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In der Weihnachtsbäckerei - Lebkuchen Eiskristalle

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Heute habe ich ein Erfolgserlebnis für euch - die verpatzten Pannenplätzchen von neulich musste ich ja irgendwie wieder gut machen :)
Nun also diese formschönen Lebkuchen Eiskristalle. Mjammi! Hier ist zwar auch nicht alles glatt gegangen, aber dass derart filigrane Plätzchen leicht mal reißen oder brechen kann man mir persönlich nun wirklich nicht vorwerfen *hust*. Einige Flöckchen sind aber in ihrer ganzen Pracht und Schönheit erhalten geblieben und zwei durften sich deshalb für das Shooting herausputzen. Ästhetisch ansprechend räkeln sie sich auf den traumhaften SKURAR Dekoschalen vom blaugelben Lieblingsschweden (die ich in rot übrigens auch umwerfend fände... nur so als Anregung für die Produktentwickler).


Wir brauchen neben ca. 2 Stunden Geduld:

5 EL Karamelsirup
1 Eigelb L
200 g Mehl
1 TL Backpulver
5 EL Kakaopulver
1 EL Zimt
1/2 Beutelchen Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
75 g kalte Butter in Würfeln
75 g brauner Rohrzucker
50 g gemahlene Mandeln


Zunächst müssen Sirup und Eigelb in einer kleinen Schüssel separat gut verrührt werden. Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt, Lebkuchengewürz und Salz in eine Schüssel sieben und mit der Butter ordentlich mischen. Anschließend den Zucker und die Mandeln mit den Knethaken des Handrührgeräts untermischen. Schließlich das Sirup/Eigelb-Gemisch mit in den Teig einkneten. Sobald ein zusammenhängender Teig entsteht, alles nochmals mit den Händen durchkneten und aus der Schüssel nehmen. Den Teig in zwei Teile teilen, jeweils zu einer flachen Scheibe drücken und in Klarsichtfolie verpackt 2 Stunden im Kühlschrank parken.


Den Backofen auf 170° C vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die gewünschte Form ausstechen. Die ausgestochenen Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Alles auf mittlerer Schiene 10-12 Minuten backen. Vor dem Verzieren gut auskühlen lassen. Ich habe die Lebkuchen mit Zuckerguss überzogen und in kleinen weißen und goldenen Zuckerperlen gewälzt. Fertig! Diese dekorativen Keksteilchen eignen sich auch wunderbar als süßes Geschenk oder Mitbringsel. Man kann sie zum Beispiel in kleinen Cellophantütchen oder auch in die Cookieschachteln (klick!) aus einem vergangenen Post verpacken.


Diese tolle Eiskristallform ist übrigens einer meiner liebsten Plätzchenausstecher. Ich muss gestehen, dass ich eine kleine Sammelleidenschaft für diese Metalldinger hege. Das Schneeflöckchen habe ich vergangenes Weihnachten geschenkt bekommen. Es versteht sich wunderbar mit seinen silbernen Gesellen und wird in der diesjährigen Adventszeit garantiert nochmal zum Einsatz kommen! Habt ihr auch so ein Lieblingsförmchen?

Alles Liebe, eure Anne

Winterlicher Vitaminschock: Granatapfeldrink

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Eines gleich vorweg: heute bewegen wir uns in der Sparte schlicht&ergreifend. Nicht nur das Rezept besticht durch seine vornehme Zurückhaltung, sondern auch die Bilder sollen mit einer lässigen Schlichtheit daher kommen. Als kreativer Kopf und passionierte Ausprobiererin sind bei mir ja generell alle Fotoarbeiten Versuche. Getreu dem Versuch-und-Irrtum-Prinzips.



























Wir brauchen:

zwei Granatäpfel
1 EL Zucker
Saft 1/2 Zitrone
100 ml Mineralwasser
2 EL Holunderblütensirup

Den Saft der Granatäpfel mit den übrigen Zutaten mischen. Fertig! Soviel zum Thema schlicht&ergreifend. Knapper war ein Rezept wahrscheinlich nie. Nur eines ist noch hinzuzufügen: Wer mag, kann das Mineralwasser natürlich auch durch alkoholisches Prickelwasser ersetzen.


Ich bin ja eigentlich nur ein echter Fan von Granatäpfeln, wenn ich Urlaub im mittleren Asien (dem Hauptverbreitungsgebiet) mache. Das hat mehrerlei Gründe. Zum einen schmeckt mir die farbenfrohe Frucht in passendem Ambiente irgendwie besser. Und zum anderen spare ich mir gern die Ferkelei des lästigen Kernepuhlens oder -pressens. Tatsächlich sahen meine Küche und ich nach der Herstellung dieses Drinks mal wieder aus wie nach akutem Masernbefall. Beim abendlichen Badbesuch entdeckte ich wirklich noch einen kleinen roten Punkt am rechten Ohrläppchen - kein Witz! Entweder stelle ich mich einfach zu doof ungeschickt an oder es liegt wirklich an den Eigenschaften der kleinen garstigen Kerne. Wie auch immer. Der Drink ist toll, schmeckt köstlich, ist unendlich gesund, soll zahlreiche Heilwirkungen haben und war den Aufwand wert. Was sind eure Lieblingsrezepte zum Thema Granatapfel?

Alles Liebe, eure Anne

Pleiten, Pech und Pannen - Orangenmandelspekulatius

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Ursprünglich sollte das mal ein Lieblingsstück-Post werden... ursprünglich! Denn wie das manchmal im Leben so ist: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Tatsächlich kann einem ein fieses kleines Kerlchen namens dummer Zufall eins-fix-drei einen Strich durch jede noch so schön vorbereitete Postidee machen. So geschehen vor einigen Tagen im Zusammenhang mit dem ersten vorweihnachtlichen Backvorhaben!

Auf dem Plan standen köstliche Orangenmandelspekulatius. So viel sei verraten: die Kekse an sich sind gar nicht so schlecht geworden und schmecken gut :)
In Verbindung mit diesen kleinen Köstlichkeiten wollte ich euch eigentlich die grandiosen Cookiestempel vorstellen, die ich vor einiger Zeit von meiner liebsten Lieblingspatentante geschenkt bekommen hatte.

Also suchte ich mir ein schön weihnachtliches Backprojekt und legte los.


Wir brauchen (neben drei Stunden Geduld):

200 g weiche Butter
400 g Zucker
2 Eier
500 g Mehl
3 TL Backpulver
3 TL Zimt
3 TL Spekulatiusgewürz
Abrieb einer Bio Orange
1 Prise Salz
200 g Mandelblättchen

Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Zimt, Spekulatiusgewürz, Orangenabrieb und Salz gründlich mischen und nach und nach mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem Teig kneten. Nun die Mandelblättchen hinzugeben und mit den Händen nochmals ordentlich durchkneten, eine Kugel formen, diese in Frischhaltefolie einschlagen und für drei Stunden im Kühlschrank parken.

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Nach abgelaufenen drei Stunden den Teig aus dem Kühlgerät nehmen und in zwei Hälften teilen (so verarbeitet er sich besser). Die Teile einzeln auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen. Die ausgestochenen Teilchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ihnen - in meinem Fall - mit einem Cookiestempel ein dekoratives Motiv aufdrücken. Ich empfehle: spart euch die Mühe!


Die Teigrohlinge sehen gestempelt zwar absolut traumhaft aus, aber im Ofen gehen sie derart auseinander, dass am Ende fast nichts mehr vom Motiv übrig ist. Das Ergebnis ist dementsprechend nicht besonders ästhetisch geraten und eigentlich nicht vorzeigbar. Getreu dem Motto Mut zur Lücke, zeige ich es euch trotzdem. Zum einen kann man ja ruhig mal ein bisschen drüber lachen und zum anderen starte ich hiermit einen Aufruf: was habe ich falsch gemacht und welcher Teig eignet sich besser zum Stempeln?


Ich habe ja schon einige Umstände in Verdacht. Sicher habe ich den Teig zu dick ausgerollt. An der Kühlzeit kann es eigentlich nicht liegen, drei Stunden müssten doch reichen. Oder eignet sich vielleicht einfach dieses Rezept nicht?
Ich werde euch in einigen Tagen auch noch ein wunderbar gelungenes Weihnachtsbackvorhaben zeigen und auch die Vorstellung des Lieblingsstücks Cookiestempel wird natürlich noch folgen.

Alles Liebe, eure Anne


Blitzschnelle Salbei Gnocchi

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Heute gibt's ein weiteres Blitzrezept - diesmal aber nicht aus der asiatischen, sondern aus der italienischen Küche. So sehr ich es auch liebe, ausgedehnte Koch- und Backexzesse in meiner winzig kleinen heimischen Küche zu zelebrieren, so muss es eben manchmal auch schnell gehen.
Wenn ich nach einem langen Tag in der Uni oder bei der Arbeit nach Hause komme, habe ich manchmal einfach keine Zeit und Lust mehr, ewig in der Küche zu stehen. Da kommt es auch schonmal vor, dass kurzerhand der Lieferservice bemüht oder der Liebste als Küchenvertretung eingesetzt wird. Wenn beide Alternativen keine Option sind, eignen sich die zahlreichen Blitzrezepte wunderbar! Man hat dann trotzdem frisch (und lecker) gekocht - und das blitzschnell. 


Wir brauchen neben einer Pfanne:

ca. 25 g Butter
500 g Gnocchi aus der Kühlabteilung
1 Handvoll frischer Salbeiblätter
250 ml Rama Cremefine 7%
Salz + Pfeffer


Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Salbeiblätter in der heißen Butter frittieren. Anschließend die Gnocchi hinzugeben und von allen Seiten anbraten. Nun die kleinen Kartoffelknubbel mit Salz und Pfeffer würzen, die Cremefine hinzugeben und aufkochen lassen. Fertig!

Alles Liebe, eure Anne

Blitzschnelle vegetarische Minifrühlingsrollen

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Diese pikanten Minifrühlingsrollen sind tolles Fingerfood für Parties, Souarrees oder spontanen Besuch. An dieser Stelle sei gleich erwähnt, dass die Betonung hier auf pikant liegt. Wer es nicht ganz so scharf und würzig mag, greift zu etwas weniger Thai Green Curry und ersetzt das Chili- vielleicht durch Sesamöl. Man kann die kleinen Kerlchen ganz dekorativ mit Sojasauce und Sweetchili Dip servieren oder einfach pur auf einem Chinakohlblatt.
Die Wantan-Teig Blätter gibt es in jedem Asiamarkt und mittlerweile auch in in der Tiefkühlabteilung vieler Supermärkte. Meine hatten ungefähr die Maße von 9x9 cm. Wenn man größere Blätter verwendet, muss man bei den Zutaten dementsprechend ein bisschen was drauf schlagen.
Die übliche Zubereitung von Wantan und Frühlingsrollen ist oftmals das Frittieren. Wesentlich sauberer, gesünder und figurbewusster gelingen die Röllchen im Backofen - und es tut dem Geschmack meiner Meinung nach keinen Abbruch. Auf die Stäbchen, fertig, los!


Wir brauchen für ca. 25-30 Röllchen

Chiliöl
2 Knoblauchzehen
1 kleinen Chinakohl
1 große Möhre
175 g China Gemüse
2 TL Thai Green Curry
1 TL gemahlener Koriander
2 EL Sojasauce
25-30 TK Wantan-Teig Blätter (aufgetaut)


Den Backofen auf 180° C vorheizen. Den Knoblauch schälen. Knoblauch, Chinakohl und Möhre sehr fein hacken und in einer Pfanne einen großzügigen Schuss Chiliöl erhitzen. Knoblauch zunächst allein in der Pfanne mit Thai Green Curry und Koriander anschwitzen und schließlich Chinakohl, Möhre und das China Gemüse hinzu geben. Einige Minuten dünsten und anschließend mit der Sojasauce aufgießen, kurz weiter köcheln.


Nun die aufgetauten Wantan-Teig Blätter einzeln befüllen. Hierzu verfahrt ihr einfach wie auf den Step-by-step-Fotos zu sehen. Legt die fertigen Frühlingsröllchen mit der gefalteten Seite auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Wenn alle Rollen fertig sind, bepinselt jede einzeln mit etwas von dem Chiliöl und ab in den Ofen mit den kleinen Kerlchen! 15-20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Fertig!

Viel Spaß beim Nachkochen bzw. -backen und einen guten Appetit, eure Anne

Tomaten-Basilikum-Vollkornquiche

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Die am häufigsten gestellte Frage in unserem Haushalt ist definitiv "Was gibt's heute zu essen?". Dicht gefolgt von der Frage "Ist da Fleisch drin?". Nein! als Antwort wird nur zähneknirschend geduldet und meist von einem Grummeln begleitet. Ich bin da relativ kritikresistent. Wenn ich mich in die Küche stelle und koche (und das tue ich immer, die Aufgaben sind da klar verteilt), dann darf ich auch (meist) entscheiden, was es gibt. Letztens entschied ich mich für diese leckere mediterrane Vollkornquiche. Der Kommentar: "Wie jetzt? Kuchen?" Herrje, Ignorant! Aber so ganz unrecht hat er ja nicht, Quiche ist im Prinzip nichts anderes als ein herzhafter Kuchenteig mit würziger Füllung. Aber diese Tomate-Basilikum-Vollkornquiche ist wirklich lecker - ein ganz wunderbarer Tomatenkuchen!


Wir brauchen neben einer Quicheform 28 cm:

Für den Teig
250 g Vollkornweizenmehl
100 g weiche Butter
100 g Frischkäse
1 Eigelb
1 Prise Salz
Butter und Mehl für die Form

Für die Füllung
25 Cocktailstrauchtomaten
50 g geriebenen Parmesankäse
100 ml Milch
125 g Creme double
3 große Eier (L)
3 EL Basilikumpesto
2 EL Pinienkerne


Zunächst die Zutaten für den Teig in einer Rührschüssel mit den Knethaken des Handrührgeräts so lange vermengen bis eine krümelige Masse entsteht. Das Ganze nun mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, einen Klumpen formen und diesen (in Frischhaltefolie eingeschlagen) ca. 45 Minuten im Kühlschrank parken.

In der Zwischenzeit könnt ihr mit dem Guss weitermachen. Hierzu den geriebenen Parmesankäse, die Milch, Creme double, Eier und Basilikumpesto mit dem Handrührgerät (Schneebesenaufsatz) kurz zu einer homogenen Masse verrühren. Da ihr für das Ganze sicher keine Dreiviertelstunde braucht, könnt ihr den Guss ebenfalls im Kühlschrank lagern.


Nun den Ofen auf 180 ° C vorheizen, die Cocktailstrauchtomaten waschen und ggf. von den Stielansätzen befreien. Die Quicheform einfetten und bemehlen... was für ein Wort - gibt es da eine sprachliche Alternative? ;) Mittlerweile sollte die Ruhzeit des Vollkornteigs beendet sein. Etwas Mehl auf die Arbeitsplatte streuen, den Teig dünn ausrollen und vorsichtig in die Form und den Rand hinauf drücken. Mit einer Gabel den Teig ordentlich einstechen und zunächst ohne Füllung 10 Minuten im vorgeheizten Ofen vorbacken. Anschließend die Tomaten auf dem Boden verteilen und die Zwischenräume mit dem Guss füllen. Nochmals alles für 30 Minuten in den Ofen - Fertig!


Bei mir war noch so viel Teig übrig, dass ich noch ein paar Tartelettesförmchen füllen könnte. Die Verfahrensweise ist im Prinzip die gleiche, nur schneidet die Tomaten in der Hälfte durch.


Alles Liebe, eure Anne

DIY - Schöne Schachteln für Cookies und andere Kleinigkeiten

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Ich bin ja ein bekennender Verpackungsfan. Ich liebe schöne Schachteln, tolle Tüten, kleine Kartons, putzige Papiere und schicke Schleifchen (ein Hoch auf die Alliterationen, das Privatfernsehen wäre stolz auf mich). Ich mag es ganz besonders, wenn man zu einem herkömmlichen Präsent auch eine selbstgemachte Kleinigkeit schenkt. Das ist persönlich und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Für gebackene Köstlichkeiten habe ich eine hübsche und individuelle Verpackung gesucht. Natürlich sind die klassischen Blechdosen immer eine gute Idee, aber man hat doch viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten, wenn man etwas selber machen kann. Also habe ich kleine Geschenkschachteln aus buntem Pappkarton gemacht. Das Ergebnis seht ihr hier.


Wir brauchen:


Ich bin letztens bei TK Maxx auf diesen tollen Papierblock von doccrafts Papermania gestoßen. Man kann aus 48 schönen Pappbögen mit Pünktchen, Punkten, Streifen & Co. wählen - und das alles in zarten Pastelltönen. Die Schablone (Muster) zunächst auf einer neutralen Pappe mittels Bleistift und Lineal aufzeichnen und zuschneiden. Dann das Muster auf den gewünschten bunten Tonkarton übertragen, ausschneiden und an den Knickkanten prägen. Ich habe kurzerhand ein Fondant Modellierwerkzeug umfunktioniert und das hat wunderbar geklappt. Natürlich kann man die Kanten auch ohne vorheriges Prägen knicken, dann riskiert man jedoch unschöne Risse auf der Pappoberfläche. Das tolle an dieser Schachtel ist, dass man keinen Kleber zum Zusammensetzen braucht. Man kann sie ganz bequem falten und zusammenstecken.


Ich werde diese Schachteln auf jeden Fall noch in allen erdenklichen Farben und Mustern zusammenbasteln. Weihnachten steht ja bald vor der Tür... da rattern schon die schönsten Geschenkideen in meinem Kopf munter vor sich hin ;)

Viel Spaß beim Basteln und alles Liebe, eure Anne


Schön fruchtig - Mandarinen Curry

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Dieses Mandarinen Curry geht ganz fix und ist eines meiner absoluten Lieblingsrezepte. Es ist schön fruchtig leicht und schmeckt prima mit Jasminreis. Der aufmerksame Leser dürfte bereits mitbekommen habe: ich habe eine unübersehbare Schwäche für Currys. Ich liebe gelbes, grünes, rotes Curry und alle möglichen Curry Gewürzmischungen. Bislang habe ich immer mit den handelsüblichen Pulvermengen aus dem Lebensmittelgeschäft oder mit Mitbringsel-Currys von orientalischen Urlaubsreisen diverser Bekannter, Verwandter und Freunde gekocht. Jetzt werde ich mich aber mal nach einer Big-Pack-XXL-Vorrats-Familien-Großpackung umschauen. Diese Investition in gutes Currypulver lohnt sich in unserem Haushalt auf jeden Fall. Habt ihr einen Tipp, wo ich hier in Berlin tolles Curry in Großküchenformaten bekomme? Ich wollte mich mal auf einem der zahlreichen Wochenmärkte umschauen. Oder habt ihr vielleicht einen Geheimtipp?


Wir brauchen:

400 g Hähnchenbrustfilet
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 EL Currypulver
1 EL gemahlenen Koriander
500 ml Nordsee Dressing 
175 g Mandarin-Orangen
1/2 Bund Koriandergrün
etwas Öl zum Anbraten

Die Hähnchenbrust waschen, abtupfen und würfeln. Etwas Öl in einer Wokpfanne erhitzen und die Hähnchenstücke goldbraun anbraten, dann die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln hinzugeben und kurz mitbraten. Anschließend  Curry und Koriander ebenfalls mit Fleisch und Zwiebeln im Wok anschwitzen und schließlich das Nordsee Dressing hinzugeben. Alles unter Rühren kurz aufkochen und abschließend mit den Mandarin-Orangen verfeinern. Das Manadrinen Curry mit Jasminreis und mit dem Koriandergrün garniert servieren.

Ich muss mich jetzt zu einem der schlimmsten meiner liebsten Wochenend-Events aufmachen: Blockseminar in der Uni! Herrje, acht Stunden am Samstag und Sonntag Seminar. Hurra! Aber wie sagten schon unsere Eltern: Lehrjahre sind keine Herrenjahre ;) In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende!

Alles Liebe, eure Anne

Zauberhaft zitronig - Lemon Bars

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Heute habe ich ein zauberhaft zitroniges Gebäck für euch. Die Idee und das Rezept habe ich mir von Kathis schönem Blog "Deck schonmal den Tisch" ausgeborgt. Die Fotos sahen so köstlich aus, dass die Lemon Bars postwendend auf meine Unbedingt-mal-machen-Liste gewandert sind. Und nun kann ich euch das Ergebnis präsentieren: lemonig klitschig und zuckersüß!


Wir brauchen neben einer ca. 35x25 cm Auflaufform:

200 g kalte Butter
225 g Mehl
100 g braunen Zucker

4 Eier
300 g Zucker
30 g Speisestärke
Saft und Abrieb von 3 unbehandelten Zitronen
Puderzucker zum Verzieren

Die Auflaufform komplett mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 175° C vorheizen. Die ersten drei Zutaten (Butter, Mehl und Zucker) zu einem glatten Teig kneten und mit den Händen in der Form verteilen. Nun das Ganze für 15-20 Minuten im Ofen parken und währenddessen mit der Zitronenfüllung weitermachen.


Eier und Zucker mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse schlagen, gesiebte Speisestärke und den Saft und Abrieb der Zitronen unterrühren. Die Creme gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden verteilen und (mit Alufolie abgedeckt) auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen. Anschließend die Folie abnehmen und nochmals 10 Minuten backen. Fertig!


Das Ergebnis ist wirklich köstlich! Ich liebe klitschiges Gebäck und Zitrone ebenso - die Lemon Bars sind also die perfekte Mischung für einen Süßschnabel wie mich. Meinem Chefverkoster hat es auch ganz prächtig geschmeckt... so gut, dass in Nullkommanix (fast) das ganze Bleck verputzt war. Ich habe mir gerade noch zwei Stücken retten können - eins zum wegschnabulieren und eins zum fotografieren :)

Alles Liebe, eure Anne

Quittenmarmelade mit Vanille und Zimt

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Vor einiger Zeit bin ich durch einen glücklichen Zufall zu einem Korb voll gartenfrischer Quitten gekommen. Ich gestehe, das war meine erste Begegnung mit diesem knubbeligen Obst. Das Erste, was mir auffiel: eine auffallende Ähnlichkeit zu Äpfel und Birnen. Scharfsinnig beobachtet, nicht wahr? Tatsächlich habe ich wirklich noch nie Quitte gegessen und schon gar nicht selber verarbeitet. Willkommen zu Anne Experimentierstunde! Ich würde den Geschmack wirklich recht nach bei Apfel und Birne verorten (Achtung! Nicht für den Rohverzehr geeignet). Schließlich entschied ich mich, Marmelade aus den Quitten zu machen. Die Sache mit dem Zimt habe ich einfach ausprobiert, in meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich mir: Äpfel und Zimt passen wunderbar, dann werden es die Quitten auch vertragen. Tatsächlich war das ein guter Einfall und das Ergebnis schmeckt wunderbar. 


Wir brauchen neben einem Topf und einem Stabmixer:

etwa 5 Sturzgläser 230 ml
ca. 1 kg Quitten (entkernt und klein geschnibbelt)
ca. 1 l Wasser
500 g Gelierzucker 2:1
Vanillearoma
Zimt

Die Quitten ordentlich waschen und von der pelzigen Schicht befreien. Anschließend entkernen und klein schneiden - Vorsicht! Die Biester sind wirklich steinhart. Das ist eine Arbeit, die man durchaus an eine männliche Küchenhilfe abgeben kann ;)


Nun die Quittenstücke in 1-1 1/2 Liter Wasser (alle Früchte sollten bedeckt sein) gar kochen. Erfahrungsgemäß dauert das so etwa 20-30 Minuten. Anschließend die gar gekochten Quitten abgießen und grob mit einem Stabmixer pürieren. Wer keine Fruchtstückchen in seiner Marmelade mag, püriert die Früchte gründlich und passiert die dann durch ein Sieb. Das Fruchtmus mit dem Vanillearoma, Zimt (die Menge je nach Belieben, zwei TL erzeugen eine ganz dezente Note) und Gelierzucker vermengen. Nun alles erneut erhitzen und ca. drei Minuten ordentlich aufkochen. Die Sturzgläser heiß ausspülen und anschließend die Marmelade einfüllen, Deckel drauf und kurze Zeit auf den Kopf stellen. Fertig! Ich war selbst ein wenig überrascht, dass ich am Ende fünf Gläser füllen konnte. Etwas viel, um es allein zu vernichten. Also habe ich kurzerhand meine Familie mit den Marmeladengläsern beglückt. Eines haben wir natürlich behalten - zum Eigenverzehr.
Habt ihr schon einmal Quitten verarbeitet und was ist dabei euer Lieblingsrezept?

Alles Liebe, eure Anne


Zitronen-Thymian Risotto mit Zucchini

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Dieses Gericht habe ich vor langer Zeit mal in einem Restaurant gegessen und war begeistert. Also wanderte es auf meine "Was-ich-unbedingt-mal-machen-muss"-Liste. Und da blieb es...und blieb, und blieb, und blieb! Bis jetzt! Ich liebe diese Kombination aus Zitrone (schön frisch), Thymian (schön würzig) und Risotto (so richtig schön schlotzig). Ich habe mich ja immer ein bisschen vor der Zubereitung eines Risottos gescheut, weil es ja mit besonderer Sorgfalt und Hingabe gehegt und gepflegt werden muss. Aber keine Angst! So schlimm ist es nicht. Wenn man nicht gerade das Rühren und Aufgießen hin und wieder vergisst, läuft es quasi von allein. Ansonsten könnten die Röstaromen durch dezentes Anbrennen vielleicht etwas intensiv werden - ähem!

Wir brauchen:

1 kleine Zwiebel
3 Knoblauchzehen
3 kleine Zucchini
250 g Risottoreis
250 ml Weißwein
500 ml + 50 ml Gemüsebrühe
3 EL Thymian (gehakt)
1 Schuss Thymian-Zitrone Öl
50 g Parmesan
Saft einer Zitrone


Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel fein hacken und Knoblauch pressen. Das Thymian-Zitrone Öl in einem mittelgroßen Topf erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch anschwitzen, anschließend den Risottoreis und den Thymian hinzugeben und weiter dünsten. Schließlich das Ganze mit dem Weißwein ablöschen und köcheln lassen, bis der Reis den Wein aufgenommen hat. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen und in sehr feine Würfel schneiden. Einen kleinen Topf mit ca. 50 ml Gemüsebrühe füllen und die Zucchini bei mittlerer Hitze garen. Wenn der Risottoreis den Wein aufgenommen hat, nach und nach die 500 ml Brühe hinzugeben und unter ständigem Rühren einkochen. Schließlich den Zitronensaft, Parmesan und die Zucchini hinzugeben. Fertig!


Habt ihr schon eure Erfahrungen mit Risottos gemacht und vielleicht ein ungewöhnliches Lieblingsrezept, das ich mal ausprobieren könnte?

Alles Liebe, eure Anne

Neuigkeiten - Chèvre Culinaire gibt's jetzt auch im Social Network

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Heute ist ein arbeitsreicher Tag und deshalb kann ich mich leider nur kurz mit einer tollen Neuigkeit melden. Trotz meines großen Entwicklungsrückstands, was technische Finessen und andere multimediale Feinheiten betrifft, habe ich ab jetzt eine eigene Facebook Seite. Toll, was? Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Sprung für das Fräulein Culinaire. Ich freue mich über jedes Gefällt mir!, so bekommt ihr lieben Leser ein Gesicht für mich und das finde ich großartig! So, jetzt mache ich mich mal an die Arbeit. Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag!

Alles Liebe, eure Anne

die es ab sofort auch hier gibt: klick! :)