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[Rezept] Ein sommerlicher Gurkensalat mit gelben Tomaten, Pistazien & Kamillenblüten (vegan, laktosefrei, glutenfrei)

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Ihr Lieben, ich habe meinem kleinen Blog in den letzten zwei Wochen einfach mal ein bisschen Hitzefrei gegönnt, Sommerferien quasi. Bei bis zu 35 °C wären dem Laptop am Ende noch die Platinen weggeschmolzen - thihi. Die regenreichen kühleren Tage habe ich mit allerhand Organisatorischem im Leben 1.0 verbracht. Über ein größeres Projekt werde ich euch schon ganz bald mehr erzählen können :) Heute melde ich mich nun aber mit einem Rezept aus dem Hitzefrei zurück. Mit einem Rezept, das absolut und 100%ig hitzetauglich ist, versprochen! Es gibt Gurkensalat! Wer nun aber an Gurkenscheiben, Essig oder Joghurt und Dill denkt, der hat weit gefehlt. Stattdessen gibt's eine herrlich frische Variante aus Minigurkenstreifen, gelben Tomaten, Pistazien und Kamillenblüten. Genau das richtige für heiße Sommertage, wenn jeder Handschlag in der Küche eigentlich schon zu viel und der Herd in die Sommerferien verabschiedet ist :)

Mit Minigurke meine ich nicht die mexikanische Minigurke, die in etwa so aussieht (klick!), sondern die Miniversion der handelsüblichen Schlangengurke. Wer sich jetzt so denkt 'Bitte was? Schlangengurke?' darf sich mit Monsieur zusammentun. Seine Reaktion auf diesen Begriff war eine Mischung aus lautstarkem Gelächter und ungläubigem Schnauben. Nennen wir das Kind also einfach beim Namen: Minigurke bezeichnet in diesem Fall die kleine Version einer null-acht-fünfzehn Salatgurke. Wer mag, kann natürlich auch ein ausgewachsenes Exemplar selbiger zur Hand nehmen :)
Kamillenblüten sind wirklich wunderbare Wildkräuter, die man als erfahrener Kräuterkundler noch bis Ende August prima sammeln (die zum Verwechseln ähnliche Magerite hat übrigens nicht den typischen Kamillengeruch) oder im Biomarkt kaufen kann, die getrockneten Blüten gibt's zum Beispiel in Apotheken oder Reformhäusern.

Und so wird's gemacht:



Habt ihr Wildkräuter oder Blüten, die ihr gern mal in der Küche verwendet? Ich liebe es ja zum Beispiel auch, Lavendel zu verarbeiten. Kamilleblüten waren einfach mal ein kleines Experiment und ich finde, sie passen prima in einen sommerlichen Salat. Auch bei den frische Blüten schmeckt der typische Kamillegeschmack, den man vom klassisch aufgebrühten Tee kennt, durch. Kamillentee ist mir übrigens ein furchtbarer Graus, weil er mich unweigerlich an Magen-Darm-Infekte aus Kindertagen erinnert ;) Geht's euch genauso?

Habt einen schönen Sonntag, meine Lieben!

Alles Liebe,
eure Anne


[Rezept + Produkttest*] Sommerlicher Smoothie aus Maracuja, Honigmelone & Mandelmilch (vegan, laktose- & glutenfrei)

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Heute habe ich euch das Rezept für einen herrlich sommerlichen Smoothie aus den drei großen "Ms" mitgebracht - Melone, Maracuja, Mandelmilch. Yummy! Außerdem erzähle ich euch ein bisschen mehr über das Gerät, in dem das Ganze fröhlich vor sich hin pürierte. Ich durfte nämlich den neuen Personal Blender S30 von Vitamix* (klick!) testen.
Doch beginnen wir von vorn! :) Vor einiger Zeit flatterte eine Einladung zu einem Vitamix Workshop in Hamburg ins Haus, bei dem der neue Blender vorgestellt und allerhand Köstliches mit Superfoods gezaubert werden sollte. Also packte ich meine Kamera ein, setzte mich morgens in den ICE und stattete meiner Herzens-Hansestadt einen kleinen Besuch ab. Über den Dächern Hamburgs und mit einem wunderbaren Blick über das Karolinenviertel trafen wir uns in der "Sturmfreien Bude" - einer großartigen lichtdurchfluteten Location. Nach einer kleinen Runde Yoga zur allgemeinen Entspannung begannen die Mädels von Vitamix, uns alles Wissenswerte rund um den leistungsstarken Blender vorzustellen. Nach dieser theoretischen Einführung durften wir dann selber ran. Was für ein Spaß!

Liora Bels führt in eine gesunde Ernährung ein - ohne großen Zeitaufwand.


Unter der Anleitung der zauberhaften Liora Bels - Health Food Chef, zertifizierte Ernährungsexpertin und Food & Style Consultant - wurden allerlei köstliche und gesunde Smoothies & Dips aus frischen Lebensmitteln und Superfoods gemixt. In einer kurzen Einführung erzählte uns Liora ein wenig von ihrem persönlichen Ernährungs- und Lebensstil, der sich um Vollwertigkeit und qualitativ hochwertige Nahrungsmittel dreht. Es war besonders schön zu sehen, dass sie nicht nur über die Leidenschaft für frische, unbehandelte Zutaten aus biologischem Anbau spricht, sondern sie lebt und liebt. Mit ihrer sympathischen und vergnügten Art hat sie uns einen wunderbaren Tag beschert. Unter den gemixten Smoothie-Köstlichkeiten des Tages waren zum Beispiel dieser knallerköstliche Mango Goodness Smoothie (klick!) mit dem Superfood Chlorella und dieser Banana Bliss (klick!), den ich trotz sonst zwiespältigem Verhältnis zur Banane absolut großartig fand. Glücklicherweise hatte ich das Frühstück ausfallen lassen ;) Im Anschluss an das gemeinsame Wirbeln an den Blendern wurde nämlich noch ein mehr als üppiges Lunchbuffet aufgefahren.

Links: Für all unsere leckeren Mix-Kreationen standen uns zahlreiche frische und gesunde Zutaten zur Verfügung.
Rechts: Tomaten-Basilikum-Cashew-Dip in the making - und ein Dankeschön an Liora für die fotogensten Hände ;)

Smoothie aus Maracuja, Honigmelone und Mandelmilch (vegan, laktose- & glutenfrei)


Ich habe euch heute ein Rezept mitgebracht, das ich nach dem Workshop in der heimischen Küche ausgetüftelt habe. Es ist sommerlich frisch, vegan, laktosefrei und glutenfrei. Die ganze Süße des Smoothies liefert die Honigmelone, da bedarf es keinerlei Zuckerzusätze. Wenn ihr keine Mandelmilch aus dem Supermarkt benutzen wollt, kommt hier schnell noch vorab das easy-peasy-Rezept für hausgemachte Mandelmilch:


200 g Mandeln (blanchiert) ∣ Wasser zum Einweichen ∣ 1 l kochendes Wasser

Zunächst werden die Mandeln in gefiltertem Wasser über Nacht gut 10 Stunden eingeweicht. Anschließend sollten sie gründlich gespült und zusammen mit 1 l kochendem Wasser im großen Behälter des Vitamix (oder in einem anderen sehr leistungsstarken Standmixer) püriert. Schließlich passiert ihr die Flüssigkeit durch ein sehr feines Stofftuch, wringt es am Ende nochmals aus. Fertig! Ein guter Tipp: die getrockneten Überbleibsel aus dem Tuch können prima als glutenfreies Mehl verwendet werden.


Nun aber zu meinen Erfahrungen mit dem Blender S30 von Vitamix*. Gleich eines vorneweg: ich habe nicht zahllose Vergleichsmöglichkeiten, das heißt, zur Leistung und Handhabung im Vergleich zu anderen Blendern kann ich wenig sagen. Daher versteht diese Produktvorstellung bitte als subjektiven Praxistest :)

Der Personal Blender S30 von Vitamix* im Text


Zunächst einige Worte zum Gerät selbst und zum Lieferumfang (alles auch nachzulesen auf der Homepage von Vitamix klick!). Der Blender hat mit den Behältern Maße von etwa 21x15x37 bzw. 39,4 cm, die Klingen sind aus lasergeschnittenem Edelstahl und das Gerät hat eine Leistung von 800-950 Watt bei 220-240 Volt. Im Lieferumfang sind der Motorblock, zwei 0.6-Liter-Mix & Go-Behälter (samt Flip-Top-Deckel), ein 1,2-Liter-Behälter (samt Deckel mit abnehmbarer Verschlusskappe), ein Kochbuch, ein Stößel und eine S-Series Klingenbasis enthalten. Der Zusammenbau des Geräts ist wirklich denkbar einfach. Sehr angenehm ist außerdem, dass das Gefäßelement mit dem kleinen Becher insgesamt nur aus zwei Teilen besteht (zählt man den Dichtungsgummi mit, dann sind es drei Teile) und mit dem großen Behälter aus insgesamt drei Teilen (mit Dichtungsgummi aus vier) zusammengesetzt ist. Bei einigen anderen Standmixern besteht dieses Element gern auch mal aus fünf bis sechs Teilen und mir ist es schon passiert, dass ich beim Zusammenbau etwas vergessen oder falsch montiert hatte ;) Natürlich erleichtert das auch die Reinigung. Hierfür haben uns die Mädels von Vitamix eine elegante Lösung gezeigt: Behälter heiß ausspülen, mit Wasser füllen, einen Tropfen Spülmittel hinein und ab damit auf die Station, Gerät einschalten, einige Zeit laufen lassen, herunter nehmen und den Vorgang mit klarem Wasser wiederholen. Fertig! Für Abwaschmuffel wie mich ein wahrer Segen :D Ansonsten sind die Einzelteile (außer des Motorblocks und des Dichtungsgummis) aber auch spülmaschinenfest.

Links: Der Vitamix Blender mit einem der zwei im Lieferumfang enthaltenen 0,6 Liter Mix & Go Behälter.
Rechts: Liora mixt einen Dip im 1,2-Liter-Behälter und nutzt den Stößel, um die Zutaten nachzuschieben. 


Für alle Farbästheten: Das Gerät gibt's in acht verschiedenen Ausführungen. Wem schwarz also zu langweilig ist, könnte sich auch für Azurblau oder Apfelgrün entscheiden. Mein persönlicher Favorit wäre ja die weiße Variante oder die im Edelstahlook. Darüber hinaus ist der Personal Blender wirklich sehr leistungsfähig und vielseitig einsetzbar. Besonders praktisch finde ich die beiden Mix & Go Behälter, die man nach dem Mixen mit einem Flip-Top-Deckel verschließen kann. So kann man nämlich den Smoothie, das Salatdressing, den Dip, die Suppe oder was auch immer man im Blender gezaubert hat, ganz easy peasy im Kühlschrank lagern und auch am nächsten Tag nochmal verwenden. Außerdem kann man den Behälter natürlich auch prima für unterwegs mitnehmen - sagt ja schon die Produktbezeichnung ;) Ein kleines Manko, das man wohl aber bei dieser Leistungsfähigkeit einfach in Kauf nehmen muss, ist die Lautstärke des Geräts. Auf höchster Stufe macht der Blender - und das hat er mit den Standmixern, die ich bislang benutzt habe gemein - nach meinem Eindruck doch schon ganz schön Lärm, frühmorgendlichen und spätnächtliches Mixen in einer Mietwohnung würde ich vielleicht lieber lassen ;) Außerdem empfehle ich euch, beim Abschrauben der Klingenbasis vom kleinen Mixbehälter ein wenig vorsichtig zu sein. Mir ist es mehrfach passiert, dass sich bei zügigem Öffnen etwas von der Flüssigkeit im Innern über mich ergoss. Da war ich wohl wieder zu ungeduldig. Wahrscheinlich muss man den Druck, der sich während des Pürierens aufbaut, langsam entweichen lassen. Natürlich ist auch der Preis von 499,00 € bis 549,00 € nicht wegzudiskutieren und sicher muss Jede_r für sich selbst entscheiden, ob einem ein Personal Blender das persönlich wert ist. Jedoch gibt Vitamix wie für all seine Produkte ein Qualitätsversprechen und gewährt daher 7 Jahre Garantie für alle Produktelemente, Leistung, Arbeit und Portokosten.

Alles in allem ist der neue Personal Blender S30 von Vitamix für mich ein 1A Standmixer, der leistungsstark und dabei so vielseitig einsetzbar ist. Bevor das Testgerät wieder zurück geht, will ich unbedingt noch ein Eis ausprobiere. Darüber berichte ich euch dann natürlich auch auf dem Blog :)

Alles Liebe,
eure Anne


*Werbung! Der Personal Blender S30 wurde mir nach dem Workshop für eine vierwöchige Testphase kostenlos von Vitamix zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Ein herzlicher Dank gilt der Klenk & Hoursch AG sowie den Mädels von Vitamix für die tolle Organisation eines wunderbaren Events! Alle Bilder (auch die des Blenders) in diesem Beitrag sind mein Eigentum.

[Rezept] Veganer Mandel-Salbei-Dip mit Zitrone für Artischocken (laktosefrei & glutenfrei)

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Heute berichte ich euch von einer kleinen kulinarischen Premiere im Hause Chèvre Culinaire - ich habe mich an eine Artischocke gewagt. An eine ganze (!) Artischocke! Ja genau, dieses blumenähnliche Gewächs, das einem manchmal in der Auslage des Gemüsehändlers begegnet. Nette Anekdote: als ich vergangene Woche an der Kasse wartete, um meine Artischocken zu bezahlen, stand ein netter älterer Herr vor mir. Immer wieder wanderte sein Blick interessiert zu meinem Blütengemüse. Irgendwann schien ihn die Neugier zu überwältigen und er fragte: "Ja sagen Sie, junges Fräulein, sind das diese Artischollen?" Mal abgesehen davon, dass mich seit meiner Mama in Jugendtagen niemand mehr junges Fräulein genannt hat, musste ich auch ziemlich arg schmunzeln. Artischollen - süß! "Ja genau, das sind Artischocken!", antwortete ich also. "Die wollte man mir neulich beim Italiener auch andrehen", kam zurück. "Auf der Pizza, ja?", erkundigte ich mich. "Nein", entgegnete der gute Mann, "als Gemüse." Hätte er das Angebot seines italienischen Kellners mal angenommen, die distelartigen Knospen sind mit dem passenden Dip nämlich nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch supergesund.

Wie man eine Artischocke zubereitet und verzehrt, erfahrt ihr heute von mir allerdings an anderer Stelle. Dieser Beitrag entstand nämlich für den Saisonkalender meiner lieben Lixie (klick!). Sie hat ein ganz wunderbares Projekt ins Leben gerufen, bei dem sie innerhalb eines Jahres zusammen mit vielen anderen Bloggern saisonale Obst- und Gemüsesorten vorstellt. Heute darf ich den Anfang machen und diese tolle Gastbloggerreihe eröffnen. Meinen Beitrag bei Photolixious findet ihr hier:


Der veganen Mandel-Salbei-Dip mit Zitrone, der obendrein auch laktose- und glutenfrei ist, passt ganz wunderbar zum zarten Fleisch der Artischockenblätter und ist bei diesem heißen Wetter eine wunderbar frische Ergänzung zur Artischocke als Vorspeise.

Und so wird's gemacht:

So ihr Lieben, ich werde mich dann wieder mal diesen tropischen Temperaturen hingeben. 38°C lassen mich das erste Wochenende seit langem mal ganz ohne Fotoshooting verbringen. So schön unsere Dachgeschosswohnung auch ist, im Sommer verwandelt sie sich in unsere ganz persönliche finnische Sauna. 38°C Außentemperatur, 48°C Innentemperatur. Ich habe neulich einen herrlichen Spruch bei Facebook gesehen, der prima zu unserer Wohnung passt:

"Also ich will mich ja wirklich nicht über die Hitze in unserer Wohnung beklagen, aber eben waren zwei Hobbits da und haben einen Ring rein geworfen!" - Unknown. :D

Alles Liebe & lasst es euch nicht zu heiß werden,
eure Anne