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[Lieblingsstück] Chèvre Culinaires kleines DIY Backbuch

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Ich liebe, liebe, liebe die Fotografie - vielleicht habt ihr es schon geahnt! ;) Ich schaue mir unheimlich gern die Fotografien anderer an und knipse natürlich auch selbst gern Bilder. Ich mag Fotos von Menschen, von Landschaften, von Gegenständen, von Momenten, von Emotionen und na klar... von Essen. Immer wieder lasse ich mich von tollen Aufnahmen inspirieren. Seit ich zum Beispiel vor einiger Zeit Pinterest für mich entdeckt habe, kann ich abends tatsächlich auch mal das ein oder andere Stündchen auf der Couch beim Durchstöbern der schönsten Fotos verbringen.
Ich habe euch ja auch schon erzählt, dass ich eine ganz, ganz große Koch- und Backbuchliebhaberin bin. Fantastische Foodfotos in einer hübsch gelayouteten Form zu konservieren, finde ich nämlich so richtig, richtig spitze. :) Ich freue mich auch immer wieder wie ein Honigkuchen, wenn ein/e Blogger/in ein Buch auf den Markt bringt. Ist es nicht toll, wenn man all das, was auf dem Blog so fleißig gezaubert wird, auch in einem Buch nachschlagen kann?

Ich habe mir auch schon so manches Mal gewünscht, dass ich einfach in mein Bücherregal greifen und das Rezept für Kuchen XY vom Blog nachschlagen könnte. Das würde mir nämlich ganz praktischerweise das ständige Rumschleppen meines Laptops ersparen :D Natürlich habe ich noch kein eigenes Backbuch rausgebracht - obwohl das schon so ein ganz leiser Herzenswunsch wäre, aber psst! verratet's niemandem ;) Jetzt habe ich mir einfach mal diesen kleinen Wunsch selbst erfüllt und mit dem CEWE Fotobuch* mein erstes kleines Chèvre Culinaire Backbuch gestaltet. Es ist wohl weniger ein Buch als vielmehr ein Büchlein oder ein Heft. Es ist quadratisch, misst 21x21 cm, umfasst 34 kunterbunte Seiten voll mit all meinen allerliebsten Backrezepten, die ich bislang auf meinem kleinen Blog mit euch geteilt habe, und gestaltet habe ich es mit der CEWE Fotobuch Software* (klick!). Mit dem Ergebnis bin ich rundum zufrieden - mit meinem kleinen "Beloved Baking by Chèvre Culinaire" Das Format und die Qualität des Buches gefallen mir unheimlich gut, die Auflösung der Fotos ist spitze und die Rezepte kann man wunderbar lesen.


Das CEWE Programm* ist wirklich intuitiv zu bedienen. Man kann zunächst zwischen verschiedenen Formaten (XXL / Groß / Compact Panorama, XXL Hochformat, XL, Groß, Quadratisch, Klein, Mini), Einbänden (Hardcover, Softcover, Heft, Einband in Leinenoptik, Leder geschraubt, Kunstleder, Premiumleinen geschraubt) und Papierqualitäten (Hochwertiger Digitaldruck, Premium-Matt, Hochglanzveredelung, Fotopapier matt oder glänzend) wählen. Ich habe mich für die quadratische Variante in Heftform mit 34 Seiten entschieden, hierbei stand mir nur die erste Papierqualität zur Auswahl. Nachdem man die Bestellsoftware herunter geladen hat, kann's auch direkt losgehen. Man kann auf alle eigenen Fotos zugreifen. Ich habe mir vorher schon einen Ordner mit meinen Lieblings-Foodbildern angelegt. Theoretisch könnte man in diesem Fall alle Fotos des ausgewählten Ordners automatisch vom Programm auf das Fotobuch verteilen lassen. Ich mache lieber alles selber :)


Deshalb habe ich das Buch auch nicht mit der Option "Vorschlag" erstellt, sondern ganz nach meinen eigenen Wünschen gestaltet. In der Bearbeitungssoftware stehen einem schließlich viele verschiedene Tools und Gestaltungsoptionen offen. Man kann nicht nur auf vorgegebene Seitenlayouts zugreifen, sondern auch Foto- und Textfelder ganz nach Belieben einfügen und Layouten. Zudem sind etliche Hintergründe, Clip arts, Masken und Rahmen vorinstalliert. CEWE* gibt einem außerdem ein paar nützliche Hilfestellungen zur Hand. So zeigt einem das Programm beim Einfügen eines Fotos beispielsweise an, ob die Auflösung des Bildes für ein gutes Druckergebnis ausreichend ist oder nicht. Oder es platziert ein Foto auf Wunsch direkt als Hintergrund auf einer oder beiden Buchseiten. Wenn man ein Bild an einem der Seitenränder positioniert, schlägt einem das Programm außerdem eine automatische Verbesserung vor, sodass im fertigen Druck keine ungewollten weißen Ränder ('Blitzer') auftreten. Darüber hinaus bietet es auch noch einige Bildbearbeitungsoptionen, die ich allerdings - bis auf das Zuschneiden - nicht ausprobiert habe. 

Habt ihr schon einmal ein Fotobuch - vielleicht auch so wie ich in etwas abgewandelter Form - online erstellt? Ich bin mit meinem Ergebnis wirklich zufrieden und könnte mir gut vorstellen, dass ich dieses kleine Chèvre Culinaire Backbüchlein auch mal verschenke. Schließlich ist es eine kreative und superpersönliche Geschenkidee, oder nicht?

Alles Liebe und einen wunderbaren Sonntag,
eure Anne




*Werbung ∣ Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der CEWE Fotowelt (klick!) entstanden. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst und bleibt meine eigene. Vielen Dank, dass ich dieses Fotobuch testen durfte!

[Ausprobiert] Schokoladenkuchen - ohne Zucker, ohne Weizenmehl, ohne Ei aber dafür mit Avocado

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Als ich neulich bei Maras Life is full of goodies (klick!) auf das Rezept für Chocolate avocado cake stieß, erinnerte mich das ein längst gefasstes Vorhaben: probier' das unbedingt mal aus, dieses Avocado-Kuchen-Ding. Abgefahrene kulinarische Kombinationen reizen mich. Ein bisschen Experimentieren hat schließlich noch niemandem geschadet, oder?
Also habe ich diesem Schokokuchen mit Avocado am vergangenen Wochenende endlich mal eine Chance gegeben :) Maras Ankündigen lasen sich aber auch einfach viel zu gut. Ein Schokikuchen, der obendrein auch noch supergesund ist! Weil man nämlich auf den Zusatz ungesättigter Fettsäuren verzichten kann. Stattdessen kommen nur einfach ungesättigte Fettsäuren in Form der Avocado hinein (lest euch unbedingt Maras Plädoyer für dieses grüne Fettfrüchtchen durch - viele wissenswerte Fakten). Außerdem verzichtet der Kuchen auf Weizenmehl, Ei und weißen Raffinadezucker. Mara süßt ihren Schokikuchen zudem mit Birkenzucker (auch hier gibt's einige interessante Fakten in Maras Beitrag), den habe ich in meiner Variante allerdings durch Agavendicksaft ersetzt. Kurzum, ein Kuchen, der so gesund ist, dass man schon beim Backen quasi abnimmt ;)
Ich habe das Rezept an der ein oder anderen Stelle minimal abgewandelt und die Mengenangaben ein wenig variiert. Maras Original findet ihr hier (klick!).


Wir brauchen neben einer kleinen Springform

Für den Kuchen:

1 kleine reife Avocado
100 g gemahlene Mandeln
150 ml fettarme Milch
150 g Dinkel Vollkornmehl
120 g Agavendicksaft
100 g Joghurt (10 %)
50 g ungesüßtes Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

Für das Frosting:

1 kleine reife Avocado
250 g Joghurt (10 %) 
100 g Agavendicksaft
50 g ungesüßtes Kakaopulver
120 g Reissirup


Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Zunächst zerdrückt ihr das Fruchtfleisch der Avocado mit einer Gabel und verrührt alle Zutaten für den Kuchen zu einem glatten Teig. Anschließend schlagt ihr den Boden einer mit Kokosfett gefetteten kleinen Springform mit Backpapier aus, füllt den Teig ein und verteilt ihn gleichmäßig in der Form. Nun wird der Kuchen ca. 20 – 25 Minuten gebacken. Für das Frosting wird wiederum das Avocadofruchtfleisch zerdrückt und gleichmäßig zusammengerührt.
Befolgt auch unbedingt Maras Hinweis, dass der Kuchen nicht warm gegessen werden sollte, sondern vollständig abkühlen muss. Ich habe ein Krümelchen des warmen Teigbodens probiert und kann nur sagen: es war wirklich ganz schön ihh!  Der Eigengeschmack der Avocado kommt dabei nämlich extrem durch. Wenn der Boden ausgekühlt ist, könnt ihr ihn gleichmäßig mit dem Frosting bestreichen. Fertig!


Nun zum Urteil! :D
Zunächst habe ich natürlich Monsieur Fleischfresserchen, den alten Süßschnabel, verkosten lassen. Ich habe ihm nicht gesagt, was er da eigentlich probieren soll. Rein optisch sieht man diesem Kuchen tatsächlich keinen Unterschied zu seinen ungesunden Geschwistern an, oder? Sein erster - vorsichtiger - Kommentar: "Es schmeckt, als sei da irgendwas sehr Gesundes drin!" Ahahaha! Recht hatte er ja. Aber insgesamt fand er ihn - bis auf den Geschmack des ungesüßten Kakaos, den er sofort rausgeschmeckt hat - ganz gut. Keine Konkurrenz zu fettigen, vollschokoladigen Kalorienbömbchen - aber gut. Für seinen Geschmack hätte der Teigboden wohl etwas süßer sein können.
Da stimme ich ihm im Großen und Ganzen zu. Der Boden hätte tatsächlich noch ein bisschen Süße vertragen können. Dafür war die Konsistenz wirklich spitzenmäßig - saftig, ein bisschen körnig und kein bisschen trocken. Mjammi! Die Creme konnte mich dafür nicht ganz so sehr überzuegen. Sie war mir ein bisschen zu süß und irgendwie fand ich die Avocado doch recht dominant. Vielleicht sollte man bei der Creme auch tatsächlich auf eine andere Süßungsalternative als Agavendicksaft zurückgreife.

Fakt ist, dieser Kuchen ist eine tolle Alternative zu herkömmlichem Hüftspeck in Kuchenform. Für Low-carb-Anhänger und Diäter auf jeden Fall empfehlenswert. Die Creme sollte man ganz nach Belieben abschmecken. Und vielleicht kann man sich ja doch noch ein paar Schokotröpfchen im Teig leisten, dann überzeugt der Kuchen bestimmt auch eingeschworene Schokiliebhaber :) Vielen Dank, Mara, für das Rezept und den Anstoß dafür, dass ich dieses Avocado-Kuchen-Ding endlich mal ausprobiert habe.

Habt ihr schon Erfahrung mit dieser kühnen Kombi gemacht?

Alles Liebe,
eure Anne


[Rezept] Blitzküchlein in der Tasse - Matcha Mug Cake

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Mug Cakes waren - oder sind es womöglich noch - ja irgendwie ein Trend. Zu beweisen daran, dass in den einschlägigen Buchhandlungen etliche Backbücher mit selbigem Thema auf den Grabbeltischen liegen. Oder auch daran, dass große Konzerne daraus ein Convenience-food-Kassenschlager machen (was ich übrigens noch nie probiert habe... könnt ihr berichten?). Ich frage mich allerdings ernsthaft, weshalb man für den wohl einfachsten Kuchen der Welt noch ein Convenieceprodukt braucht?! Mug Cakes sind Kuchen für Oberfaule und Kurzentschlossene! :)

mug [mʌɡ] Krug m, Becher m - also ein Becher voller Kuchenglück. Das Beste für Faule: die meisten Mug Cakes werden sogar in der Mikrowelle zubereitet. Im Prinzip sind sie also supersimple und idiotensicher. Der perfekte Kuchensnack für Faule, Eilige und untalentierte Bäcker. Ich zähle mich manchmal großzügig zu den ersten beiden Gruppen. Es kommt schon manchmal vor, dass ich nach Uni oder Arbeit am Nachmittag einen unstillbaren Hieper auf ein Stückchen Kuchen zu meinem Käffchen bekomme. Dieses Verlangen bleibt dann in den allermeisten Fällen ungestillt und das kann wiederum zu einer temporären Vergnatztheit meinerseits führen (Kennt ihr diese herrliche Karte mit den Worten "Hunger, Pipi, kalt - so sind Mädchen halt."? Manchmal beschreibt mich das vortrefflich). Zuweilen, wenn zufällig gerade Sonntag ist, wir beide zu Hause sind und ich keine Lust auf Selberbacken habe, erbarmt sich auch Monsieur und holt ein Stückchen Mohnkuchen für das unleidige Fräulein Wenn so ein Hieper allerdings in Verbindung mit akutem Zeitmangel auftritt, ist die Sache schier auswegslos. Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als zu verzichten. Für all diese Fälle gibt's nun die Lösung: Mug Cakes :)

Wir brauchen für 3 Espressotassen-Küchlein


5 EL Mehl
1 TL japanischen Matcha-Pulver (gemahlener grüner Tee. Von der günstigeren chinesischen Variante braucht man vielleicht 2 TL)
½ TL Backpulver
1-2 EL Zucker
4 EL Milch
½ EL Pflanzenöl

Rührt in einer Schüssel alle Zutaten zu einem glatten Teig zusammen. Verteilt ihn gleichmäßig auf drei mikrowellenfeste Espressotassen und backt die Küchlein ca. 1 Minute in der Mikrowelle. Lasst die Küchlein anschließend einige Minuten auskühlen und esst sie dann. Wer mag, kann sie - für ein noch intensiveres und saftigeres Matcha-Aroma - mit ein wenig frisch aufgebrühtem Tee beträufeln und durchziehen lassen. Fertig!


Was haltet ihr von Mug Cakes? Ich finde, sie können natürlich niemals ihre großen Vorbilder ablösen. Aber es sind ganz bestimmt dekorative Küchlein für eine Kaffeetafel oder einen Sweet Table. Außerdem sind die kleinen Kerlchen definitiv eine tolle Lösung für akutem Kuchen-Heißhunger.

Alles Liebe & einen wunderbaren Sonntag,
eure Anne



[Rezept] Vegane Tomaten-Kokos-Suppe mit roten Linsen

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Wenn's draußen kalt, grau und nieselig ist (so wie zum Beispiel heute hier in Berlin - oder sagen wir einfach so wie die gefühlt letzten zwei Wochen hier in Berlin), hilft am besten eine richtig schön heiße Suppe, findet ihr nicht? Mit der kann man sich dann nach Feierabend unter die Flauschdecke auf die Couch kuscheln und sich von innen heraus aufwärmen. Theoretisch! Praktisch kann man das machen, wenn man nicht unbedingt dazu neigt, Lebensmittelreste auf den Polstermöbeln zu verlieren. Ich will ja hier nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen. Aber ich habe nicht selten gerade so in allerletzten Sekunde Schokoladenkrümel von der Couch retten können, bevor sie das nächste Hinterteil rettungslos in Polster massieren konnte. Es sei nur so viel gesagt: ich esse (mit nur wenigen Ausnahmen) keine Schokolade - aber ich will ja hier auf keinen "Ich-verputze-auch-gern-mal-eine-ganze-Packung-Snickers-mit-einem-Haps"-Jemanden mit dem Finger zeigen ;)
Kurzum: sich an kalt-grauen Niesel-Tagen mit Tomaten-Kokos-Linsen-Suppe unter die Flauschdecke auf die Couch zu kuscheln ist eine absolut großartige Spitzen-Idee für alle, denen die Lebensmittel nicht "wie von Zauberhand" vom Teller springen. Thihi!

Wir brauchen

1 Zwiebel
1 Dose stückige Tomaten 
1 Dose Kokosmilch
200 g rote Linsen
500 ml Gemüsebrühe
1 TL Chiliflocken
2 TL Kurkuma
Salz + Pfeffer

Zunächst schält und würfelt ihr die Zwiebel und schwitzt sie in etwas Öl an. Wenn die Zwiebelwürfel glasig sind, gebt ihr die Tomaten (wenn ihr aromatische Tomaten zur Hand habt, könnt ihr natürlich auch ca. 500 g frische verwenden), die Kokosmilch und die roten Linsen hinzu. Löscht das Ganze schließlich mit der Gemüsebrühe ab und lasst die Suppe ungefähr fünf Minuten köcheln. Schmeckt sie am Ende mit Chili, Kurkuma, Salz und Pfeffer ab. Fertig!

Ich habe ja schon einmal erwähnt, dass ich ein richtiger Suppenkasper bin. Anders als Teile meiner männlichen Verwandtschaft, für die Suppen ebenso wie Salate keine vollwertigen Mahlzeiten sind, liebe ich sie! Deshalb hier noch ein paar Suppenkasper-Rezepte aus dem Blogarchiv:

Möhren-Mango-Suppe

Alles Liebe, eure Anne


Die liebe Sarah vom Knusperstübchen sammelt an ihrem #SuppenJanuarMittwoch (klick!) übrigens ganz viele leckere Suppenrezept - da bin ich mit diesem Rezept natürlich auch sehr gern dabei!


[Rezept] Der Weihnachtsmarktklassiker - Knusprige gebrannte Mandeln & Cashewkerne

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Ich habe euch ja bereits von Annettes tollem DIY-Nikolauswichteln berichtet (klick!) und verlose noch bis morgen ebenso ein Wichtelpaketchen unter euch allen (klick!).


Damit es aber nicht auf ganzer Linie ein Überraschungspaket wird, verrate ich euch heute eine weitere Leckerei aus meiner Küche! Meine allerliebste Weihnachtsmarktknusperei sind definitiv gebrannte Nüsse. Das war schon immer so. In diesem Jahr wollte ich meinen Knusperappetit aber nicht den Öffnungszeiten hiesiger Weihnachtsmärkte unterwerfen und habe kurzerhand selbst welche gebrannt. Mandeln und Cashewkerne - eine tolle Kombination. Der natürliche Geschmack der Cashewkerne passt super zur krachenden Knusperhülle. Diese kleinen Knusperdinger sind aber auch eine Wucht! 

Wir brauchen

100 g Mandeln
100 g Cashewkerne
200 g Zucker
125 ml Wasser
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zimt
Zunächst kocht ihr die Mandeln, Cashewkerne, den Zucker und das Wasser in einem Topf auf und lasst alles bei mittlerer Temperatur solange köcheln, bis kein Wasser mehr übrig ist. Vergesst nicht, ab und an mal umzurühren :) Schließlich gebt ihr das Päckchen Vanillezucker und den Teelöffel Zimt hinzu und rührt kräftig weiter. Kippt die Nüsse am Ende auf ein mit Packpapier ausgelegtes Blech, verteilt sie und lasst sie gut abkühlen. Fertig!
Es ist wirklich ein ganz geringer Aufwand für ein maximal köstliches Ergebnis! Und der Duft, der während des Kochens die Wohnung erfüllt, ist eine Wucht! Ich glaube, man kann sich nicht zielsicherer in Weihnachtsstimmung bringen! 

Seid ihr schon kräftig in Weihnachtsstimmung? Ich habe bis zum Heiligabend zwar noch jede Menge Arbeitstage vor mir, aber trotzdem oder vielleicht gerade deswegen freue ich mich schon riesig auf die Feiertage im Kreise meiner Familie! Dann wir geschlemmt, gelacht und beschenkt - ich liebe es!

Alles Liebe, eure Anne



[DIY] Weihnachtspost, Geschenkanhänger & Geschenkverpackungsidee

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Ich bin ja - offen gestanden - kein großer Freund von Weihnachtsemails mit semilustigen Videos und hüpfenden Emoticons. Dafür bin ich aber eine glühende Verfechterin von handgeschriebenen Grüßen. Wenn sie dann noch auf handgemachten Kärtchen daher kommen, erfreut das mein Selbstmach-Herz :) Ich finde, dass Selbstgemachtes immer von der Wertschätzung des Gegenübers zeugt. Es zeigt, dass man sich Zeit genommen, Gedanken gemacht hat und eigenhändig aktiv geworden ist, um dem Beschenkten eine kleine Freude zu machen. Deshalb hat es im Hause Chèvre Culinaire Tradition, vielen der gekauften Geschenke auch etwas Selbstgemachtes beizulegen - ob geschrieben, gebacken, gekocht, geschnibbelt, gestrickt oder genäht!
Übrigens funktioniert diese Überzeugung auch anders herum - wenn einige handgeschriebene Zeilen bei mir hereinflattern, freue ich mich wie ein Schneekönig darüber. Urlaubspostkarten sind für mich das Schönste. Oder im vergangenen Jahr zum Beispiel hat mein sonst eher schreibfaules Bruderherz meinem Geschenk eine handgeschriebene Karte mit vielen lieben Worten beigelegt - da kullerten beim schwesterlichen Wasserwerk an Heiligabend erstmal prompt die Tränen :)

Nun aber zurück zu meiner diesjährigen Weihnachtspost! Im vergangenen Jahr gab es diese Wimpel- und Häuschenkarten in verschiedenen Farben (klick!). Dieses Jahr sollten es ganz schlichte Postkarten in Rot und Naturtönen werden - ohne viel Schischi und ein bisschen rustikal. Solltet ihr noch eine blitzschnelle Last-minute-Idee für eure Weihnachtspost suchen, lege ich euch dieses DIY unbedingt ans Herz.

Wir brauchen für 1 Karte

1 dunkelroten Kartenrohling
14 x 10 cm Papier im Naturton
11 x 7 cm Papier im Naturton
schwarzer Fineliner 0,4 mm
schwarzer Fasermaler Stabilo Pen 68
Klebestift
Nähmaschine (helles Garn für Ober- und Unterfaden)
Dymo Prägegerät mit schwarzem Band

Zunächst schneidet ihr die Papierrechtecke zurecht. Anschließend beschriftet ihr das kleinere mit "Merry Christmas". Ich habe das frei per Hand gemacht. Schreibt dazu einfach den Schriftzug mit dem dünnen Fineliner und zieht hinterher die linken senkrechten Linien der Buchstaben mit dem breiteren Fineliner nach. Wenn ihr mögt, kann ich euch gern noch nachträglich eine Vorlage für meinen handgeschriebenen Schriftzug hochladen.
Nun befestigt ihr das Papierrechteck in gewünschter Position mit einem kleinen Klebestiftpunkt auf dem Kartenrohling (damit es euch beim Nähen nicht verrutscht). Anschließend wählt ihr an eurer Nähmaschine das Zickzack Stichprogramm in ca. 5 mm breite. Näht nun das Papierrechteck entlang der Kanten an. Macht das in einem Zug. Das heißt, wenn ihr an einer Ecke angekommen seid, lasst ihr die Nadel stecken, hebt den Fuß und dreht die Karte um 90 °, sodass ihr an der nächsten Kante entlang nähen könnt. Ich hoffe, das war für weniger erfahrene Nähmaschinenneulinge auch verständlich :) Nehmt die Fadenenden auf der Rückseite der Karte zusammen, schneidet sie knapp ab und klebt das größere Papierrechteck darüber. Am Ende könnt ihr mit dem Dymogerät das "happy new year" prägen, auf die Vorderseite kleben und die Karte auf der Rückseite beschriften. Fertig!

Passend zu den Karten habe ich auch gleich noch ein paar Geschenkanhänger gezimmert. Hierfür habe ich eine tolle Idee von Vera aufgenommen: siebenzackige Sterne aus Tafelfolie (klick!). Hach, ich liebe sie! Außerdem machen sich die Geschenkanhängerchen ganz wunderbar an meiner liebsten Verpackungsidee in diesem Jahr. Dieses knallermäßige Kartonhäuschen habe ich vor einiger Zeit bei Tiger gekauft. Leider gibt's sie nicht mehr und einen adäquaten Ersatz habe ich nirgendwo gefunden. Wer also irgendwo genau so ein Häuschen sichtet, darf mir sehr gern ein Zeichen geben :) Das Kartonhaus ist ganz weiß und ich habe es nachträglich mit Fensterchen aus Tafelfolie beklebt. Für wen dieses Geschenk ist, darf ich natürlich noch nicht verraten. Aber ich hoffe, es gefällt ihr/ihm genauso gut wie mir!

Was sind eure Weihnachtspost-, Geschenkanhänger- & Verpackungsideen für dieses Jahr?

Alles Liebe, eure Anne

P.s.: Wenn ihr auch eines der Kärtchen mit persönlicher Botschaft von mir haben möchtet, denkt unbedingt an das DIY-Give-away, das noch bis Sonntag läuft (klick!).




[Give away] Advent, Advent, ein DIY-Präsent & Zimtsterne

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Herrje, mein armer kleiner Blog wird mal wieder ganz schön vernachlässigt. Manchmal fühle ich mich wie eine Rabenmutter, die sich dem Neugeborenen mehr widmet als dem großen Geschwisterchen, allerdings übermannt mich angesichts dieser Ungerechtigkeit immer wieder das schlechte Gewissen. Mein "Neugeborenes" ist allerdings das Leben 1.0, das ich ja bekanntlich seid 24 Jahren führe, und diese unsäglich kurze Vorweihnachtszeit, in der man ja prinzipiell keine Zeit für gar nichts hat. Ihr merkt, der Vergleich hinkt ein wenig, aber ihr wisst ja, was ich meine :) Nichtsdestotrotz habe ich es immerhin geschafft, bereits Ende November 2 (in Worten Z-W-E-I) Weihnachtsgeschenke zu kaufen - angesichts jahrelanger Last-minute-Geschenke kurz vor knapp ist das wirklich eine überragende Leistung! Genau genommen habe ich sogar ein weiteres Geschenk bereits überreicht - genauer gesagt einen ganzen Geschenkekarton gefüllt mit einigen Leckereien aus meiner heimischen Küche.

Vor einiger Zeit lud Annette von Blick7 (klick!) nämlich zum DIY-Nikolauswichteln. Eine großartige Idee! Ich liebe es, Selbstgemachtes zu verschenken. Meist ergänze ich auch gekaufte Geschenke durch eine passende Kleinigkeit, die ich selber gemacht habe - ob in der Küche, an der Nähmaschine, mit dem Stift oder der Schere. Ich finde es schön, wenn jedes Präsent auch eine persönliche Note des Schenkenden trägt.  Und was soll ich euch sagen? - Annette wurde schließlich sogar meine Wichtelpartnerin. Natürlich habe ich mich da ganz besonders gefreut, dass ich sie im Vorfeld auf der Blogst 2014 kennen lernen durfte. Angesichts meiner Affinität zu allem, was man am Herd oder im Ofen zaubern kann, war schnell klar: Annette bekommt eine kleine Komposition aus meiner Küche. Also habe ich einige Kleinigkeiten zusammengestellt. Hier werde ich euch bis Weihnachten alle Komponenten nach und nach verraten. Den Anfang machen meine allerliebsten Weihnachtskekse - zauberhafte Zimtsterne.


Und weil ja nun Weihnachten bald vor der Türe steht und ich euch allen einfach mal "Danke!" sagen möchte für die vielen Klicks, Kommentare und Komplimente, verlose ich unter allen Kommentaren unter diesem Blogpost genau so ein Päckchen, wie es Annette von mir zu Nikolaus bekommen hat!

Teilnahmebedingungen

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich Sonntag, den 21. Dezember (damit das Päckchen nämlich noch pünktlich an Heiligabend unter eurem Weihnachtsbaum liegen kann). Teilnehmen kann jede natürliche Person mit Wohnsitz in Deutschland. Ihr müsst nicht unbedingt einen Blog haben. Wenn ihr anonym kommentiert, gebt nur bitte zusätzlich eine Email-Adresse mit an, unter der ich euch im Gewinnfall erreichen kann. Kommentare ohne Namen und Email-Adresse werden nicht berücksichtigt. Der Gewinner wird per Zufallswahl ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

1. Los: Ein Los im Lostopf erhaltet ihr durch euren Kommentar unter diesem Post (Kommentarfunktion in der Kopfleiste unterhalb des Posttitels).

2. Los: Jeder, der darüber hinaus den "Gefällt mir"-Button auf Chèvre Culinaires Facebookseite (klick!) drückt und mir so ein Däumchen da lässt, bekommt zusätzlich ein zweites Los und verdoppelt so seine Gewinnchancen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Follower auf Instagram (klick!).

3. Los: Wer diesen Link außerdem auf seinem Blog oder seiner Facebook- bzw. Instagramseite teilt (gern könnt ihr die letzten Bilder mitnehmen), erhält ein 3. Los und verdreifacht seine Gewinnchancen.

Alle Kommentare, die bis einschließlich Sonntag, den 21. Dezember, abgeben werden, hüpfen in den Lostopf. Wer weitere Lose durch die oben genannten Aktionen erhält, vermerkt dies bitte im Kommentar :)

Alles Liebe, eure Anne