müssen. Einen Mandarinen-Schmand-Kuchen. Den könnte man nämlich am nächsten Tag ganz wunderbar zum Kaffeekränzchen bei Mama und Papa mitbringen. Der muss aber im Kühlschrank ordentlich durchkühlen, das könnte mit dem Backen am nächsten Morgen etwas knapp werden. Also stelle ich mich so gegen 20 Uhr auf einen Samstag nach 9 Stunden Arbeit in die Küche und backe einen Mandarinen-Schmand-Kuchen - Tortenring, Teig, Füllung, 1 Stunde Ofen, fertig! Sollte man meinen!


Nach einer Stunde im Ofen sollte der Kuchen fertig sein. Ich schau' mir das Ergebnis also an, bin mit der Optik schonmal relativ zufrieden. Vorsichtshalber rüttle ich noch ein wenig an dem Tortenring rum - fühlt sich fest an. Also nehme ich den Kuchen beherzt aus dem Ofen und es macht "FLATSCH!". Leider hatte ich mich statt für eine Springform für einen bodenlosen Tortenring entschieden. Und leider hatte sich der Kuchenboden kurzfristig dazu entschlossen, sich vom Rest des Kuchens abzunabeln und auf Nimmerwiedersehen zu verabschieden. Argh! 9 Stunden Samstagsarbeit, Teigkneterei, Füllunggerühre und dann das! Samstagabend - Nervenzusammenbruch, Wutanfall, Kreischalarm, Heulkrampf. In diesem Moment waren das durchaus attraktive Optionen. Stattdessen habe ich Monsieur höflich aus der Küche komplimentiert ("Ich glaube, es wäre jetzt besser, wenn du die Küche verlässt!"), einfach mal kräftig und lautstark durchgeatmet und aus der Not eine Tugend gemacht. Drei Dessertringe zur Hand, Boden ausgestochen, Mandarinen-Schmand-Pampe vom Backblech geklaubt und alles nochmal ab in den Ofen. Am nächsten Tag meinte meine Mama: "Wenn du niemandem erzählst, dass es mal ein Kuchen werden sollte, könnte man doch meinen, die Törtchen müssen so." Also vergesst das Gelesene. Ich präsentiere euch stolz diese Mandarinen-Schmand-Törtchen, die genauso geworden sind wie sie sollten :D


Wir brauchen neben einer mittleren Springform (!)

Für den Teig:
120 g Mehl
60 g Zucker
60 g weiche Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 ml Sahnepudding (frisch)
2 Becher Schmand
2 Dosen Mandarinen

Zunächst wird der Ofen auf 180 °C vorgeheizt. Nun könnt ihr den Pudding kochen, damit er vor der Weiterverarbeitung ein wenig abkühlen kann. Dann werden die Zutaten für den Teig ordentlich miteinander vermengt und das Ergebnis in eine gefettete und bemehlte Springform (!) gegeben. Drückt außerdem etwas von dem Teig zu einem Rand hoch. Nun werden Sahnepudding und Schmand verrührt und am Ende die gut abgetropften Mandarinen untergehoben. Füllt schließlich die Schmandmasse in die Backform und schiebt das Ganze für ca. 60 Minuten in den Ofen. Aus Erfahrung wird man ja bekanntlich klug: macht vielleicht doch lieber 70-80 Minuten draus ;) Der abgekühlte Kuchen kommt schließlich noch für 2-3 Stunden in den Ofen. Fertig!

Habt ihr auch von so einer "nette" Backpanne zu berichten? Dann bitte immer her damit ;)

Alles Liebe, eure Anne



P.s.: Was sagt ihr eigentlich zu den zauberhaften Acryllöffeln von Sabre auf dem ersten und dem letzten Bild? Ich bin ja mal wieder schwerst verliebt Immer wieder habe ich sie bei Vera angeschmachtet und schließlich die Löffelchen bei ihrer wunderbaren Frau Kockerols (klick!) bestellt. Wenn ich jemals in Ahrweiler vorbeischauen kann, dann statte ich Ihnen definitiv einen ausgiebigen Besuch ab, liebe Frau Kockerols. Haben Sie vielen Dank für den netten Kontakt und natürlich für diese bezaubernden Löffel :)

Ein kleines Ombrétörtchen im Glas + Blogevent Gewinnerin

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Heute gibt's den allerletzten "Happy 1st Birthday, Chèvre Culinaire!"-Post. Und zur Feier des Tages habe ich euch mal das Rezept für ein Törtchen der Marke "Einfach aber wirkungsvoll" und natürlich die Gewinnerin des großen Sweet-Table-Blogevents mitgebracht.
Bei all denn tollen Leckereien, die für den Geburtstags-Sweet-Table eingereicht wurden, konnte ich natürlich nicht mit leeren Händen da stehen. Wie hätte das denn ausgesehen? :) Also habe ich fix dieses kleine Ombrétörtchen im Glas gezaubert. Es ist schnell gemacht und sieht dabei so hübsch aus, findet ihr nicht?

Wir brauchen für ca. 4 Gläser (∅ 7 cm)

Zutaten für einen Biskuitboden (klick!)
500 g Vanillepudding
250 g Butter

Zunächst wird der Biskuitboden wie hier (klick!) beschrieben angerührt und gebacken. Streicht ihn am Besten auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder eingefettetes und bemehltes tiefes Backblech. Lasst ihn  anschließend gut auskühlen! Aus dem fertigen Biskuit werden schließlich drei Teigkreis pro Glas (also insgesamt 12 Kreise) ausgestochen. Wenn ihr perfekt zylindrische Gläser nutzt, könnt ihr sie direkt auch zum Ausstechen nehmen. Wenn eure Gläser (wie meine) nach unten hin etwas schmaler werden, nutzt ihr am Besten eine runde Ausstechform mit dem Durchmesser des Glasbodens.
Anschließend wird die Buttercreme in Angriff genommen. Hierfür kocht ihr 500 ml Vanillepudding, lasst ihn auf Zimmertemperatur herunterkühlen und verkneten ihn zusammen mit der ebenfalls zimmertemperaturwarmen Butter zu einer Creme. Nun wird der Creme etwas türkisfarbene Lebensmittelfarbe hinzu gegeben und alles kräftig verrührt. Füllt dann ⅓ der Creme in einen Spritzbeutel ab. Gebt wieder ein bisschen Lebensmittelfarbe zur restlichen Buttercreme, verrührt sie und füllt erneut die Hälfte in einen weiteren Spritzbeutel ab. Nun färbt ihr die dunkelste Buttercremeschicht ein und gebt sie in einen dritten Spritzbeutel.
Zum Schluss wird fröhlich ins Glas geschichtet: Teigboden - helle Buttercreme - Teigboden - mittlere Buttercreme - Teigboden - ein dekorativer Spritzer der dunkelsten Buttercreme. Fertig!


So, nun aber schnell noch zur Verkündung der Blogeventgewinnerin - die Mädels sind bestimmt schon ganz kribbelig! Ich muss es aber vorher einfach nochmal sagen: vielen liebe Dank für all die großartige Unterstützung, die knallermäßigen Leckereien und all eure lieben Worte - schnüff! Ich bin direkt ein bisschen traurig, dass nun alles vorbei ist. Aber mit etwas Glück und eurer Hilfe wird Chèvre Culinaire ja vielleicht noch einen zweiten, dritten und vierten Geburtstag feiern können und dann wird es wieder eine große Sause hier auf dem Blog geben, Indianerehrenwort :)
Und nun - tadaaa - Vorhang auf für die Ergebnisse des Teilnehmervotings! Noch am letzten Tag der Abstimmung wurde es richtig spannend, weil eine Teilnehmerin all ihre drei Stimmen einem einzigen Beitrag gewidmet hat! So wurde es am Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Mandel-Schmand-Törtchen von Emma und den Cake Pops von Jana! 


Gewonnen hat mit 22 % der Stimmen: Emma von Emma's Lieblingsstücke! Herzlichen Glückwunsch, meine Liebe! Dein tolles Törtchen hat's sich aber auch sowas von verdient! Ich bin ja so froh, dass ich diese Entscheidung nicht treffen musste, denn ich finde alle Beiträge so zauberhaft, dass ich mich wahrscheinlich niemals für drei hätte entscheiden können! Deshalb geht ein großes Dankeschön an all die wunderbaren Mädels! Und natürlich ein dicker Drücker an Emma, die sich nun ein Mynte-Lieblinsstück* ihrer Wahl bei Nostalgie im Kinderzimmer aussuchen darf (klick!).

Alles Liebe, eure Anne

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[Blogevent] Zuckersüße Zusammenfassung, peinliche Photoshoppannen + Give away GEWINNER

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Ihr Lieben, ich bin hin und weg! So viele knallermäßige Beiträge für meinen "Happy Birthday, Chèvre Culinaire!"-Sweet table haben mich erreicht. Ich liebe jeden einzelnen von ihnen! Natürlich möchte ich euch die vielen Einsendungen nicht vorenthalten und habe deshalb mal eine kleine Zusammenstellung vorbereitet. Wahrscheinlich hätten die vielen zuckersüßen Köstlichkeiten nicht einmal alle auf einem Sweet Table Platz gefunden. Mit einem Klick auf die einzelnen Bilder der folgenden 2x3-Collagen gelangt ihr übrigens zu den Blogs, auf denen das jeweilige Rezept veröffentlicht wurde und könnt sie euch noch einmal ganz in Ruhe anschauen! :)

Ursprünglich sollte es ja eine richtige Sweet-Table-Collage mit allen süßen Leckereien in Ton und Bild werden. Dafür wollte ich all mein rudimentäres Photoshop-Halbwissen reaktivieren, mich hinter einen Uni-PC klemmen und kräftig drauf los retuschieren. Klassischer Fall von gut gedacht, schlecht gemacht. Ich habe tatsächlich mein Bestes gegeben, alle Bildbearbeitungstools heiß laufen lassen... und war mit dem Ergebnis weniger als gar nicht zufrieden. Ich war einfach nicht in der Lage, die verschiedenen Lichtverhältnisse, Perspektiven und Bildkompositionen der Fotografinnen auf einen ansehnlichen Nenner zu bringen. Einige Wutanfälle und Nervenzusammenbrüche später entschied ich: nix mit Sweet-Table-Collage! Die wird einfach mal gestrichen - basta! Wenn's nicht geht, dann geht's eben nicht :) Technik 1, Anne 0!

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Ich bin wirklich froh, dass ich mich nicht für die schönste, beste, leckerste, kreativste, mintigste, zauberhafteste, wunderbarste und schlichtweg grandioseste Kreation entscheiden muss. Diese Verantwortung gebe ich nämlich mal ganz galant an die Teilnehmer selbst ab, die bis zum 25. Oktober ihren Liebling wählen dürfen. Jeder kreative Kopf bekommt dabei drei Stimmen, die er ganz beliebig auf die Rezepte verteilen kann. Am Sonntag, den 26. Oktober gebe ich dann die Gewinnerin bekannt, die sich ihr persönliches Herzensstück aus der Mynte-Serie von Ib Laursen* bei Nostalgie im Kinderzimmer (klick!) aussuchen darf.

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Zu guter Letzt kommt nun noch das Ergebnis der Verlosung von zwei Lieblingsstücken aus der Mynte-Serie von Ib Laursen. Ich freue mich riesig, über eure zahlreichen Kommentare, die zauberhaften Glückwünsche und wunderbaren Worte über meinen Blog. Ich muss es noch einmal sagen: ihr seid die Besten!  Nun habe ich also via Random.org unter allen Losen (und natürlich auch unter Beachtung aller Zweit- und Drittlose) diese glücklichen Gewinnerinnen ermittelt:

Hinter der Losnummer 29 versteckt sich Ilka. Die Losnummer 18 steht für Sylvie von Sylvislifestylevintage. Herzlichen Glückwunsch, ihr zwei! Ihr dürft euch nun jede ein Mynte-Lieblingsstück eurer Wahl bei Nostalgie im Kinderzimmer (klick!)* aussuchen. Ich werde euch ganz bald per Email kontaktieren und alle Modalitäten klären :)

Alles Liebe, eure Anne

Kracherkaramell, Traumtoffee, zauberhafter Zuckerschock - Toffeepancakes mit Dulce de leche

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Ich habe ja eine große Schleckermäulchen-Schwäche - Karamell! Ob als Toffee, Bonbon, Sauce oder Sirup - ich liebe diese cremige Kalorienbombe. Chips, Schoki und Gummibärchen? - Lasse ich alles links liegen! Aber Karamell kann ich nur sehr schwer widerstehen! Ewig lange stand es auf meiner To-do-Liste und nun habe ich mich endlich an meine erste hausgemachte Dulce de leche gewagt - was soll ich sagen, ich liebe sie!


Und mit diesem Knallerrezept unterstütze ich nebenbei auch noch gern meine liebe Mareike bei ihrem Waffel-Mania-Blogevent (klick!) - mit Dulce de leche zu Toffeepancakes! :) Man gönnt sich ja sonst nichts, was? Ab und an ist ja auch wirklich nichts gegen eine ordentliche Kalorienbombe einzuwenden. Übrigens habt ihr noch bis Ende Oktober Zeit, ebenfalls ein leckeres Waffel-, Crepes- oder Pancakerezept bei Mareike einzureichen. Ihr erstes Blogevent wurde direkt mal um ein paar Wochen verlängert! Also nutzt eure Chance und ran ans Waffeleisen! Etwas Feines gibt es auch noch zu gewinnen - schaut unbedingt mal in der Biskuitwerkstatt vorbei.


Im Vorfeld habe ich das ganze Internet nach Tipps und Tricks für die einfachste Herstellungsmethode und das allerbeste Ergebnis für die perfekte Karamellcreme durchforstet. Schließlich habe ich es mal mit diesem Tipp auf Chekoch.de versucht (klick!). Ich kann euch sagen: es funktioniert wirklich! Man braucht lediglich einen Topf, der zu ⅔ mit Wasser gefüllt wird, eine Dose gezuckerte Kondensmilch und ca. 3 Stunden Zeit. Fertig! Diese köstliche Karamellcreme ist so wahnsinnig lecker, dass ich mich direkt reinlegen könnte. Weil das aber nicht so gut für Hüftumfang und Kleidergröße wäre, bleibt's mal eine zuckersüße Ausnahme :) Der Geschmack ist aber wirklich unschlagbar. Kennt ihr das Dulce de leche Eis von Häagen Dazs? Diese eins-fix-drei-Creme schmeckt ganz genau so - eine kleine zuckersüße Sünde, die jede Kalorie wert ist!

Wir brauchen

300 g Mehl
5 EL Zucker
2 TL Natron
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
400 ml Milch
5 EL Öl
ca. 200 g weiches Sahnetoffee
Butter zum Anbraten

sowie eine Dose gezuckerte (!) Kondensmilch für die Dulce de leche

Schmeißt einfach alle Zutaten zusammen und lasst die Maschine den Rest tun. Entweder verrührt ihr die Zutaten mit dem Handrührgerät oder mit der Küchemaschine zu einem glatten Teig. Nun lasst ihr den Teig ein wenig quellen. Währenddessen werden die weichen Sahnetoffees in Scheiben geschnitten, schließlich zum fertigen Teig hinzugegeben und etwas untergehoben.
Nun werden die kleinen Pancakes in etwas Butter (oder Margarine) goldgelb ausgebacken. Wenn die kleinen Racker schön gleichmäßig werden sollen, benutze ich gern eine Mini-Pfanne (diese süßen kleinen Dinger für Spiegeleier). Das dauert zwar etwas länger, weil man jeden Pancake einzeln backen muss, aber sieht anschließend besonders hübsch aus - Foodbloggerneurosen und so.

Seid ihr auch so verrückt nach dieser zuckersüßen Karamellcreme? Für diesen Fall solltet ihr's unbedingt mal mit der Dosenmethode versuchen - spitzenknallermäßig, sag' ich euch!

Alles Liebe, Anne


Happy Birthday, Chèvre Culinaire! - Geburtstagsblogevent

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Kinder, wie die Zeit vergeht! Ich kann's kaum glauben aber genau heute vor einem Jahr ging der allererste Blogpost bei Chèvre Culinaire online. Seitdem sind mir mein kleiner Blog und ihr, meine allerliebsten Leser, richtig doll ans Herz gewachsen. Das Bloggen ist zu einem geliebten Hobby geworden, ich habe so zauberhaften Menschen dadurch kennen und immer wieder Neues dazu gelernt. Und deshalb lassen wir heute gemeinsam die virtuellen Korken knallen und haufenweise Pixelkonfetti regnen :) Happy Birthday, Chèvre Culinaire! Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Und feiern tut man am Besten mit den lieben Menschen, die einen umgeben. In diesem Fall seid das natürlich ihr, ihr zauberhaften Leserlein. Mit euch gemeinsam möchte ich eine richtig große Geburtstagssause auf die Beine stellen... und da hab' ich doch mal direkt was vorbereitet.

Womit ließe sich das erste Jubiläum eines Foodblogs besser feiern, als mit einem üppigen Sweet Table? Ich habe ein paar Vorbereitungen getroffen und alles fein hergerichtet. Allerdings sieht der Sweet Table noch ein bisschen leer aus, oder? Richtig! Und ihr sollt ihn füllen. Im Laufe der nächsten drei Wochen suche ich allerhand Süßes und Gebackenes von euch, um die Tortenplatten zu befüllen. Einzige Bedingung: es muss irgendwie in das Farbkonzept Weiß-Türkis-Mint passen - ganz im Sinne meiner Blogfarben. Und natürlich könnt ihr am Ende auch noch etwas Feines gewinnen. Zusammen mit Nostalgie im Kinderzimmer (klick!) darf ich drei Lieblingsstücke aus meiner allerliebsten Geschirrserie von Ib Laursen "Mynte" verlosen. Ich liebe die zarten Pastelltöne, die klassisch-romantischen Designs und die Auswahl der Produkte. Deshalb durften meine Mynte-Schätze* auch alle mit auf den Sweet Table. Sichert euch mit eurer eigenen Sweet-Table-Leckerei eine Tortenplatte* oder eine Rührschüssel* oder die zauberhaften Dessertteller* oder, oder, oder. Ihr dürft euch aus dem gesamten Mynte-Sortiment (klick!) euer eigenes Herzensstück aussuchen. Alle Details zum Event und zu den Teilnahmebedingungen findet ihr am Ende des Post!

Schon im Vorfeld zu diesem Geburtstagssausen-Blogevent haben mir einige zauberhafte Bloggerinnen ihre Unterstützung zugesagt. Ich freue mich riesig, Mädels! Denn so werdet ihr in den nächsten drei Wochen ganz regelmäßig auf ihren Blogs mit den Leckereien für meinen Sweet Table verwöhnt. Ihr dürft gespannt sein, wer Chèvre Culinaire so alles einen virtuellen zuckersüßen Geburtstagsgruß sendet :) Hach, ich freu' mich so! Happy Birthday, mein kleines Blöggchen, und hab' vielen Dank für die vielen kreativen Stunden die wir miteinander verbringen. Und ein großes Dankeschön an all meine Leser und meine liebsten Weggefährten, ihr seid die Besten!

Nun schaut euch schnell noch die Gewinnchancen und die Teilnahmebedingungen weiter unten an und  dann an die Herde, fertig, los! Und fleißig kommentieren! Ich bin schon furchtbar gespannt, wie unser gemeinsamer Sweet Table am Ende aussehen wird!

Alles Liebe, eure Anne

Das Blogevent

Zwei der insgesamt drei Ib Laursen Mynte Lieblingsstücke werden via Zufallswahl unter allen Kommentaren unter diesem Post verlost, die Teilnahmebedingungen folgen.

Das dritte Lieblingsstück verlose ich unter allen Teilnehmer_innen des Blogevents! Wer also bis einschließlich Sonntag, den 19. Oktober, eine kleine Leckerei für meinen Geburtstags-Sweet-Table backt, es samt Banner und Verlinkung auf dem eigenen Blog veröffentlicht oder (für alle ohne Blog) mir ein Foto des zuckersüßen Leckerbissens an chevre-culinaire@yahoo.de schickt, hat außerdem die Chance, sich seinen persönlichen Mynte-Liebling auszusuchen. Die Entscheidung für den kreativsten und köstlichsten Beitrag treffen alle Teilnehmer_innen in der Woche vom 20. bis 26. Oktober selbst. Am Ende des Blogevents wird der Sweet Table im Idealfall virtuell mit euren Leckereien gefüllt :)

Teilnahmebedingungen

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich Sonntag, den 19. Oktober. Teilnehmen kann jede natürliche Person mit Wohnsitz in Deutschland. Ihr müsst nicht unbedingt einen Blog haben. Wenn ihr anonym kommentiert, gebt nur bitte zusätzlich eine Email-Adresse mit an, unter der ich euch im Gewinnfall erreichen kann. Kommentare ohne Namen und Email-Adresse werden nicht berücksichtigt. Des Weiteren willigt ihr durch eure Teilnahme ein, dass ich im Gewinnfall eure Adresse an Nostalgie im Kinderzimmer (klick!) weiterleiten darf. Der Gewinner wird per Zufallswahl ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
Alle Gewinne* werden mir freundlicher Weise von Nostalgie im Kinderzimmer (klick!) zur Verfügung gestellt.

1. Los: Ein Los im Lostopf erhaltet ihr durch euren Kommentar unter diesem Post (Kommentarfunktion in der Kopfleiste unterhalb des Posttitels). Dort verratet ihr mir, welches euer liebstes Ib Laursen Produkt aus der Mynte Serie ist.

2. Los: Jeder, der darüber hinaus den "Gefällt mir"-Button auf Chèvre Culinaires Facebookseite (klick!) drückt und mir so ein Däumchen da lässt, bekommt zusätzlich ein zweites Los und verdoppelt so seine Gewinnchancen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Follower auf Instagram (klick!).

3. Los: Wer diesen Link außerdem auf seinem Blog oder seiner Facebook- bzw. Instagramseite teilt (gern könnt ihr die letzten Bilder mitnehmen), erhält ein 3. Los und verdreifacht seine Gewinnchancen.


Alle Kommentare, die bis einschließlich Sonntag, den 19. Oktober, abgeben werden, hüpfen in den Lostopf. Wer weitere Lose durch die oben genannten Aktionen erhält, vermerkt dies bitte im Kommentar :)



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Herzlich Willkommen, du kleiner Küchenschatz - Kuchenklassiker: Frankfurter Kranz

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Es ist ja so: ich bin uneingeschränkt begeisterungsfähig. Wer sich mal die 10 Kleinigkeiten über mich durchgelesen hat (klick!), der weiß das. Ich kann mich so sehr über kleine und große Dinge freuen, dass ich nicht selten zu hören bekomme: "Herrje, über was du dich so alles freuen kannst!" Ich kann mich eben auch über die kleinsten Gesten unheimlich doll freuen. Nun stellt euch mal vor wie es ist, wenn mir ein langgehegter Riesenwunsch erfüllt wird. Richtig! Ich könnte vor Freude vom Stuhl kippen und hyperventilieren. So beinahe geschehen zu meinem Geburtstag im August. Das Fleischfresserchen hat sich dafür etwas ganz besonderes ausgedacht. Er hat mir so mir nichts dir nichts kam nämlich einfach mal so mir nichts dir nichts mit einer KitchenAid um die Ecke. Das eröffnete er mir beim Geburtstagsessen im chinesischen Restaurant und provozierte damit, dass ich erstmal ein paar Freudentränchen verdrückte. Auch wenn mir öffentliche Gefühlsausbrüche tendenziell eher unangenehm sind, konnte ich in diesem Fall nicht an mich halten. Wer jetzt denkt "Die Alte hat doch einen Schuss, ist doch nur 'ne Küchenmaschine!", mag vielleicht Recht habe. Aber für mich ist es das allertollste Küchengerät, was ich mir je wünschen konnte. Und deshalb bin ich immer noch jedes Mal begeistert, wenn ich in die Küche gehe und mein weißes Wunderwerk da stehen sehe. Und diese Begeisterung ist meiner Meinung nach auch völlig gerechtfertigt. Basta! ;)
Diese Maschine erleichtert mir nämlich seit dem ersten Tag das Backleben wie keine andere.

So war auch die Geburtstagstorte für meine Mama vor ein paar Tagen kein Problem! Sie liebt nämlich Frankfurter Kranz und dieses süße Schätzchen mit Biskuit und Buttercreme ist normalerweise ein wahrer Abwasch-Produktion-Gigant. Ich persönlich finde ja, dass das Abwaschen beim Backen immer die lästigste und zuweilen auch zeitintensivste Aufgabe ist. Mit der KitchenAid rückt man diesem Problem allerdings zuleibe. Einfach alles in der Schüssel abwiegen, passenden Aufsatz ran und das Maschinchen machen lassen. Höhö! Der Abwasch: die Rührschüssel, der Aufsatz, ein Teigschaber, ein Palettenmesser und die Backform. So oder so ähnlich. Fertig! Herrlich, sag' ich euch.

Wir brauchen neben einer Frankfurter Kranz Backform

4 Eier
4 EL kaltes Wasser
200 g Zucker
80 g Speisestärke
120 g Mehl
1 TL Backpulver
500 ml Vanillepudding
250 g Butter
200 g Haselnuss Krokant
200 g Kirschgelee
ca. 8 Belegkirschen

Zunächst werden für den Biskuitteig, den ihr übrigens auch gut einen Tag zuvor vorbereiten könnt, die Eier getrennt und das Eiweiß zusammen mit dem Wasser schaumig geschlagen. Anschließend lasst ihr den Zucker einrieseln, gebt die Eigelbe hinzu und schlagt fleißig weiter. Bzw. lasst fleißig weiterschlagen. Nun gebt ihr nach und nach Stärke, Mehl und Backpulver hinzu. In den meisten Rezepten steht ja, dass man die trockenen Zutaten vorher mischen soll. Ich finde diesen Schritt überflüssig und lasse ihn einfach weg... spart ja schließlich auch den Abwasch der separaten Schüssel. Ähem, ich Faultier! :) Der fertige Teig kommt in die gefettete und bemehlte Backform (ich habe eine aus Silikon genommen und das ging wunderbar) und für 20-30 Minuten in das vorgeheizte Backgerät. Stäbchenprobe, ihr wisst ja! Nun muss der Boden ordentlich auskühlen. Wenn's soweit ist, wird er einmal längs durchgeschnitten und der untere Teil schön kräftig mit dem Kirschgelee bestrichen.


Anschließend wird die Buttercreme in Angriff genommen. Hierfür kocht ihr 500 ml Vanillepudding, lasst ihn auf Zimmertemperatur herunterkühlen und verkneten ihn zusammen mit der ebenfalls zimmertemperaturwarmen Butter zu einer Creme. Davon streicht ihr ein wenig auf das Kirschgelee, füllt ca. 3 EL in einen Spritzbeutel ab und setzt schließlich den zweiten Teigboden oben drauf. Nun wird der gesamte Kuchen ordentlich mit Buttercreme mittels eines Palletenmessers eingekleistert und anschließend mit dem Haselnuss Krokant verziert. Ich warne an dieser Stelle vor. Dieser Arbeitsschritt ist eine riesen Sauerei. Ich hatte zwei Küchentücher auf dem Boden ausgebreitet, die Tortenplatte drauf gestellt und dann fröhlich drauf los gemanscht. Wer eine bessere Idee hat: immer her damit! Abschließend tupft ihr dekorative Buttercremeklekse auf den oberen Rand und toppt sie mit je einer Belegkirsche. Fertig!

Was ist euer liebster Kuchenklassiker? ...und habt ihr auch so ein tüchtiges Küchenschätzchen?

Alles Liebe, eure Anne


Ich bin wieder da - und mit mir eine exotische Kürbissuppe

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Ihr lieben, lieben Leserlein, was hab' ich euch vermisst! Und das meine ich ganz ehrlich. Wochen lang war ich in der Abschlussarbeit-Versenkung verschwunden. Freunde fragten sich bereits, wie ich nochmal gleich aussehen und meine Tante meine mal ganz charmant zu mir: "Du siehst aber schlecht aus!" Danke! Aber Recht hat sie gehabt. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich Prüfungsstress nicht ganz so gut vertrage. Ich mache mir immer tausend und einen Gedanken zu viel und bin eigentlich nie mit meinen Arbeiten zufrieden. Nun ist die Arbeit geschrieben, gedruckt, gebunden und abgegeben. Die letzte - alles entscheidende Klausur - liegt auch hinter mir und ist bereits mit einem erlösenden "Bestanden!" korrigiert. Man könnte sagen: ich bin frei! Nun ja, ganz so unbeschwert und frei dann doch nicht - aber doch immerhin frei, all die schönen Dinge im Leben wieder machen zu können. So auch, mich um meinen lieben kleinen Blog zu kümmern, den ich in den vergangenen Wochen so sträflich vernachlässigt habe. Und ich meine es wirklich ernst, wenn ich sage, dass ihr und die Bloggerei mir wahnsinnig gefehlt haben. Indianerehrenwort!

Außerdem bin ich schon ganz kribbelig, weil ich euch soooo viel zu zeigen habe. Beispielsweise einen neuen Küchenbewohner, den ich bereits nach kürzester Zeit ganz fest in mein Herz geschlossen habe. Ein Geburtstagsgeschenk, das mir die Freudentränchen in die Augen getrieben hat. Außerdem schwirrt mir der Kopf vor lauter toller Backideen, die in den nächsten Wochen realisiert werden sollen. Oben drauf gibt's Anfang Oktober auch noch eine riesengroße Feierei hier bei Chèvre Culinaire. Zudem bin ich seit kurzer Zeit auch bei Instagram (klick!) vertreten und teile dort ein paar persönlichere Einblicke mit euch. Ich würde mich freuen, viele von euch auch dort zu begrüßen!
Puh! Ihr merkt schon, es gibt viel zu tun! Und ich freue, freue, freue mich wie ein Keks auf das, was kommt. Heute macht erstmal diese grandiöseste exotische Kürbissuppe den Anfang.

Ich nenne sie exotisch, weil ihr Curry, Ingwer und Kokosmilch diesen besonderen Pfiff verleihen. In Anbetracht des nahenden Herbstes, ist dieses Süppchen das Beste für Leib und Seele. Noch dazu ist sie ganz fix gemacht und eignet sich genauso gut als Massenverpflegung für Geburtstage und andere feierliche Anlässe :) Deshalb sind die Mengen nun auch für großzügige 8 Portionen berechnet.

Wir brauchen für 8 Personen

2 kg Hokkaido Kürbis
1,5 kg Möhrchen
3 große Zwiebeln
2 daumengroße Stück Ingwer
etwas Chiliöl
5 Zehen Knoblauch
1,5 l Gemüsebrühe
1 TL Chiliflocken
2 EL Curry
1 EL gemahlenen Koriander
1-2 Dosen Kokosmilch
Salz+Pfeffer
Kürbiskerne zum Garnieren

Zunächst wird der Hokkaido Kürbis geteilt, das Kerngehäuse entfernt und das Fruchtfleisch in kleine Würfel geschnitten. Für diese Arbeit empfehle ich den Mädels wärmsten, auf einen starken Mann zurück zu greifen. Das Fleischfresserchen hat die Arbeit ganz wunderbar ausgeführt und - anders als ich - danach nicht über schmerzende Handgelenke geklagt (herrje, was bin ich nur für eine Mimi!). Anschließend schält ihr die Möhrchen und schneidet sie ebenfalls grob zurecht. Nun schält und würfelt ihr Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein und dünstet alles zusammen in einem großen Topf in etwas Chiliöl an. Nun gebt ihr Kürbis und Möhrchen hinzu und schwenkt nochmals alles gut durch. Lasst das Gemüse ruhig noch ein wenig mitdünstet, das gibt am Ende ein wunderbares Aroma. Nun gießt ihr das Ganze mit der Gemüsebrühe auf und lasst es ca. 20 Minuten köcheln. Gebt am Ende die Chiliflocken hinzu und testet, ob das Gemüse gar ist. Nun kann die Suppe ordentlich püriert werden. Gießt sie schließlich mit einer Dose Kokosmilch auf und würzt sie. Je nach Belieben, könnt ihr noch eine weitere Dose Kokosmilch hinzugeben. Bedenkt nur, dass die Milch den Geschmack der Suppe merklich neutralisiert. Ihr müsst ggf. nochmal kräftig nachwürzen. Fertig!
Was ist euer liebstes Kürbissuppenrezept?

Alles Liebe, eure Anne (von der ihr nun wieder regelmäßiger lesen werdet)