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[Rezept] Fischstäbchen aus Alaska Seelachs Filet auf Ofengemüse mit Süßkartoffel Pommes (*Werbung)

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Alaska Seelachs - der meist verzehrte Fisch in Deutschland


Ihr Lieben, vor einiger Zeit habe ich euch doch von meinem Besuch auf der Internationalen Grünen Woche 2017 hier in Berlin bei den Genuine Alaska Pollock Producers (kurz: GAPP)* erzählt (klick!). Dort habt ihr auch alles über das Fanggebiet 67 und was den Fisch aus eben jenem so besonders macht, erfahren. Heute runde ich diesen kleinen Blick hinter die Kulissen der Alaska Seelachs Fischerei mit einem kleinen Rezept ab. Und nachdem ich mich im letzten Post so über die "Ich esse keinen Fisch außer Fischstäbchen"-Kommentatoren amüsiert habe, gibt's heute natürlich ein Rezept mit - wie sollte es anders sein - Fischstäbchen :) Und diesem Aggregatzustand als tiefgefrorenes Klötzchen in bröseliger Panade hat der Alaska-Seelachs es wohl auch zu verdanken, dass er der meist verzehrte Fisch in Deutschland ist. Ich habe Dr. Stephan Lück, deutscher Ernährungswissenschaftler und Experte für gesunde Ernährung mit Fisch, gefragt, wie sich das wohl erklären lässt?

"Der Alaska Seelachs ist ein Fisch, der sehr leicht verdaulich und sehr fettarm ist. Er ist vielseitig verwendbar war und somit findet der Verbraucher viele verschiedene Produkte im Verkauf. Der Fisch schmeckt sehr leicht und hat keine intensiven Fisch Geschmack. Somit wird der auch von Kindern aber auch von Erwachsenen, die sonst keinen Fisch gerne essen, akzeptiert. Mein Tipp ist, eine tiefgefrorene Fischfiletplatte selber langsam im Kühlschrank über mindestens einen Tag auf zu tauen, und dann langsam in einer Selbstgemachten Curry Sauce gar ziehen lassen und mit Natur Butter Reis und einem leckeren Salat genießen."



Fischstäbchen aus Alaska Seelachs Filet auf Ofengemüse mit Süßkartoffel Pommes


So wird's gemacht (2 Portionen):

12 Alaska Seelachs Fischstäbchen aus dem Fanggebiet 67
1 kleine Zucchini ∣ 1 Handvoll Datteltomaten ∣ 1 EL Olivenöl
1 Prise Salz ∣ 1 Prise Pfeffer ∣ 3 Zweige frischer Thymian
1 große Süßkartoffel ∣ 2 EL Speisestärke ∣ Olivenöl ∣ Remoulade

Ofen auf 200° C (Ober-/Unterhitze, oder 180°C Umluft) vorheizen. De Fischstäbchen nach Packungsanleitung zubereiten. Zunächst können das Ofengemüse und die Süßkartoffel Pommes vorbereitet werden. Die Zucchini und die Tomaten waschen, klein schneiden und auf einem Backblech verteilen. Mit Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern und den Thymian hinzugeben. Nun die Süßkartoffel schälen, in gleichmäßige Stifte schneiden und ca. 1 Stunde in einer Schale mit Wasser ruhen lassen. Anschließend die Pommes trocken tupfen und zusammen mit der Speisestärke in einem geschlossenen Gefrierbeutel ordentlich durchschütteln. Nun werden sie ebenfalls auf einem Backblech ausgelegt und mit dem Olivenöl bepinselt. Ofengemüse und Süßkartoffel Pommes werden im Ofen etwa 20 Minuten gebacken. Wenn ihr mögt, salzt die Pommes im Nachhinein. Fertig!

Tipp! Eine Remoulade ist aus einer Schalotten, zu gleichen Teilen Joghurt und  Salatmayonnaise, etwas Senf, Salz, Pfeffer, Schnittlauch und Petersilie im Handumdrehen selbst zusammengerührt.




Nach der Angabe des Fanggebiets muss man beim Einkauf übrigens etwas genauer schauen. Bei meinem Supermarkt fand sich die Bezeichnung auf der Lasche zum Öffnen der Fischstäbchen Verpackung. Das MSC Siegel hingegen ist sehr prominent auf der Vorderseite der Produktverpackungen platziert. Welche Bedeutung diese beiden Kennzeichnungen haben, erklärt Dr. Stephan Lück im vorherigen Post (klick!). Bei der Frage, wie oft man denn nun eigentlich Fisch in den eigenen Speiseplan integrieren sollte, weiß der Ernährungsexperte übrigens auch Rat: 
"Gerade der Seelachs enthält große Mengen an Jod, welches für uns wichtig ist zu Herstellung der wichtigen Schilddrüsenhormone. Des weiteren liefert Der Alaska Seelachs zwar wenig Fett, aber das Fett was er besitzt ist sehr hochwertig und liefert uns essenzielle, also lebensnotwendige Fettsäuren. Meine Empfehlung ist einmal pro Woche eine Fischmahlzeit, vor allem aus Seefisch, wie den Alaska Seelachs lecker zuzubereiten und zugenießen."

Alles Liebe
eure Anne
♥︎




*Werbung! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit den Genuine Alaska Pollock Producers (kurz: GAPP) entstanden und schließt sich an meinen Besuch auf der IGW 2017 an.  Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Vielen Dank für diese rundherum schöne Kooperation!
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[Interior] Probier's mal mit Gemütlichkeit & Elmas Home

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Ich finde es toll, wenn Menschen ungewöhnliche Wege gehen, eigene (Geschäfts-)Ideen in die Tat umsetzen oder sich für etwas ganz Eigenes engagieren. Und ich finde, so viel Mut sollte man unbedingt unterstützen. Als ich mich vor einiger Zeit als Fotografin selbstständig gemacht habe, hat es mich nämlich auch viel von genau diesem gekostet. Und ich war und bin sehr froh und dankbar, Menschen an meiner Seite zu haben, die mich auf diesem Weg unterstützten und es noch heute tun. Deshalb freue ich mich auch immer ganz besonders, wenn sich Menschen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis mit ihren Ideen Träume verwirklichen. Denn am Ende ist wahrscheinlich wirklich etwas an dem etwas abgegriffenen Sprichwort "Man bereut nur die Dinge, die man nicht getan hat" dran.




Die liebe Claudi vom Blog "do it but do it now" (klick!) kenne ich seit gut zwei Jahren über - wie sollte es anders sein - ein Netzwerk für Bloggerinnen aus Berlin. Neben ihren wirklich fantastischen Beiträgen über Wohnen, Kaffee und Tipps für die Hauptstadt, hat sie gemeinsam mit ihrem Freund das Label "Elmas Home" (klick!) gegründet. Die ursprüngliche Idee, das türkische Hammamtuch wohntauglich zu machen, haben sie mit einer XXL-Decke aus Baumwolle ganz toll umgesetzt. Und XXL ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen, Denn mit 240cm x 200cm ist die Decke wirklich sehr vielseitig einsetzbar und dabei im traditionellen Diamantmuster mit Fransen auch herrlich fotogen ;) Ob als Tagesdecke, Couchdecke, Sofaüberwurf oder Picknick- und Stranddecke lässt sich die Decke, die es zur Zeit übrigens in sieben Farben gibt, auch bis 40° C waschen. Zur Zeit wickle ich mich am liebsten abends in mein nachtblaues Exemplar ein, wenn ich mit dem Laptop auf dem Schoß eine Runde in meinem Schaukelstuhl vor mich hin schaukle :) Sobald sich der Frühling aber dazu entschließt, zu bleiben, werde ich sie wohl als Tagesdecke nutzen.

Liebe Claudi, ich wünsche euch ganz viel Erfolg mit "Elmas Home" und freue mich schon auf die neuen Designs. Vielen Dank, dass ich mir eine Decke in meiner Lieblingsfarbe aussuchen durfte - ich freue mich jeden Tag über sie!

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎



[Behind The Scenes] Hinter den Kulissen der Alaska Seelachs Fischerei* auf der Internationalen Grünen Woche (Werbung)

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Wisst ihr, über welchen Satz ich immer herzlich lachen kann? Es ist dieser schöne Klassiker: "Ich mag keinen Fisch! - Aber Fischstäbchen esse ich gern!" Ob Jung oder Alt, groß oder Klein, Mann oder Frau. Wann immer es um den Verzehr von Fisch geht, höre ich in bestimmt 80 % der Fälle diesen herrlichen Satz. Wenn das nicht mal Grund genug ist, den Fischstäbchen hinter die Fassade zu schauen ;) Und deshalb war ich auch gleich mit an Bord als die Anfrage ins Haus flatterte, ob ich nicht gern mal die Genuine Alaska Pollock Producers (kurz: GAPP)* auf der Internationalen Grünen Woche 2017 hier in Berlin besuchen und einen Blogbeitrag über des Deutschen meist verzehrten Fisch schreiben möchte.


Als nachhaltig zertifiziert - und das seit über 10 Jahren


Fisch steht bei mir bislang eigentlich nur auf dem Speiseplan, wenn ich ihn bei einem Ausflug an die See fangfrech auf den Teller bekomme. Ansonsten steht's um meine Fisch-Kentnisse eher spärlich. Umso mehr hat es mich gefreut, mehr über die Alaska-Seelachs-Fischerei in Alaska, die übrigens als die weltweit effektivste und nachhaltigste gilt, erfahren zu können und euch nun mit hinter die Kulissen nehmen zu dürfen. Der Alaska-Seelachs, von dem in diesem Beitrag die Rede sein wird, kommt übrigens aus dem Fanggebiet FAO 67. Laut GAPP erkenne man als Verbraucher deshalb den Alaska-Seelachs aus Alaska mit seiner ausgewiesenen Nachhaltigkeit am Fanggebiet FAO 67 (Nordostpazifik) im Kombination mit dem blauen MSC-Siegel auf der Verpackung. Das Siegel der Marine Stewardship Council (kurz: MSC) habt ihr ganz bestimmt schon einmal gesehen, es ist meist sehr prominent auf der Verpackung abgebildet. Nach der Angabe des Fanggebiets muss man schon etwas suchen. Wie sie aussieht und wie man sie findet, erzähle ich euch in nächster Zeit in einem zweiten Blogpost. Wie wichtig es ist, auf nachhaltigen Fischfang zu achten, weiß auch Dr. Stephan Lück, deutscher Ernährungswissenschaftler und Experte für gesunde Ernährung mit Fisch:

"Gerade beim Fischverzehr, beziehungsweise Fischeinkauf sollte man darauf achten, dass man eine Nachhaltigkeit bei dem Fang oder der Zucht von Fischen unterstützt. Dabei ist das MSC Siegel das absolute Minimum, was man als Verbraucher beachten sollte. Hier wird zumindest weitestgehend sichergestellt, dass sich Fischbestände erholen können und der Beifang beim Fisch nicht allzu hoch ist. Idealerweise wäre natürlich die Beachtung eines Biosiegels beim Fisch aus Fischzucht erstrebenswert. Dies haben wir beim Alaska Seelachs (Pollack) jedoch nicht. Hier muss man sich auf einen erfahrenen Fischereikonzern verlassen. Er sorgt dafür, dass er auch im eigenen Interesse die Fischbestände pflegt und eine bestandsschonende Fangtechnik anwendet."
Dr. Stephan Lück stand uns zusammen mit anderen Experten auf der IGW 2017 Rede und Antwort.



Am Foodtruck gab's Alaska-Seelachs-Burger und Filet mit Kräuterkruste.

Müssen wir uns Sorgen um Gifte in Meeresfisch machen?


Außerdem fragte ich Dr. Stephan Lück auch nach der Sorge um Biozide, Schwermetalle und andere Industriegifte in Meeresfisch - und ob sie bei Alaska-Seelachs auf dem Fanggebiet 67 unbegründet seien:

"Die Sorge vieler Verbraucher kann ich durchaus verstehen. Immer wieder kommt es vor, dass im Fischfleisch besonders aus der Ostsee oder Nordsee Rückstände von gesundheitsschädlichen Stoffen zu finden sind. Dafür sind wir natürlich alle selbstverantwortlich, da wir einfach viel zu sorglos mit dem Einsatz von Pestiziden, Industrie- und Haushaltsabfall umgehen. Vor allen Dingen der Plastikkonsum auf der ganzen Welt führt zu einer starken Belastung der Meere mit Fahrdienstpartikeln, die auch den Tieren nicht gut tut. Das Fang Gebiet 67 hat das große Glück, dass es in einem Meer liegt, dass noch weit weg liegt von den Strömungen, die die Gifte mit sich tragen. Das ist leider nur ein schwacher Trost, aber man kann sagen, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Fische aus dem Fang Gebiet 67 diesbezüglich als sehr sauber und unbelastet gelten."
Marc Wells erklärt den Fischfang des Alaska-Seelachs aus Fanggebiet 67 anhand einer Grafik.


Alaska-Seelachs-Filet mit Kräutersoße: Naturbelassenes Alaska-Seelachs-Filet aus Fanggebiet FAO 67 (single-frozen) mit Kräuterbutter-Soße, Couscous und Granatapfelkernen.



Qualitativ hochwertiger Fisch aus dem Fanggebiet 67


Sehr interessant ist auch, was laut Dr. Stephan Lück den Alaska-Seelachs aus dem Fanggebiet 67 so besonders:

"Der Fischereikonzern GAPP hat die Möglichkeit, mit Industriefangschiffen den gefangenen Seelachs sofort zu filetieren und mit einem effizienten Schock-Gefrierverfahren in sehr schneller Zeit auf Tiefsttemperaturen einzugefrieren. Dies ist sehr wertvoll, da aus Ernährungsphysiologischer und technologischer Sicht das Fleisch des Seelachses kaum an Qualität verliert. Durch dieses once-frozen Prinzip werden die Zellstrukturen und somit das Gewebe nicht so stört, es kommt zu keinen Farb- und Geschmacksveränderungen und das Fischfleisch bleibt saftig. Im weiteren Verarbeitungsverfahren in den Unternehmen, die Fischstäbchen oder andere Produkte herstellen, kann durch eine schonende und qualitativ hochwertige Weiterverarbeitung diese Qualität bis zum Verbraucher eingehalten werden. In anderen Fanggebieten ist es oft so, dass es solche Industriefangschiffe nicht gibt, die dieses Prinzip durchführen können. Hier wird der Fisch im Ganzen tiefgefroren und muss dann im Hafen zum Filetieren noch einmal aufgetaut werden. Anschließend erfolgt dann wieder ein Schockgefrieren und somit sprechen wir hier von einem twice-frozen Verfahren. In vielen Studien wurde gezeigt, dass wenn man Fischfleisch mehrmals einfriert und auftaut, die Qualität des Fleisches extrem darunter leidet. Der Verbraucher erkennt dies daran, dass beim Garen des Fleisches viel Wasser austritt, eine Farb- und Geschmacksveränderung stattgefunden hat und das Fleisch nicht mehr saftig und frisch schmeckt. Somit kann man grundsätzlich sagen, dass der Verbraucher eine hohe Qualität erfährt, wenn er sich darauf verlässt, dass er das Fischfleisch aus dem Fang Gebiet 67 kauft."

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎






*Werbung! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit den Genuine Alaska Pollock Producers (kurz: GAPP) entstanden. Ich wurde zu einem Besuch auf der Internationalen Grünen Woche 2017 eingeladen. Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Vielen Dank für die schönen Eindrücke, die Offenheit und zahlreichen Informationen rund um den Alaska Seelachs!