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[Rezept] Aguají (Rustikale Dominikanische Kochbananen-Suppe) - Entdeckungsreise in die Dominikanische Republik

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Kommt mit mir auf kulinarische Entdeckungsreise


Ihr Lieben, heute nehme ich euch mit auf meine ganz persönliche kulinarische Entdeckungsreise in die Dominikanische Republik. Denn in diesem Jahr bin ich Teil eines ganz wunderbaren Blogger-Projekts. Ingesamt 49 Blogger kochen sich rund um die Welt. Und dabei geht's zum Beispiel mit der lieben Tina nach Syrien (klick!), mit Carina nach Kirgistan (klick!) oder wie Tanja auf dem letzten Stop nach Ägypten (klick!). Ihr seht also - ein wirklich spannendes Projekt und ich freue mich, dieses Jahr ein Teil davon zu sein! Auf meiner Suche nach typisch dominikanischen Rezepten bin ich auf den Blog "Aunt Clara's Kitchen", hinter dem steckt Clara, die in Punta Cana lebt, und habe mich schlagartig verliebt. Einziges Problem: nun stand ich vor einer viel zu großen Auswahl dominikanischer Rezepte und hatte die berüchtigte Qual der Wahl. Schließlich habe ich mich für eine rustikale dominikanische Kochbananen Suppe entschieden - laut Clara übrigens ein Geheimrezept gegen Hangover ;) Ich war schon lange neugierig darauf, wie sich Kochbananen verarbeiten lassen und nun habe ich es endlich ausprobiert. Lasst euch nicht von der doch gnadenlos rustikalen Optik der Suppe abschrecken.



Aguají - Rustikale Dominikanische Kochbananen-Suppe


Und so wird's gemacht:

3 grüne Kochbananen  ∣ 3 EL Erdnussöl (Mais, Erdnuss oder Soja)∣ 2,5 l Wasser ∣
6 Knoblauchzehen ∣ 1 Stange Lauch ∣ 1 EL Koriandergrün ∣ 10 Pimentkörner
 (wenn zu bekommen) 4 Blätter langer Koriander ∣ Salz ∣ Pfeffer ∣ Oregano

Zunächst werden die grünen Kochbananen geschält und mit dem Erdnussöl bestrichen. Nun wickelt ihr sie in Alufolie und backt sie auf mittlerer Schiene bei 250° C für 35 Minuten. Anschließend die Bananen vorsichtig aus der Alufolie befreien, und zerdrücken (mit Hilfe eines Mörsers und eines Stößels). Nun 2 Liter Wasser zusammen mit dem gehackten Knoblauch, dem in Ringe geschnittenen Lauch, dem gehackten Koriandergrün, den Pimentkörnern, einer Prise Oregano und Pfeffer aufkochen. Bei mittlerer Hitze für 15 Minuten köcheln lassen und wenn nötig, von Zeit zu Zeit etwas Wasser nachgeben, um das gleiche Maß an Flüssigkeit zu halten. Anschließend die Kochbananen hinzugeben und für weitere 10 Minuten köcheln lassen. Schließlich mit Salz abschmecken. Fertig!


Tipp: Kochbananen gibt es hierzulande zum Beispiel in fast jedem afrikanischen Lebensmittelgeschäft. In Berlin ist es nicht allzu schwer, einen afrikanischen Laden aufzutun. In anderen Regionen könnt ihr es aber auch ruhig mal in einem gut sortierten Supermarkt versuchen. Ich habe sie zum Beispiel auch schonmal im großen Kaufland gefunden. Oder auch mal auf dem Wochenmarkt, vielleicht habt ihr ja Glück. Durch die handelsüblichen Bananen lässt sich die Kochbanane nämlich leider nicht so leicht ersetzen. Im Gegensatz zu ihrer kleinen Schwester, ist die Kochbanane kein Obst sondern ein Gemüse. Die Konsistenz ist viel fester und nach dem Kochen ähnelt sie mehr einer Kartoffel als einer Banane. Würde man also die Aguají einfach mit herkömmlichen Bananen zubereiten, hätte man allerfeinsten Fruchtmatsch.


Und nun verabschiede ich mich mit einem "hasta luego" ins Wochenende. Vorher werde ich aber noch ein bisschen in den dominikanischen Rezepten auf Claras Blog stöbern, denn die Dominikanische Küche hat nicht jetzt neugierig gemacht. Ohne die Kulinarische Entdeckungsreise hätte ich mich sicher nicht so bald Kochbananen und Co. gewidmet. Weiter geht's auf unserer Reise übrigens mit Caro nach Singapur. Ich bin schon gespannt, was sie zaubern wird!

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎



[Rezept] Dinkel Vollkorn Brot mit Rosa Pfefferbeeren + Landhaus Küche und Messertest mit Tchibo* (Werbung)

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High Carb, High Five - Wer braucht schon einen Brotbackautomaten?


Ich bin ja ein ziemlich großer Fan von Brot. High Carb, High Five! :) Ich habe ja manchmal den dringenden Verdacht, dass die Schmackhaftigkeit von Lebensmitteln mitunter exponentiell zum Anteil der darin enthaltenen Kohlenhydrate steigt. Anders kann ich mir die allgemeine Begeisterung für Pizza, Pasta und Co. nicht erklären. Na mein persönliches Kohlenhydrat-Armageddon ist jedenfalls Brot. Am liebsten frisch aus dem Ofen. Am liebsten Dinkel Vollkorn. Am liebsten mit gesalzener Butter. Insofern also auch noch High Carb, High Fat, High Five. Man gönnt sich ja sonst nichts. Thihi! Dieser Post widmet sich jedenfalls einem Rezept für ein ziemlich zauberhaftes Dinkel Vollkorn Brot mit rosa Pfefferbeeren. Und obendrein mit dem Dilemma, dass man frisches Brot so selten ordentlich schneiden kann und es stattdessen immer aussieht wie gerupft.

Das Rezept - Dinkel Vollkorn Brot mit rosa Pfefferbeeren



Und so wird's gemacht:

500 g Dinkel Vollkorn Mehl ∣ 2 TL grob geschrotetes Meersalz
400 ml Buttermilch ∣ 1/2 Würfel frische Hefe ∣ 25 g rosa Pfefferbeeren 

Zunächst wird die Buttermilch vorsichtig erwärmt und anschließend der halbe Hefewürfel darin aufgelöst. Anschließend das Mehl, Salz und die Pfefferbeeren in die Silikon Brotbackschale* (klick!) geben, mischen, in der Mitte eine Mulde formen und das  Buttermilch-Hefe-Gemisch hineingeben. Nun in der Schale gut durchkneten (beispielsweise mit den Knethaken des Handrührers oder mit den Händen), zu einer Kugel formen und in der Schale mit einem Tuch zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 150°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Nun die Brotbackschale verschließen und auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten backen. Fertig!

Auf Messers Schneide - eine kleine Revolution in meiner Küche


Ach ja, die Messer und ich. Seit ich als Studentin von zu Hause auszog, haben die alten und ausrangierten Messer meiner Verwandtschaft in meinen heimischen Küchenschubladen ihren zweiten Frühling erlebt. Damit konnte ich bislang auch immer prima leben. Zum Schälen benutze ich sowieso prinzipiell einen Sparschäler, Gemüseschnibbelei ersetzte mir eben zeitweise auch mal das Fitnessstudio und Fleisch esse ich ja ohne hin so selten, dass ich auch nie in die Verlegenheit des Tranchierens kam. Man darf es ja eigentlich gar niemandem erzählen. Im Gegenteil wurden meinen Fingern so richtig scharfe Messer das ein ums andere Mal zum Verhängnis. Ich bin nahezu prädestiniert dafür, mir mit scharfem Schneidegerät in den Finger zu säbeln. Am besten klappt das mit Ansage: "Vorsicht, die Messer sind sch..." und in dem Moment kommt schon das "Autsch!" meinerseits. Meine neuen Messer von Tchibo* schaffen da Abhilfe.


Der erste Unterschied zu meinen stumpfen Schneidewerkzeugen liegt auf... nein... in der Hand ;) Die Messer haben nämlich ein ordentliches Eigengewicht. Außerdem ist der Übergang zwischen dem ziemlich ergonomischen Messergriff und der ziemlich, ziemlich scharfen Klinge wie ein Handschutz geformt. Das verhindert das Abrutschen und verteilt das Gewicht hübsch gleichmäßig. Da ich nun wahrlich keine japanische Messer-Künstlerin bin, fällt mein Urteil zum Schärfegrad der Klinge auch eher laienhaft aus: scharf, schärfer, am schärfsten! Laut Produktbeschreibung kann man das aber auch fachmännischer ausdrücken: "Der präzise und gleichmäßige Abzug von der Spitze bis zum Kropf sorgt für beste, lange haltende Schärfe." So sieht's nämlich aus!
v.l.: Servierwagen (klick!) / Gewürzmühle (klick!) / Chefmesser (klick!) / Geschirrtücher (klick!) / Obstkisten (klick!)

Auf diese schöne Kooperation mit Tchibo* habe ich mich wirklich sehr gefreut, denn nicht nur die scharfen Messer sind spitze, sondern auch die neue Themenwelt "Landhausküche" (klick!). Übrigens gibt es auch auf der Seite von Tchibo* allerlei Tipps zum Brotbacken, Frischhalten und einige leckere Brotrezepte zu entdecken (klick!).

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎


P.s.: Ich habe mich übrigens noch nicht ein einziges Mal mit meinen neuen Messern geschnitten :D


*Werbung! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Tchibo entstanden. Tchibo hat mir freundlicherweise die abgebildeten Produkte zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Die Produktbilder in der Collage sind Eigentum des Unternehmens. Vielen Dank für die schöne Zusammenarbeit!